Wissen und Kontrolle
Ordnung, Regierung und Legitimation wissensbasierter Gesellschaften- Autor:innen:
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Wissen wird immer wichtiger für das Gelingen verschiedenster gesellschaftlicher Prozesse; andererseits verfällt die gesellschaftliche Autorität wissenschaftlichen Wissens. Wissen wird zum zentralen Ordnungsproblem moderner Gesellschaften. Welche Konsequenzen ergeben sich für politische Prozesse, wenn der Zusammenhang von Wissen und Macht an Brisanz gewinnt?
Die Studie rekonstruiert die komplexen Gefüge von Wissen, Subjekt und Macht an den epochalen Schwellen der Moderne und erschließt das Konzept der Kontrollgesellschaft für eine machttheoretische Diskussion wissensbasierter Gesellschaften. Mit der an Systemtheorie und Gouvernementalitätsstudien geschulten Unterscheidung zwischen der Ordnung und der Regierung wissensbasierter Gesellschaften kommen strukturelle Veränderungen wie ideologische Konjunkturen in den Blick. Es zeigt sich: Unter der Oberfläche neoliberaler Rhetorik führt die Extension des Wissens zu tektonischen Verschiebungen, die das Primat funktionaler Differenzierung in Frage stellen. Gewohnte Strukturen geraten unter Druck, Politik wird unberechenbar. Die Unsicherheit des Wissens ist nur mit Modi der Kontrolle zu bewältigen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5525-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2485-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 266
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 8
- Wissen ist Macht? Eine Orientierung Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Erkenntnis und Theorie Kein Zugriff Seiten 15 - 22
- Politik und Legitimation Kein Zugriff Seiten 22 - 29
- Diskurs und System Kein Zugriff Seiten 29 - 34
- Differenz und Evolution Kein Zugriff Seiten 34 - 41
- Regierung und Ordnung Kein Zugriff Seiten 41 - 52
- Wissen und Kontrolle Kein Zugriff Seiten 52 - 60
- Gehegte Erkenntnis Kein Zugriff Seiten 61 - 68
- Geteiltes Wissen Kein Zugriff Seiten 68 - 74
- Passagen des Wissens: Gefährdete Gewissheit Kein Zugriff Seiten 74 - 75
- Befreite Untertanen Kein Zugriff Seiten 75 - 81
- Produktive Bürger Kein Zugriff Seiten 81 - 87
- Passagen des Subjekts: Fragile Rollen Kein Zugriff Seiten 87 - 89
- Monopolistische Macht Kein Zugriff Seiten 89 - 93
- Stählerne Gehäuse Kein Zugriff Seiten 93 - 101
- Passagen der Macht: Überforderndes Wohl Kein Zugriff
- Gebrochene Autoritäten Kein Zugriff Seiten 105 - 122
- Politisiertes Wissen Kein Zugriff Seiten 122 - 130
- Kalkulierte Ignoranz Kein Zugriff Seiten 130 - 137
- Driftende Tugend Kein Zugriff Seiten 137 - 143
- Kreative Organisatoren Kein Zugriff Seiten 143 - 154
- Virtuelle Fundamentalisten Kein Zugriff Seiten 154 - 158
- Mediale Streuung Kein Zugriff Seiten 159 - 166
- Intelligente Heterotopien Kein Zugriff Seiten 166 - 174
- Endemische Exklusion Kein Zugriff Seiten 174 - 180
- Verfahrene Legitimation Kein Zugriff Seiten 181 - 189
- Rhizomatische Ordnung Kein Zugriff Seiten 189 - 196
- Imperiale Entgrenzung Kein Zugriff Seiten 197 - 204
- Latente Legitimation Kein Zugriff Seiten 204 - 208
- Spontane Märkte Kein Zugriff Seiten 208 - 215
- Zivile Bewegungen Kein Zugriff Seiten 215 - 223
- Legitimation und Inklusion Kein Zugriff Seiten 223 - 230
- Integrale Subsidiarität Kein Zugriff Seiten 230 - 236
- État particulaire Kein Zugriff Seiten 236 - 245
- Kritik außer Kontrolle? Kein Zugriff Seiten 246 - 249
- Literatur Kein Zugriff Seiten 250 - 266





