Wozu Armeen? - Europas Streitkräfte vor neuen Aufgaben
- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Streitkräfte finden vermehrt Verwendung für die über- und die innerstaatliche Bedrohungsebene, nicht mehr aber für die zwischenstaatliche, für die sie primär geschaffen wurden. In dem Maße, wie die staatliche Existenzbedrohung entfällt und wie als Folge neuartiger Gefährdungspotentiale die Gesellschaften als Ganzes hochgradig verwundbar werden, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis des Staates zu seinen Sicherheitsinstitutionen neu. Die herkömmliche Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit ist obsolet gewordem. Die staatlichen Sicherheitsinstitutionen müssen auf die neuen inner- und überstaatlichen Verwendungszwecke ausgerichtet werden. Die von ihrer Handlungslogik her ungleichen Rollenmodelle von Militär und Polizei diffundieren, ihre Organisationslogiken hingegen konvergieren: Die Streitkräfte erfahren operativ eine „Verpolizeilichung“, die Polizei eine Militarisierung. Diese Prozesse werden in den Beiträgen dieses Sammelbandes, der sich an sicherheitspolitische Beobachter und Analysten wie auch an die praktisch Beteiligten in diesen Entwicklungen richtet, von Autorinnen und Autoren verschiedener europäischer Länder ausführlich dargestellt und diskutiert.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3558-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0887-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Militär und Sozialwissenschaften | The Military and Social Research
- Band
- 41
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 258
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Staat und Militär: Erosion einer Symbiose? Einige Fragen zum Funktionswandel von Streitkräften Kein Zugriff Seiten 9 - 17Autor:innen: |
- Wozu morgen noch Streitkräfte? Kein Zugriff Seiten 17 - 26Autor:innen:
- Gesellschaft und Armee in der Schweiz: Rahmenbedingungen und Wandel Kein Zugriff Seiten 27 - 37Autor:innen:
- 50 Jahre Bundeswehr Kein Zugriff Seiten 37 - 41Autor:innen:
- Österreichs Streitkräfte im Wandel Kein Zugriff Seiten 41 - 45Autor:innen:
- Schweiz: Neue Rahmenbedingungen, neue Aufgaben Kein Zugriff Seiten 45 - 56Autor:innen:
- Strukturwandel der Streitkräfte in Europa Kein Zugriff Seiten 57 - 79Autor:innen:
- Die Entwicklung des Österreichischen Bundesheeres seit dem Ende des Kalten Krieges Kein Zugriff Seiten 79 - 97Autor:innen:
- Multinationalität als Herausforderung und Chance für die Streitkräfte Kein Zugriff Seiten 97 - 109Autor:innen:
- Der Widerspenstigen Zähmung? Private Sicherheits- und Militärunternehmen und ihre Steuerung am Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika Kein Zugriff Seiten 109 - 132Autor:innen:
- The Dutch Approach and the Expeditionary Formula Kein Zugriff Seiten 133 - 145Autor:innen:
- Streitkräfte zwischen Verpolizeilichung und Remilitarisierung – Eine österreichische Sicht Kein Zugriff Seiten 145 - 155Autor:innen:
- Die Schweizer Milizarmee zwischen Verpolizeilichung und klassischer Verteidigung Kein Zugriff Seiten 155 - 159Autor:innen:
- Miliz contra Terror: Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel der Schweiz Kein Zugriff Seiten 159 - 172Autor:innen:
- Wozu eine Schweizer Armee? Die Meinung der Parteien und der Bevölkerung Kein Zugriff Seiten 173 - 199Autor:innen: |
- Die Zukunft der Schweizer Milizarmee Kein Zugriff Seiten 199 - 203Autor:innen:
- Die Akzeptanz der Bundeswehr in der deutschen Gesellschaft von ihrer Gründung bis heute Kein Zugriff Seiten 203 - 218Autor:innen:
- Ethik der Inneren Führung Kein Zugriff Seiten 219 - 243Autor:innen:
- Nachwuchssorgen beim Schweizer Berufsoffizierkorps Kein Zugriff Seiten 243 - 251Autor:innen: |
- Bereitschaft und Motivation in der Schweizer Armee für die Teilnahme an friedensunterstützenden Operationen Kein Zugriff Seiten 251 - 256Autor:innen: | |
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 257 - 258





