Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft.Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.Homepage: www.leviathan.nomos.de
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Bedeutung ordoliberaler Ideen für den Umbau der Euro-Zone über die letzten (Krisen-)Jahre hinweg. In einem ersten Schritt wird die These aus dem Beitrag von Hien und Joerges aus der vorigen Ausgabe des...
Der Aufsatz stellt in einer systematischen Perspektive mit ideengeschichtlichen Bezügen zwei Logiken im Umgang mit spezialisiertem Wissen einander gegenüber, das gesellschaftlich nutzbar gemacht werden soll. Die »Marktlogik« beschreibt...
Zur Beschreibung des Dotcom-Booms der 1990er Jahre prägte Stefan Kühl den Begriff des Exit-Kapitalismus. Im Exit-Kapitalismus nimmt privates Risikokapital umfassenden Einfluss auf Unternehmensentscheidungen in Startups, was spezifische Effekte...
Im Vorfeld des Hamburger G20-Gipfels von 2017 entbrannte ein Streit um die Genehmigung von Protestcamps als politische Versammlung. Ausgehend von der Annahme, dass dem Camp-Streit verschiedene Verständnisse von Politik zugrunde liegen, nimmt der...
Erweitertes Anlageträger-Screening ist ein neues genetisches Testverfahren, das Paare darüber informiert, ob sie ein erhöhtes Risiko haben, eine rezessiv vererbliche Gesundheitsbeeinträchtigung an ihre Kinder weiterzugeben. Im medizinischen...
In diesem Beitrag wird diskutiert, wie der Aufstieg des neuen Nationalismus in Europa erklärt werden kann. Zunächst werden die Ungereimtheiten der gängigen kulturalistischen, sozioökonomischen und soziopolitischen Erklärungsansätze...