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Das nächtliche Selbst

Traumwissen und Traumkunst im Jahrhundert der Psychologie. Band II: 1900-1950
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Die Kultur- und Wissensgeschichte des Traums zwischen 1900 und 1950 aus interdisziplinärer und länderübergreifender Perspektive.Im »Jahrhundert der Psychologie«, zwischen 1850 und 1950, entfaltet sich ein produktives Zusammenspiel zwischen neuen Traumtheorien, wie sie in Psychologie, Medizin, Philosophie und Ästhetik diskutiert werden, und innovativen Darstellungsformen des Traums, die in den Wissenschaften ebenso entstehen wie in der Literatur, der bildenden Kunst und im Film. In Band II werden die Fragestellungen, Methoden und Theorien untersucht, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts in der Psychoanalyse, in Existenzialismus und Phänomenologie, aber auch im Zusammenhang mit der beginnenden neurophysiologischen Vermessung von Traumaktivitäten entwickelt werden. Beleuchtet werden Avantgardebewegungen wie der Surrealismus, die Träume aufgreifen und ins Zentrum ihrer Programmatik rücken. Zahlreiche Schlüsselwerke der modernen Kunst entstehen auf der Grundlage »oneirischer« Ästhetiken. Die genaue Analyse exemplarischer Problemkonstellationen erlaubt es, die großen anthropologischen, subjekttheoretischen und ästhetischen Herausforderungen zu begreifen, vor die der Traum die Wissenschaften und Künste in dieser Zeit stellt. Band I erschien 2016 und behandelt den Zeitraum von 1850 bis 1900. Marie Guthmüller ist Professorin für romanische, insbesondere französischsprachige Literaturen an der HU Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Untersuchungen zur französischen und italienischen Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf dem Dialog zwischen der »schönen« Literatur und den Wissenschaften von Seele und Psyche. Hans-Walter Schmidt-Hannisa, geb. 1958, ist seit 2005 Professor of German an der National University of Ireland, Galway. Er ist Mitbegründer des interdisziplinären Network of Cultural Dream Studies.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2020
Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8353-3071-9
ISBN-Online
978-3-8353-4480-8
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
341
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 28
    Autor:innen:
    1. Von Flibbertigibbet zu Ernest Jones: Alpträume in der Analyse Kein Zugriff Seiten 29 - 48
      Autor:innen:
    2. C. G. Jung: Vom Traum zur Visualität Kein Zugriff Seiten 49 - 76
      Autor:innen:
    3. Den Traum denken. Traum und Traumdenken bei Sigmund Freud, Hanna Segal und Wilfred Bion Kein Zugriff Seiten 77 - 108
      Autor:innen:
    4. Oneironautisches Glück oder der Traum vom luziden Traum. Zum Klartraum bei Frederik van Eeden Kein Zugriff Seiten 109 - 127
      Autor:innen:
    5. Vom Fliegen und Fallen. Zur Hermeneutik des Traumraums bei Ludwig Binswanger und Gaston Bachelard Kein Zugriff Seiten 128 - 152
      Autor:innen:
    6. Zwischen Physiologie und Psychoanalyse. Zur Frühphase der Traumforschung im Schlaflabor Kein Zugriff Seiten 153 - 178
      Autor:innen:
    1. »Das ist die Materialisation erhabenster Traumvorgänge.« Magdeleine Guipet und ihr Traumtanz Kein Zugriff Seiten 179 - 208
      Autor:innen:
    2. »Die Toten schicken solche Träume …« Erich Wolfgang Korngolds Oper Die tote Stadt und die musikalische Inszenierung einer Katharsis Kein Zugriff Seiten 209 - 227
      Autor:innen:
    3. La clef des songes. René Magritte und die Bildtradition der populären Traumbücher Kein Zugriff Seiten 228 - 255
      Autor:innen:
    4. Filmische Traumdarstellungen im Wandel der kinematographischen Möglichkeiten (1895-1950) Kein Zugriff Seiten 256 - 283
      Autor:innen:
    5. Träume und ihre Zuschauer. Traumzustand und filmische Erfahrung in italienischen Erzählungen 1907-1929 Kein Zugriff Seiten 284 - 311
      Autor:innen:
    6. Von Martyn Zadeka über Puškin und Gogol’ bis zum Affenorden: Aleksej Remizovs Traumpoetik und ihre Kontexte Kein Zugriff Seiten 312 - 341
      Autor:innen:

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