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Monographie Kein Zugriff

Faust und die Sprache des Geldes

Denkformen der Ökonomie - Impulse aus der Goethezeit
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Goethes Wirken fällt in die Zeit einer Epochenschwelle, in der sich vieles von dem entwickelt hat, was heute global als Geld- und Finanzökonomie die Lebenswelt der Menschen beherrscht. Zur Zeit der Ausarbeitung des Faust fand eine umfassende Diskussion über das Wesen des Geldes statt. Im Papiergeld, zentrales Thema im ersten Akt von Faust II, hat das Geld seine eigentümliche Sprache gefunden, mit der eine beschleunigte Umwälzung der ganzen Wirtschaft einherging. Besondere Beachtung kommt in diesem Zusammenhang der Rezeption von Adam Smith, dem Vater der liberalen Wirtschaftstheorie, zu. Unter den Ökonomen, mit denen Goethe Umgang pflegte, fanden sich sowohl glühende Befürworter als auch entschiedene Gegner der neuen, aus Schottland stammenden Nationalökonomie. Die Vorstellung, eine unsichtbare Hand würde die Gesellschaft regieren, fand ihren Niederschlag auch in der Philosophie Kants und Hegels. Die vielstimmigen Diskussionen der Goethezeit sowie die darauf bezogenen Auslegungen des Faust werden in diesem Buch unter philosophischen und ökonomischen Perspektiven dargestellt und kritisch beleuchtet. Es erweist sich, dass damals Fragen diskutiert wurden, die nicht nur hochaktuell geblieben sind. sie sind auch geeignet, so manchen blinden Fleck in der zeitgenössischen Ökonomie aufzudecken sowie die globale Finanzkrise und die Rolle des Geldes aus einer ganz anderen Perspektive zu beleuchten.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48640-5
ISBN-Online
978-3-495-86074-8
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
384
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
    1. 1.1 Vorbemerkung Kein Zugriff
    2. 1.2 Die Allgemeinheit der Sprache Kein Zugriff
    3. 1.3 Phänomenologie des Geldes Kein Zugriff
    4. 1.4 Das Geldsubjekt Kein Zugriff
    5. 1.5 Zur Geschichte des Geldes Kein Zugriff
    6. 1.6 Zum Papiergeld Kein Zugriff
    7. Die Natur des Papiergeldes Kein Zugriff
    8. Historische Anmerkungen Kein Zugriff
    9. Das Papiergeld in der Diskussion der Gegenwart Kein Zugriff
    1. 2.1 »Nichts Neues unter der Sonne!« Kein Zugriff
    2. 2.2 Goethes Gesellschaftsphilosophie Kein Zugriff
    3. 2.3 Gemeinwohl, Einzelinteresse und Moral Kein Zugriff
    4. 2.4 Weltgeist, Französische Revolution und die Idee der Dichtung Kein Zugriff
    5. 2.5 Faust als Geldsubjekt Kein Zugriff
    6. 2.6 Geld und Geldbewusstsein in Faust II Kein Zugriff
    1. 3.1 Goethe und die ökonomische Diskussion in Deutschland Kein Zugriff
    2. 3.2 Justus Möser: »Es bleibt beym Alten!« Kein Zugriff
    3. 3.3 Georg Sartorius: »Smith hat die Wahrheit gefunden« Kein Zugriff
    4. 3.4 Adam Müller: »Geld ist eine Idee« Kein Zugriff
    5. 3.5 Heinrich Büsch: »Die Zauberkraft des Geldes« Kein Zugriff
    6. 3.6 Die Rezeption von Henry Thornton Kein Zugriff
    7. 3.7 Georg von Buquoy: »Der blos eingebildete Werth« Kein Zugriff
      1. Psychologische Wege und Irrwege Kein Zugriff
      2. Binswangers alchemistische Deutung Kein Zugriff
      3. Faust II – eine geldtheoretische Abhandlung? Kein Zugriff
      4. Karl Rosenkranz: Geld als Vertrauen Kein Zugriff
      5. Karl Grün: La propriété, c’est le vol Kein Zugriff
      6. Karl Marx: Papiergeld und der lange Schatten Ricardos Kein Zugriff
      7. Die »Charaktermaske« Kein Zugriff
      8. Marc Shells Versuch einer semiotischen Deutung Kein Zugriff
      9. Der Faust der Ökonomen Kein Zugriff
  2. 4. Abschließende Bemerkung Kein Zugriff Seiten 363 - 366
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 367 - 384

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