
Deutschland
Geschichte einer Nation- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
"PFLICHTLEKTÜRE FÜR JEDEN, DER SICH FÜR DEUTSCHLANDS VERGANGENHEIT, GEGENWART UND ZUKUNFT INTERESSIERT." -CHRISTOPHER CLARK
Um 1500 werden in den Karten der frühen Kartographen und Berichten von Abenteurern und Reisenden erstmals die Spuren einer Nation erkennbar, die Jahrhunderte später Goethe und Schiller hervorbringen wird, aber auch den größten Massenmord der Weltgeschichte zu verantworten hat. Ist dieses "Deutschland" eine Nation mit einer festen Identität und einem angestammten "Volk", oder ist es weit eher ein historischer Raum, in dem sich konkurrierende Vorstellungen davon, was Deutschland ist oder werden soll, permanent ablösen?
Helmut Walser Smith geht in seinem elegant geschriebenen Werk der "longue durée" der deutschen Geschichte nach und hält die Idee der Nation und die Ideologie des Nationalismus so hellsichtig auseinander, wie es wohl nur einem Beobachter von außen möglich ist. Imaginationen von Deutschland und deutsche Wirklichkeiten stoßen in seinem geradezu anti-essentialistischen Buch hart aufeinander und entladen sich im 20. Jahrhundert in nationalistischen Exzessen, die Walser Smith ebenso eindringlich wie schonungslos schildert. Bis hin zur Bundestagsrede von Navid Kermani und den aktuellen Versuchen der AfD, sich der deutschen Geschichte zu bemächtigen, reicht diese kluge Meditation über Deutschland und das Erbe seiner Vergangenheit.
Wer ist Deutschland und wenn ja wie viele?
Ein innovativer Blick auf Deutschland und seine Geschichte
"Walser Smith schreibt elegant und bietet eine Fülle von klugen Einsichten und Beobachtungen." Tim Blanning, Wallstreet Journal
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-406-77415-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-77417-1
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 668
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- 1. Deutschland zum ersten Mal sehen (1500) Kein Zugriff Seiten 17 - 51
- 2. Deutschland «gleich als eym Spiegel» (1500–1580) Kein Zugriff Seiten 52 - 81
- 3. Die Tränen der Stoiker (1580–1700) Kein Zugriff Seiten 82 - 108
- 4. Zerstückelung und Patriotismus (1700–1770) Kein Zugriff Seiten 109 - 148
- 5. Die Oberfläche und das Innere (1770–1790) Kein Zugriff Seiten 149 - 184
- 6. De l’Allemagne (1790–1815) Kein Zugriff Seiten 185 - 230
- 7. Die Entwicklung einer Nation (1815–1850) Kein Zugriff Seiten 231 - 278
- 8. Eine Nation nimmt Gestalt an (1850–1870) Kein Zugriff Seiten 279 - 309
- 9. Nation der Dinge (1870–1914) Kein Zugriff Seiten 310 - 342
- 10. Sich für Deutschland opfern (1914–1933) Kein Zugriff Seiten 343 - 394
- 11. Andere für Deutschland opfern (1933–1941) Kein Zugriff Seiten 395 - 429
- 12. Todesräume (1941–1945) Kein Zugriff Seiten 430 - 474
- 13. Ein lebendiger Begriff des Vaterlands (1945–1950) Kein Zugriff Seiten 475 - 496
- 14. Die Präsenz des Mitgefühls (1950–2000) Kein Zugriff Seiten 497 - 535
- Epilog: Die Republik der Deutschen, jetzt und zu Anfang des 22. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 536 - 550
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 551 - 556
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 557 - 646
- Nachweise für Bilder und Karten Kein Zugriff Seiten 647 - 648
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 649 - 658
- Ortsregister Kein Zugriff Seiten 659 - 668




