, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Urteilsabsprachen und Opferinteressen - in Verfahren mit Nebenklagebeteiligung

Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Susanne Niemz liefert mit dieser empirisch fundierten Untersuchung erstmals verlässliche Daten zur praktischen Handhabung der nunmehr legalisierten (Urteils-)Absprache, auch bekannt unter dem Stichwort „Deal“. Ein besonderer Verdienst dieser Studie ist die Berücksichtigung der Interessen und die Sichtweise des Verletzten bzw. Nebenklägers.Das Forschungsvorhaben ging der rechtspolitisch aktuellen Frage nach, wie die tatsächliche Absprachepraxis – auch unter dem Aspekt der Opferbeteiligung – aussieht und in welcher Hinsicht ggf. Opferinteressen durch die Praxis der Verständigung im Strafverfahren tangiert werden. Die disziplinübergreifende Diskussion über die Stellung des Opfers im Strafverfahren bzw. dessen strafprozessualen Schutz sowie zum neu geschaffenen § 257c StPO erhält durch die Ergebnisse der Befragung aller deutschen Fachanwälte für Strafrecht sowie vergleichend von Rechtsanwälten ohne spezielle Strafrechtsspezialisierung, jedoch mit Erfahrungen auf dem Gebiet der Nebenklage, eine solide empirische Fundierung. Durch die mit den Nebenklägern geführten Interviews über ihre mit dem Strafverfahren und anderen Prozessbeteiligten verbundenen Interessen, Erwartungen und Ängste entsteht erstmalig ein umfassendes Bild beider Seiten – sowohl der professionellen Opfervertreter als auch der betroffenen Opfermandanten.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-7222-6
ISBN-Online
978-3-8452-3957-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Mainzer Schriften zur Situation von Kriminalitätsopfern
Band
49
Sprache
Deutsch
Seiten
330
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    1. Zentrale Ergebnisse der quantitativen Untersuchung Kein Zugriff Seiten 11 - 17
    2. Zentrale Ergebnisse der qualitativen Untersuchung Kein Zugriff Seiten 17 - 23
      1. Das Opferschutzgesetz vom 18.12.1986 Kein Zugriff Seiten 24 - 27
      2. Das Zeugenschutzgesetz vom 30.04.1998 Kein Zugriff Seiten 27 - 28
      3. Der Einfluss Europas Kein Zugriff Seiten 28 - 29
      4. Die Opferrechtsreformgesetze vom 24.06.2004 und 29.07.2009 Kein Zugriff Seiten 29 - 30
      1. Der Beginn der Diskussion Kein Zugriff Seiten 30 - 32
      2. Die Regelungsversuche der Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 32 - 34
      3. Die Entscheidung des Großen Senates (2005) Kein Zugriff Seiten 34 - 34
      4. Das Gesetz zur Verständigung im Strafverfahren (2009) Kein Zugriff Seiten 34 - 37
      1. Die Anfänge: Praxisberichte über strafprozessuale Vergleiche Kein Zugriff Seiten 38 - 40
      2. Die Untersuchung von Raimund Hassemer und Gabriele Hippler (1986) Kein Zugriff Seiten 40 - 42
      3. Die Untersuchung von Bernd Schünemann (1986/87) Kein Zugriff Seiten 42 - 43
      4. Die Bremer Untersuchung von Kai Bussmann und Christian Lüdemann (1987/88) Kein Zugriff Seiten 43 - 45
      5. Die Hildesheimer Untersuchung von Wolfgang Siolek (1990/91) Kein Zugriff Seiten 45 - 46
      6. Die Düsseldorfer Untersuchung von Karsten Altenhain (2005) Kein Zugriff Seiten 46 - 48
      7. Die Münchner Untersuchung von Gabriele Schöch (2005/06) Kein Zugriff Seiten 48 - 50
      8. Die Stuttgarter Untersuchung von Claudia Taubald Kein Zugriff Seiten 50 - 51
      9. Die Untersuchung von Kiyomi von Frankenberg Kein Zugriff Seiten 51 - 53
      1. Deutschsprachige Opfer- bzw. Bevölkerungsbefragungen Kein Zugriff Seiten 53 - 67
      2. Eine spezifische Opfergruppe: Opfer von Sexual- und Gewaltdelikten Kein Zugriff Seiten 67 - 72
      3. Opfer als Nebenkläger im Strafverfahren Kein Zugriff Seiten 72 - 82
    1. Fragestellung und methodische Zugänge Kein Zugriff Seiten 83 - 87
      1. Auswahl der Befragten: Rechts- / Fachanwälte Kein Zugriff Seiten 87 - 89
      2. Auswahl des Samples: Opferzeugen / Nebenkläger Kein Zugriff Seiten 89 - 91
    1. Die Erhebungsmethode: Der Fragebogen Kein Zugriff Seiten 92 - 93
    2. Die Befragung der Fachanwälte für Strafrecht Kein Zugriff Seiten 93 - 95
    3. Die Befragung der beim WEISSEN RING E.V. registrierten Rechtsanwälte Kein Zugriff Seiten 95 - 95
    1. Population und Rücklauf: Geschlecht und Rechtsanwaltskammer Kein Zugriff Seiten 96 - 101
      1. Alter und Geschlecht Kein Zugriff Seiten 101 - 102
      2. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft und Fachanwaltstitel Kein Zugriff Seiten 102 - 107
      1. Größe der Kanzlei/Bürogemeinschaft Kein Zugriff Seiten 107 - 108
      2. Mandatsaufkommen Kein Zugriff Seiten 108 - 109
      3. Nebenklageerfahrung Kein Zugriff Seiten 109 - 112
    2. Einschätzung der rechtlichen Lage bzw. der beiden Gesetze Kein Zugriff Seiten 112 - 115
      1. Einschätzung der Nebenkläger Kein Zugriff Seiten 115 - 122
      2. Gründe für den Anschluss als Nebenkläger Kein Zugriff Seiten 122 - 128
    3. Einschätzungen zur Rolle der Nebenklage im Strafverfahren Kein Zugriff Seiten 128 - 140
      1. Nutzung der Rechte als Nebenklagevertreter Kein Zugriff Seiten 140 - 144
      2. Häufigkeit der in der Nebenklage vertretenen Deliktgruppen Kein Zugriff Seiten 144 - 147
      3. Zeitpunkt der Anschlusserklärung als Nebenkläger Kein Zugriff Seiten 147 - 148
    4. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 148 - 156
      1. Einschätzung der Entwicklung und Beteiligung an Absprachen Kein Zugriff Seiten 156 - 157
      2. Beteiligte der Verständigungsgespräche Kein Zugriff Seiten 157 - 161
      3. Verständigungsgespräche und Deliktgruppen Kein Zugriff Seiten 161 - 163
      4. Inhalt der Verständigungsgespräche Kein Zugriff Seiten 163 - 170
      5. Zeitpunkt der Verständigungsgespräche Kein Zugriff Seiten 170 - 172
      6. Strafmaßvorstellungen des Gerichts in Verständigungsgesprächen Kein Zugriff Seiten 172 - 174
      7. Überprüfung des (Teil-)Geständnisses Kein Zugriff Seiten 174 - 177
      8. Verständigungspraxis Kein Zugriff Seiten 177 - 180
      1. Beteiligung als Nebenklagevertreter an Verständigungsgesprächen Kein Zugriff Seiten 180 - 181
      2. Vorschlag: (Teil-)Geständnis gegen Opferzeugenaussage Kein Zugriff Seiten 181 - 182
    5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 182 - 185
    1. Die Erhebungsmethode: Erzählgenerierende Interviews mittels Leitfaden Kein Zugriff Seiten 186 - 190
    2. Zugang zu den Interviewpartnern und (Nicht-)Auswahl des Samples Kein Zugriff Seiten 190 - 193
    3. Auswertung der Interviews Kein Zugriff Seiten 193 - 197
      1. Geschlecht und Alter der Interviewpartner und der vermittelnden Personen Kein Zugriff Seiten 198 - 200
      2. Regionale Verteilung und Instanz(enlauf) Kein Zugriff Seiten 200 - 201
      3. Delikt(gruppe) und Täter-Opfer-Beziehung Kein Zugriff Seiten 201 - 203
      4. Der Weg zum Nebenklage-Vertreter Kein Zugriff Seiten 203 - 206
      5. Ein weites Feld: Anzeichen für (Nicht-)Absprachen Kein Zugriff Seiten 206 - 210
      1. Absprachesituation: Zeitpunkt der Beteiligung Kein Zugriff Seiten 210 - 214
      2. (Art der) Vermittlung(ssituation) und Inhalt der Absprache Kein Zugriff Seiten 214 - 220
      3. Zwischenfazit: Großer (Verantwortungs-)Spielraum der Professionellen Kein Zugriff Seiten 220 - 223
      4. Retrospektive Bewertung der Absprache Kein Zugriff Seiten 223 - 227
      5. (Durch eine Absprache tangierte) Opferinteressen Kein Zugriff Seiten 227 - 248
      6. Zusammenfassung: Mehr (Mut zur) Aufklärung Kein Zugriff Seiten 248 - 252
      1. Anzahl der Vernehmungen Kein Zugriff Seiten 252 - 258
      2. Potentielle Belastungen für und durch Andere Kein Zugriff Seiten 258 - 259
      3. Bedeutung der psychosozialen Betreuung durch Professionelle Kein Zugriff Seiten 259 - 262
      4. Auswirkungen auf das soziale Umfeld Kein Zugriff Seiten 262 - 266
      5. Dauer des gesamten Verfahrens Kein Zugriff Seiten 266 - 269
      6. Durchsetzung der verhängten Sanktion(en) Kein Zugriff Seiten 269 - 271
      7. Umgang mit dem gesamten Geschehen bzw. den (Tat-)Folgen Kein Zugriff Seiten 271 - 280
      1. Das Tat(nacht)geschehen Kein Zugriff Seiten 280 - 282
      2. Der Anzeigeweg Kein Zugriff Seiten 282 - 283
      3. Die Zeit zwischen Anzeige und Hauptverhandlung Kein Zugriff Seiten 283 - 284
      4. Die Hauptverhandlung Kein Zugriff Seiten 284 - 285
      5. Die Absprachesituation Kein Zugriff Seiten 285 - 287
      6. Die Urteilsverkündung Kein Zugriff Seiten 287 - 289
      7. Das verarbeitende Nachdenken danach Kein Zugriff Seiten 289 - 291
  2. Diskussion und Ausblick Kein Zugriff Seiten 292 - 304
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 305 - 318
    1. Arbeitsplan Kein Zugriff Seiten 319 - 320
      1. Erstkontaktanschreiben (mit Fragebogen im Anhang) Kein Zugriff Seiten 320 - 321
      2. Nachfassanschreiben (mit Fragebogen im Anhang) Kein Zugriff Seiten 321 - 322
      3. Anschreiben für die Befragung der Rechtsanwälte des WEISSEN RINGS e.V. Kein Zugriff Seiten 322 - 323
      4. Anschreiben an die Interviewpartner vermittelnden Rechtsanwälte des Weissen Rings e.V. (mit Kontaktformular im Anhang) Kein Zugriff Seiten 323 - 325
      5. Ausschnitt des Kontaktformulars für die Vermittlung von Interviewpartnern Kein Zugriff Seiten 325 - 325
    2. Flyer (A5) für die Vermittlung von Interviewpartnern Kein Zugriff Seiten 325 - 326
    3. Leitfaden Kein Zugriff Seiten 326 - 330
    4. Transkriptionsregeln Kein Zugriff Seiten 330 - 330

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Strafrecht & Kriminologie"
Cover des Buchs: Das erlangte Etwas bei Steuerstraftaten
Monographie Kein Zugriff
Stefan Holzmaier
Das erlangte Etwas bei Steuerstraftaten
Cover des Buchs: Überobligatorische Compliance als Risiko strafrechtlicher Haftung
Monographie Kein Zugriff
Patricia Magdalena Labussek
Überobligatorische Compliance als Risiko strafrechtlicher Haftung
Cover des Buchs: Covid e impatto della pandemia sul diritto
Sammelband Kein Zugriff
Esther Happacher, Margareth Helfer, Francesco A. Schurr
Covid e impatto della pandemia sul diritto
Cover des Buchs: Kriminologie
Lehrbuch Kein Zugriff
Frank Neubacher
Kriminologie