Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Jürgen Habermas war ein zutiefst demokratischer Denker. Die Öffentlichkeit war für ihn das Lebenselixier von Vernunft überhaupt. Mit seiner formalen Sprachpragmatik schlug er eine Brücke zwischen Philosophie und Gesellschaftstheorie. Für diese...
Der Artikel beschreibt eine historisch neue Dimension technologischer Fehlerhaftigkeit, die seit den späten 1960er-Jahren hochtechnisierte Gesellschaften prägt. An zwei Fallbeispielen wird diskutiert, ob diese Gesellschaften über eine...
Im Europarecht vollzieht sich derzeit eine Umwälzung: Die in Artikel 2 EUV verankerten Unionswerte werden zu Rechtspflichten der Mitgliedstaaten gegenüber den Unionsorganen. Diese Artikel-2-Revolution strukturiert die Verteilung der Befugnisse im...
Die empirische Antisemitismusforschung beobachtet wiederholt, dass höher gebildete Personen seltener antisemitischen Aussagen zustimmen. Die vorliegende Studie prüft, ob dieser Befund ein Artefakt sozial erwünschten Antwortverhaltens darstellt....
Wir untersuchen KI-Resignation unter Jugendlichen anhand von mehr als 20 Workshops an deutschen Schulen. KI-Resignation ist eine soziotechnische Befindlichkeit, geprägt von Ohnmacht und pessimistischen Zukunftsaussichten. Wir skizzieren vier...
Der Beitrag untersucht, wie pädagogisch-therapeutische Programme sexuelle Selbstbestimmung als Ethopolitik wechselseitiger Verantwortung gestalten. Subjektivierungsanalytisch zeigt er, wie die Figuren der grenzkompetenten Gefährdeten und der...