, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Sammelband Kein Zugriff

Ufa international

Ein deutscher Filmkonzern mit globalen Ambitionen
Herausgeber:innen:
Verlag:
 01.02.2021

Zusammenfassung

Keine andere deutsche Filmfirma genießt einen solchen Ruf wie die Ufa. Im In- und Ausland war und ist ihr Name ein Synonym für großes Kino, aber auch für seine Verquickung mit verdeckten wirtschaftlichen, politischen und ideologischen Interessen.

Im Dezember 1917 gegründet auf Betreiben von Militär und Deutscher Bank, entstand mit der Ufa der erste vertikal organisierte Medienkonzern in Deutschland. In den 1920er Jahren stand die Ufa für künstlerische Prestigefilme, weltweite Expansion und Popularität; unter dem NS-Regime wurde sie gleichgeschaltet und verstaatlicht und nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten gezielt zerschlagen. Von Beginn an versuchte die Ufa eine zweigleisige Strategie – sie produzierte monumentale Spielfilme für den Export und Genrekino für den nationalen Markt. Dieses Wechselspiel von internationaler und nationaler Ausrichtung wird in "Ufa international" aus vielen Perspektiven neu untersucht: Die Beiträge reichen von Analysen zu den wirtschaftlichen Strukturen des bis 1927 hoch verschuldeten Konzerns, über Alfred Hitchcocks Lehrjahren bei der Ufa und der erzwungenen Zusammenarbeit mit amerikanischen Studios, Strategien der Firmenwerbung, den Aktivitäten in Asien, Südamerika und in Frankreich, dem Ufa-Kulturfilm als Exportartikel bis hin zur Entlassung und Verfolgung jüdischer Ufa-Mitarbeiter nach 1933 und bisher wenig beleuchteten Aspekten der Firmengeschichte nach 1945.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
Erscheinungsdatum
01.02.2021
ISBN-Print
978-3-86916-873-9
ISBN-Online
978-3-96707-525-0
Verlag
edition t+k, München
Sprache
Deutsch
Seiten
456
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Philipp Stiasny - Eine Reise durchs Universum. Die internationale Ufa 1917–1962 Kein Zugriff Seiten 9 - 16
    1. Frederik Lang und Philipp Stiasny - Welche Sprache spricht die Ufa? Polnische Spanier, englische Ungarn und französische Berliner zwischen 1918 und 1933 Kein Zugriff
    2. Michael Wedel - Die Ufa-Connection. Hitchcock in Babelsberg Kein Zugriff
    3. Tobias Nagl - Interplanetarische Produktionsstrategien. Die Ufa und der deutsche Science-Fiction-Film 1925–1939 Kein Zugriff
    1. Wolfgang Fuhrmann - Guter Ruf und große Pläne. Die Ufa in Lateinamerika 1919–1942 Kein Zugriff
    2. Karina Pryt - Eine schwierige Beziehung. Die Ufa in Polen 1918–1939 Kein Zugriff
    3. Karl Sierek - Die Ufa in Japan und China. Prolegomena zur politischen Ökonomie globaler Filmexpansion zwischen 1923 und 1945 Kein Zugriff
    4. Roel Vande Winkel - Rekordeinnahmen und Kassengift. Die Ufa-Auslandsabteilung und der deutsche Filmexport im Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff
    1. Thomas J. Saunders - Weltmarktfantasien aus Babelsberg. Die Ufa und die Hollywood-Studios in den 1920er Jahren Kein Zugriff
    2. Patrick Rössler - »Jeder Ufa-Film ein Schlager!« Zur Presse- und Werbearbeit der Ufa im In- und Ausland Kein Zugriff
    3. Rolf Giesen - Der Ritt auf der Kanonenkugel. Der deutsch-amerikanische Techniktransfer und die Abteilung Filmtrick der Ufa Kein Zugriff
    1. Anja Laukötter - Erzieherisch, unterhaltsam, sensationell. Ufa-Kulturfilme in den USA der 1920er Jahre Kein Zugriff
    2. Natasha Poljakowa - Zwischen ewiger Jugend und dialektischem Materialismus. Ufa-Kulturfilme in der Sowjetunion 1923–1931 Kein Zugriff
    3. Ralf Forster - Mit dem Werbefilm zu neuen Ufern. Der Henkel-Großfilm Wäsche – Waschen – Wohlergehen (1932) und die Ufa-Werbefilmabteilung Kein Zugriff
    1. Jürgen Kasten - Hehre Ziele, hohe Schulden. Die wirtschaftliche Dauerkrise der Ufa 1918–1927 Kein Zugriff
    2. Jürgen Kasten - Auf der Suche nach dem Welterfolg. Die Eigen- und Auftragsproduktion der Ufa 1918–1929 Kein Zugriff
    3. Armin Jäger - Kein Morgenrot im Ausland. Die Einspielergebnisse der Ufa 1929–1936 Kein Zugriff
    1. Christian Rogowski - Verwöhnt, verehrt, vertrieben. Der Starregisseur Ludwig Berger zwischen Berlin, Hollywood und Amsterdam Kein Zugriff
    2. Jan-Christopher Horak - Der Weg ins Exil. Robert Liebmann, Erik Charell und die Entlassungder jüdischen Ufa-Mitarbeiter 1933 Kein Zugriff
    1. Tatjana Tschagina - Das gibt’s nicht nur einmal. Ein Wiedersehen mit der Ufa im sowjetischen Kino der Stalinzeit Kein Zugriff
    2. Mila Ganeva - Kleider machen Filme. Die Kostümabteilung der Ufa 1938–1945 Kein Zugriff
    1. Ralf Schenk - Altfilme zum Neuanfang. Die Überläufer von der Ufa zur DEFA 1945–1954 Kein Zugriff
    2. Stefanie Mathilde Frank - Neuer Staat, alte Rechte? Die Ufa und das Urheberrecht in den 1950er Jahren Kein Zugriff
    3. Michael Töteberg - Betrüger, Banker, Bürokraten. Die Deutsche Bank und die Ufa 1956–1962 Kein Zugriff
  3. Dank Kein Zugriff Seiten 417 - 418
  4. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 419 - 422
  5. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kein Zugriff Seiten 423 - 428
  6. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 429 - 430
  7. Filmregister Kein Zugriff Seiten 431 - 438
  8. Personenregister Kein Zugriff Seiten 439 - 456

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Film & Fernsehen & Kino"
Cover des Buchs: Israel in deutschen Medien
Monographie Kein Zugriff
Jonas Hessenauer, Lukas Uwira
Israel in deutschen Medien
Cover des Buchs: The Fear of Knowing
Sammelband Vollzugriff
Simon Spiegel
The Fear of Knowing
Cover des Buchs: Black Screen
Monographie Kein Zugriff
David Kleinekottmann
Black Screen
Cover des Buchs: Filmmusikalische Begegnungen und Verwandlungen
Sammelband Kein Zugriff
Georg Maas
Filmmusikalische Begegnungen und Verwandlungen
Cover des Buchs: Das philippinische Kino
Monographie Kein Zugriff
Nick Deocampo
Das philippinische Kino