Von Monroe zu Trump
Eine kurze Geschichte der US-Interventionen in Lateinamerika- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Wer Trumps Außenpolitik verstehen will, muss bei Monroe anfangen. Dieses Buch zeigt, warum die Konflikte zwischen den USA und Lateinamerika keine Randnotiz der Weltpolitik sind, sondern ein Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart.Seit der Monroe-Doktrin von 1823 beanspruchen die Vereinigten Staaten eine Sonderrolle in der westlichen Hemisphäre. Was einst als Schutz vor europäischer Einmischung begann, wurde zum Machtinstrument: militärische Interventionen, Kanonenbootpolitik, verdeckte Operationen, Wirtschaftsdruck, Sanktionen, Drogenkrieg, Migrationspolitik – und heute neue geopolitische Rivalitäten mit China. Von Mexiko, Kuba und Panama über Guatemala, Nicaragua und Venezuela bis zur Trump-Ära erzählt Stefan Rinke die Geschichte einer Beziehung, die von Nähe und Abhängigkeit, Bewunderung und Widerstand, Kooperation und Dominanz geprägt ist.Der renommierte Lateinamerika-Historiker legt eine kurze, packende und hochaktuelle Geschichte der US-Interventionen in Lateinamerika vor. Er zeigt, wie sich die Begründungen wandelten – von "Ordnung" und "Zivilisation" über Antikommunismus bis zu Demokratie, Menschenrechten, Terrorabwehr und Grenzsicherung. Der Grundanspruch aber blieb erstaunlich stabil: Washington definiert, was in seinem "Hinterhof" als Gefahr gilt.Dieses Buch erklärt:wie die Monroe-Doktrin bis heute nachwirktwarum Lateinamerika nicht nur Opfer, sondern immer auch Akteur warwie Interventionen militärisch, wirtschaftlich, diplomatisch und kulturell funktionierenweshalb Trump alte Muster nicht bricht, sondern zuspitztwarum US-Politik in Lateinamerika unsere Gegenwart unmittelbar betrifftEin unverzichtbares Sachbuch für alle, die Machtmechanismen internationaler Politik besser durchschauen wollen. Rinkes klare Analyse macht sichtbar, wie historische Eingriffe bis heute Misstrauen, Widerstand und neue Konflikte prägen und liefert damit Orientierung in einer Welt, in der Amerikas "Hinterhof" wieder zum Brennpunkt globaler Machtpolitik wird.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-534-61210-9
- ISBN-Online
- 978-3-534-61254-3
- Verlag
- WBG, Freiburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 162
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Kapitel 1. Kolonialreiche und die Erfindung einer amerikanischen Sphäre Kein Zugriff Seiten 13 - 24
- Kapitel 2. Manifest Destiny und die Erfindung des Interventionsraums Kein Zugriff Seiten 25 - 40
- Kapitel 3. Panamerika und die neue Sprache der Hegemonie Kein Zugriff Seiten 41 - 50
- Kapitel 4. Die Anfänge des Imperiums Kein Zugriff Seiten 51 - 64
- Kapitel 5. Der Aufstieg des Antiinterventionismus Kein Zugriff Seiten 65 - 78
- Kapitel 6. Von der Weltwirtschaftskrise zur „guten Nachbarschaft“ Kein Zugriff Seiten 79 - 92
- Kapitel 7. Der Kalte Krieg und die Rückkehr des Interventionismus Kein Zugriff Seiten 93 - 106
- Kapitel 8. Staatsterrorismus und Stellvertreterkriege in der „Dritten Welt“ Kein Zugriff Seiten 107 - 120
- Kapitel 9. Diffuse Bedrohungen seit 1990 Kein Zugriff Seiten 121 - 138
- Ausblick Kein Zugriff Seiten 139 - 146
- Literatur Kein Zugriff Seiten 147 - 155
- Karten Kein Zugriff Seiten 156 - 157
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 158 - 160






