
Biopolitik und Rassismus
- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2003
Zusammenfassung
Im Zusammenhang mit der Sozialhygiene des Gesellschaftskörpers, der gereinigt und freigehalten werden soll von degenerierten und degenerierenden Kräften, hat Foucault in der letzten Sitzung seiner Vorlesung Il faut défendre la société eine Bestimmung des Rassismus geprägt, die auch das aktuelle Begehren hinter der Präimplantations- und der pränatalen Diagnostik, geistig oder körperlich behinderte Kinder gar nicht erst zur Welt kommen zu lassen, in ein grelles Licht rückt: »Was ist der Rassismus letztendlich? Zunächst ein Mittel, um in diesen Bereich des Lebens, den die Macht in Beschlag genommen hat, eine Zäsur einzuführen: die Zäsur zwischen dem, was leben soll, und dem, was sterben muß.« Im Licht dieser Entscheidung verliert der Begriff »Biopolitik« die Unschuld der Neutralität, mit der er – ohne Wissen um seine Bedeutung im Werk Foucaults – zunehmend gebraucht wird. In exemplarischen historischen Fallstudien, deren Fluchtpunkt jeweils in der Gegenwart liegt, zeichnen die Autoren die Geschichte der Entscheidung darüber, »was leben soll und was sterben muß«, nach.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2003
- Copyrightjahr
- 2003
- ISBN-Print
- 978-3-518-29244-0
- ISBN-Online
- 978-3-518-74604-2
- Verlag
- Suhrkamp Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 275
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Autor:innen:
- "Biopolitik": Der Körper als Schauplatz der Historie Kein Zugriff
- "Rassismus" historisch Kein Zugriff
- "Rassismus" 'systematisch' Kein Zugriff
- Zu den einzelnen Beiträgen Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I Kein Zugriff
- II Kein Zugriff
- III Kein Zugriff
- IV Kein Zugriff
- V Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Der biopolitische Raum Kein Zugriff
- Die Intervention des Rassismus Kein Zugriff
- Das rassistische Imaginäre Kein Zugriff
- Kurze Bemerkung zur Geschichte des Rassismus Kein Zugriff
- Biopolitik mit und ohne Rassismus Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Populationistik und Merkantilismus Kein Zugriff
- Das Volk im Blick des Staates: Volkszählungen Kein Zugriff
- Die entfaltete Verwaltungsstatistik und die Zählmaschine Kein Zugriff
- Staatsrassismus und Statistik Kein Zugriff
- Autor:innen:
- Natura versa est, nulla lex utero manet Kein Zugriff
- Vermehren und Vernichten Kein Zugriff
- Regeln der Regel Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Biopolitik und Rassismus bei Foucault Kein Zugriff
- 2. Fragmentierung und Homogenisierung: Die Produktion lebendiger Leichname Kein Zugriff
- 3. Epistemische Souveränität: Zur Depolitisierung biowissenschaftlicher Forschung Kein Zugriff
- 4. Schluß: Der Tod des Menschen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Normativität versus Normalität. Kulturelle Aspekte des guten Gewissens im Streit um die Gentechnik Kein Zugriff Seiten 184 - 205Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1 Kein Zugriff
- 2 Kein Zugriff
- 3 Kein Zugriff
- 4 Kein Zugriff
- Zur Genealogie der Biomacht Kein Zugriff Seiten 228 - 259Autor:innen:
- Macht, Krieg, Rassismus und ihre Analyseform Kein Zugriff Seiten 260 - 270Autor:innen:
- Hinweise zu den Autoren Kein Zugriff Seiten 271 - 274





