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Szenische Hermeneutik

Verstehen, was sich nicht erklären lässt
Autor:innen:
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Szenische Hermeneutik fragt danach, wie Sinn entsteht, wenn Subjekte sich in sozialen Handlungen wechselseitig Autorschaft zuweisen. Sind mehrere Subjekte simultan präsent, muss über die Koordination von Sprechen und Zuhören, Aktion und Agitation szenisch verhandelt werden. Situativitäten verwandeln sich dann in Narrative: Präsenzen werden zu Erzählungen. Solche Verhandlung und Verwandlung wird als »Verstehen von Sinn« erklärt. Szenische Hermeneutik fragt demnach, wie ein Sinnangebot durch einen Anderen legitimiert und inszeniert ist. Sie argumentiert handlungspragmatisch, nicht vornehmlich semantisch.Ralf Bohn bezieht sich sowohl auf theologische und philosophische Positionen der Hermeneutik von Schleiermacher über Dilthey bis Gadamer und von Sartre bis Heidegger als auch auf aktuelle Präsenzauffassungen von Szenifikation, Bildlichkeit und Erzählung, wie sie etwa Freud, Winnicott und Lorenzer entwickelt haben. Im Zentrum der Analyse von Inszenierungsereignissen steht nicht das auf die Szene bezogene Raumproblem, sondern die Erfassung hermeneutischer Zeit.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2015
Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8376-3151-7
ISBN-Online
978-3-8394-3151-1
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
Szenografie & Szenologie
Band
12
Sprache
Deutsch
Seiten
486
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
  2. Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
  3. Warum Hermeneutik? Eine Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
  4. Über einige Unterschiede zwischen literarischer und szenischer Hermeneutik Kein Zugriff Seiten 13 - 32
  5. Prolog. Deuten, Zeigen und Sichzeigen als Handlungen Kein Zugriff Seiten 33 - 92
  6. I. Initiation. Einführung in eine zeitgemäße Hermeneutik Kein Zugriff Seiten 93 - 140
  7. II. Inszenierung wird als hermeneutische Situation ausgelegt Kein Zugriff Seiten 141 - 186
  8. III. Der allegorische und der symbolische Blick Kein Zugriff Seiten 187 - 238
  9. IV. Die Situation und die Techniken ihrer Bemächtigung Kein Zugriff Seiten 239 - 290
  10. V. Die Inszenierung der Philosophie Kein Zugriff Seiten 291 - 330
  11. VI. Deutungszeit und Plötzlichkeit im szenischen Übergang zur Narration Kein Zugriff Seiten 331 - 398
  12. VII. Zur Funktion des A(a)nderen im Bild Kein Zugriff Seiten 399 - 446
  13. VIII. Der Schrecken des Bildes als Negat von Szenifikation Kein Zugriff Seiten 447 - 470
  14. Verzeichnis zitierter Literatur Kein Zugriff Seiten 471 - 482
  15. Backmatter Kein Zugriff Seiten 483 - 486

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