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Sammelband Kein Zugriff

Familienbilder

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Das klassische, aus dem 19. Jahrhundert tradierte und oft – nicht zuletzt von der Kirche – idealisierte Bild der Familie ist in der Moderne zunehmend fragwürdig geworden. Väter haben ihre Bedeutung als Alleinernährer verloren, Frauen sehen ihre Erfüllung nicht mehr allein in der Sorge für Ehemann und Kinder, die Ehe als einziges Modell gelebter Zweisamkeit hat Konkurrenz durch alternative Familienkonstellationen bekommen. Es gibt nicht mehr «die Familie», sondern zahlreiche Familienbilder und eine Vielfalt an Modellen des Zusammenlebens. Die aktuelle, von der Pluralisierung der Lebensformen gekennzeichnete Situation und die Unübersichtlichkeit der Lage ist auch eine Anfrage an die Familienpastoral. Wie und ob die Kirche neue Antworten vor diesem Hintergrund findet, war zuletzt auch Gegenstand zweier von Papst Franziskus einberufenen Bischofssynoden, die in dem päpstlichen Lehrschreiben Amoris Laetitia ihren Niederschlag fanden.Der vorliegende Band nähert sich dem Wandel der Familien im Spiegel von aktuellen Film- und Fernsehproduktionen. Zum einen geht es darum, wie Filme von «realistischen» Familien erzählen – im Alltag, aber auch in Extremsituationen, Krisen und Konflikten, zum anderen werden in den Figuren auch Idealvorstellungen von Familie und Lebensglück artikuliert.Im ersten Teil werden allgemeine Überlegungen zu Entwicklungsprozessen und Konflikten in der Familie aus psychologischer Sicht und zum spezifischen Wandel der Familienwerte entfaltet. Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse einzelner Filme: HÖHERE GEWALT von Ruben Östlund, ELTERN von Robert Thalheim, DIE FRAU DES POLIZISTEN von Philip Gröning oder SCHWESTERN von Anne Wild, wobei zu den beiden letzten Filmen ausführliche Interviews mit dem Regisseur bzw. der Regisseurin geboten werden. In populären TV-Serien wird das Familienthema in Bezug auf die Gegenwart in der TV-Soap GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN und in historischer Perspektive in der populären britischen Serie DOWNTON ABBEY untersucht. Ein spezieller Blick wird auf Familien in Kurzfilmen geworfen. Überlegungen zur Bedeutung des Films für die pastorale Arbeit der Kirche runden das Themenspektrum ab. Autoren des Bandes sind: Hans Zollner, Christoph Neumaier, Ulrike Vollmer, Reinhold Zwick, Peter Hasenberg, Markus Leniger, Franz Günther Weyrich, Stefan Leisten und Stefan Orth.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8947-2846-5
ISBN-Online
978-3-7410-0128-4
Verlag
Schüren, Marburg
Sprache
Deutsch
Seiten
254
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Autor:innen:
    1. Familie als «Keimzelle der Gesellschaft»? Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Familie in Literatur … Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. … und im Film Kein Zugriff
      Autor:innen:
  3. Autor:innen:
    1. Familie in unterschiedlichen Perspektiven Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Familiensysteme und ihre Entwicklung aus familienpsychologischer Sicht Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Konflikte in Familien Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. Typen vom Generationenkonflikten Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. Religiöse Werte und Familie Kein Zugriff
      Autor:innen:
  4. Autor:innen:
    1. Wandel des politischen Diskurses zur Familie in den 1960er- und 1970er-Jahren Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Pluralität familialer Lebensformen: Massenphänomen oder Randerscheinung? Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Wandel der gesellschaftlich verhandelten Definition von «Familie» Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. Abkehr von «normativen» Familienbegriffen Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. Rollen der Frau: Arbeit, Haushaltsführung und Kindererziehung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    6. Zusammenfassung Kein Zugriff
      Autor:innen:
  5. Autor:innen:
    1. Konrad und Christine im Sog ihres beruflichen Wollens Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Konrad und Christine halten an ihrer Familie fest Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Das schwierige «Ja» zu familiärer Bindung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. Trotzdem: Die Sinnhaftigkeit familiärer Bindung Kein Zugriff
      Autor:innen:
  6. Autor:innen:
    1. Filmgespräch mit dem Regisseur Philip Gröning Kein Zugriff
      Autor:innen:
  7. Autor:innen:
    1. Handlung, Struktur und Ästhetik Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Tomas, der Vater Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Ebba, die Mutter Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Die Kinder und die Freunde Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. Der Filmtitel HÖHERE GEWALT (FORCE MAJEURE) Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Der Hotelbedienstete Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Abschluss Kein Zugriff
      Autor:innen:
  8. Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. Schwestern Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. «Das Absurde und Lustige an Familie, das ich irgendwiegroßartig finde …» Gespräch mit der Regisseurin Anne Wild über ihren Film SCHWESTERN Kein Zugriff
      Autor:innen:
  9. Autor:innen:
    1. Das Genre Kurz(spiel)film Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Der assoziative Kurzspielfilm: Familie als Motiv Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Der dramatische Kurzspielfilm I: Entfaltungen Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. Der dramatische Kurzspielfilm II: Momentaufnahmen Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. Der komische Kurzspielfilm: Ironie und Utopie Kein Zugriff
      Autor:innen:
    6. Resümee Kein Zugriff
      Autor:innen:
  10. Autor:innen:
    1. Das Genre der Heritage Films Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Inspiration und Vorläufer Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. Die Kernfamilie Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Familie als Dynastie Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Das Haus als Familie Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Die Dienerschaft als erweiterte Familie Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. Das Dorf als erweiterte Familie Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. Familie als Funktionszusammenhang Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. Familie als Gesellschaftsbild Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. Abdankung des Patriarchen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Verbürgerlichung des Adels Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Emanzipation durch Bildung Kein Zugriff
        Autor:innen:
    5. Autor:innen:
      1. Verzicht auf nationales Pathos Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Demokratisierungstendenzen der Dramaturgie Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Plädoyer für einen differenzierten Blick Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Familie als Ort der Veränderung Kein Zugriff
        Autor:innen:
  11. Autor:innen:
    1. Die (?) Familie in Deutschland Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Familien in Serien im Alltag der Menschen Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Die Daily-Soap GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN Kein Zugriff
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    4. Abschluss: Religionspädagogische Anknüpfungspunkte Kein Zugriff
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  12. Autor:innen:
    1. Familie als aktuelles Thema innerhalb der katholischen Kirche: Zur Ausgangssituation Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Das Kino als Inspirationsquelle? Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. Es muss darum gehen, die Vielfalt von Familien und ihren Problemen wahrzunehmen. Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Überwunden werden muss eine Idealisierung der Ehe, die das Reden über die Familie unnötig erschwert. Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Umso dringlicher stellt sich die Frage nach einer überzeugenden «Theologie des Scheiterns». Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Notwendig ist die Unterscheidung zwischen Idealen und Normen. Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. Es braucht eine neue Theologie des Gewissens. Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. An die Auseinandersetzung mit der Gender-Debatte sollte man sich kirchlich mutiger herantrauen. Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. Schließlich muss es auch darum gehen, die familienkritische Aspekte des Neuen Testaments ernster zu nehmen. Kein Zugriff
        Autor:innen:
      8. Fazit: Es braucht einen neuen Stil kirchlicher Lehrverkündigung. Kein Zugriff
        Autor:innen:
  13. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 247 - 250
  14. Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 251 - 251
    1. # Kein Zugriff
    2. A Kein Zugriff
    3. B Kein Zugriff
    4. D Kein Zugriff
    5. E Kein Zugriff
    6. F Kein Zugriff
    7. G Kein Zugriff
    8. H Kein Zugriff
    9. I Kein Zugriff
    10. J Kein Zugriff
    11. K Kein Zugriff
    12. L Kein Zugriff
    13. M Kein Zugriff
    14. N Kein Zugriff
    15. O Kein Zugriff
    16. P Kein Zugriff
    17. S Kein Zugriff
    18. T Kein Zugriff
    19. U Kein Zugriff
    20. V Kein Zugriff
    21. W Kein Zugriff

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