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Monographie Kein Zugriff

Völkerrecht-Sprechen

Die Konstruktion demokratischer Völkerrechtspolitik in den USA und der Bundesrepublik Deutschland
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Wenn Demokratien in den Krieg ziehen, wissen Sie das Recht auf ihrer Seite. Gleiches gilt, wenn sie den Krieg verurteilen. Doch was ist, wenn Demokratien unterschiedliche Rechtspositionen zu ein und demselben Krieg beziehen?

Der Autor zeigt, wie sich die Positionen in den Zentren politischer Macht selbst in Fragen der völkerrechtlichen Haltung zu Ereignissen wie dem Irakkrieg nicht mehr isoliert von ihrer gesellschaftlichen Umwelt bestimmen lassen. Über das zunehmend auch in den öffentlichen Diskursen der Medien konstruierte Verhältnis von Politik, Recht und Demokratie werden Felder gesellschaftlichen Sinns erzeugt, die sich bei der Formulierung völkerrechtlicher Positionen nicht ignorieren lassen und durch Regierungen oft nicht ignoriert werden. Dennoch variieren die Muster der hergestellten Bezüge zwischen Völkerrecht und dem jeweiligen demokratischen Selbstverständnis ganz erheblich, wie die Arbeit in einem Vergleich deutscher und US-amerikanischer Diskurse verdeutlicht. Zu den contra-intuitiven Ergebnissen gehört die Einschätzung, dass die Deutschen als Demokraten womöglich die besseren Völkerrechtler sind, aber die Amerikaner als Völkerrechtler die besseren Demokraten.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-6622-5
ISBN-Online
978-3-8452-3483-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Band
11
Sprache
Deutsch
Seiten
304
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
    1. Politik, Recht und »common sense« Kein Zugriff Seiten 13 - 19
    2. Vergesellschaftete Außenpolitik und Forschungslücke Kein Zugriff Seiten 19 - 21
    3. Diskurskonzepte Kein Zugriff Seiten 21 - 26
    4. Grundlinien der Argumentation Kein Zugriff Seiten 26 - 30
      1. »Don’t believe the hype« Kein Zugriff Seiten 31 - 35
      2. Norm und Ereignis Kein Zugriff Seiten 35 - 46
      3. Die Funktion(en) des Völkerrechts Kein Zugriff Seiten 46 - 58
      4. Ausblick Kein Zugriff Seiten 58 - 61
      1. »Völkerrecht, das ist das, was ‚Wir’ machen« Kein Zugriff Seiten 61 - 64
      2. Die Praxis in den Vereinigten Staaten Kein Zugriff Seiten 64 - 83
      3. Die Praxis in der Bundesrepublik Deutschland Kein Zugriff Seiten 83 - 98
      4. Völkerrechts als »common sense« Kein Zugriff Seiten 98 - 106
      1. Kritische Positionen zum Demokratischen Frieden Kein Zugriff Seiten 107 - 121
      2. Die diskursive »Retheoretisierung« der Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 121 - 127
      3. Die intertextuale Vergesellschaftung der Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 127 - 137
      1. Die multiplen Kausalitäten des Demokratischen Friedens Kein Zugriff Seiten 137 - 147
      2. Textmechanismen Kein Zugriff Seiten 147 - 149
      3. Gewalt und Hegemonie Kein Zugriff Seiten 149 - 151
      4. Diskursanalyse ist nicht die Analyse des Diskurses Kein Zugriff Seiten 151 - 154
      5. Operationen des interpretativen Zweischritts Kein Zugriff Seiten 154 - 163
      6. Fallauswahl Kein Zugriff Seiten 163 - 166
      1. Irak-Krise Kein Zugriff Seiten 167 - 174
      2. USA Kein Zugriff Seiten 174 - 180
      3. Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 180 - 188
      4. Politik/Recht-Nexus Kein Zugriff Seiten 188 - 193
      5. Demokratie Kein Zugriff Seiten 193 - 198
      6. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 198 - 201
      1. Irak-Krise Kein Zugriff Seiten 201 - 204
      2. Deutschland Kein Zugriff Seiten 204 - 211
      3. Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 211 - 220
      4. Politik/Recht-Nexus Kein Zugriff Seiten 220 - 229
      5. Demokratie Kein Zugriff Seiten 229 - 234
      6. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 234 - 237
      1. Die gouvernementale Völkerrechtspolitik der USA Kein Zugriff Seiten 237 - 239
      2. Konfrontation im erweiterten Textgeflecht der USA? Kein Zugriff Seiten 239 - 243
      3. Die gouvernementale Völkerrechtspolitik der Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 243 - 246
      4. Konfrontation im erweiterten Textgeflecht der Bundesrepublik? Kein Zugriff Seiten 246 - 251
      5. Erweiterte Rechtsdiskursvergleichung Kein Zugriff Seiten 251 - 256
      1. Zur Reaktivierung des Demokratischen Kein Zugriff Seiten 257 - 262
      2. Demokratie im Kommen Kein Zugriff Seiten 262 - 266
      3. Demokratische Demarkation Kein Zugriff Seiten 266 - 281
      4. Ausblick Kein Zugriff Seiten 281 - 284
    1. Gouvernementaler Text (USA) Kein Zugriff Seiten 285 - 286
    2. Gouvernementaler Text (Bundesrepublik) Kein Zugriff Seiten 286 - 287
    3. Zivilgesellschaftliche Meinungsbeiträge (USA) Kein Zugriff Seiten 287 - 289
    4. Zivilgesellschaftliche Meinungsbeiträge (Bundesrepublik) Kein Zugriff Seiten 289 - 290
  2. Literatur Kein Zugriff Seiten 291 - 304

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