Filme.Macherinnen
Die Frauen der HFF München- Autor:innen:
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- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
»Ältere Männer in tiefen schwarzen Sesseln« waren es, die aus der Sicht einer der ersten Studentinnen an der Hochschule für Fernsehen und Film München 1967 in der Aufnahmekommission über das Schicksal der zukünftigen Studierenden entschieden. Frauen waren in den ersten Jahrgängen sehr schwach vertreten, die Filmbranche galt als Herrschaftsbereich der Männer. Für die Studentinnen der ersten Jahrgänge der HFF bedeutete das: sich auf die Suche nach neuen, eigenen Wegen zu machen und damit auch nach spezifisch weiblichen Themen und Ausdrucksformen.
Schon in den 1980er Jahren gehörten die HFF-Frauen zu den Impulsgeberinnen der Hochschule und drangen in die »männliche Bastion« ein. Seit den 1990er Jahren sind sie auf Erfolgskurs und haben zu der Auszeichnung »HFF – die Oscar-Schmiede« einen großen Beitrag geleistet. Heute kann man sagen, dass die Hochschule nicht mehr – wie es 1967 hieß – eine Hochschule für »gestandene Männer« ist, sondern eine Hochschule für »gestandene«, gleichberechtigte Frauen und Männer. Die Autorinnen untersuchen in diesem Buch die Erfolgsgeschichte der HFF aus der Sicht der Frauen. Henriette Kaiser führte 41 Interviews mit Absolventinnen, die tiefe Einblicke in die Berufs- und Lebenssituation der Filmemacherinnen geben. Claudia Schröter geht in einer umfangreichen Online-Befragung mit 364 Absolventinnen dem Forschungsinteresse »Wie geht es den Frauen der HFF heute?« nach. Monika Lerch-Stumpf lässt nach ihrer 35-jährigen Lehr- und Forschungstätigkeit an der HFF – und als Alumni- und Frauenbeauftragte – in einer historischen Aufarbeitung die Situation der HFF-Frauen Revue passieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-86916-234-8
- ISBN-Online
- 978-3-86916-942-2
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 448
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 6
- Mein erster Hochschultag Kein Zugriff Seiten 7 - 8 Michaela Krützen
- Genderforschung an der HFF Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Gentlemen oder Ladies Kein Zugriff Seiten 13 - 24
- Locker bleiben Kein Zugriff Seiten 25 - 29 Dagmar Damek
- The first cut is the deepest. (Rod Stewart) Kein Zugriff Seiten 30 - 36 Hildegard Bechert
- Alles ist relativ Kein Zugriff Seiten 37 - 43 Ilse Hofmann
- Zwischen allen Stühlen Kein Zugriff Seiten 44 - 52 Gabi Kubach
- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (Erich Kästner) Kein Zugriff Seiten 53 - 60 Uschi Reich
- Es gibt nur gute oder schlechte Filme Kein Zugriff Seiten 61 - 67 Beatrice Sonhüter
- Es ist nur ein Film Kein Zugriff Seiten 68 - 76 Doris Dörrie
- On the road again Kein Zugriff Seiten 77 - 83 Cinzia Torrini
- Nie den Humor verlieren Kein Zugriff Seiten 84 - 90 Gabriele Walther
- Never shot is ever missed Kein Zugriff Seiten 91 - 96 Vivian Naefe
- Mit Humor und ohne Zuckerwatte Kein Zugriff Seiten 97 - 103 Sherry Hormann
- Der Blick über den Tellerrand Kein Zugriff Seiten 104 - 110 Maria Knilli
- Wenn ein Mann hinfällt und liegen bleibt, ist es eine Tragödie, wenn er hinfällt und wieder aufsteht, ist es eine Komödie. (nach Billy Wilder) Kein Zugriff Seiten 111 - 117 Ute Wieland
- Immer auf der Suche Kein Zugriff Seiten 118 - 122 Beatrix Schnippenkoetter
- Alles hängt davon ab, wie wir die Dinge sehen. Nicht davon, wie sie sind. (C. G. Jung) Kein Zugriff Seiten 123 - 130 Nina Grosse
- Mit einem Messer im Rücken gehe ich noch lange nicht nach Hause Kein Zugriff Seiten 131 - 139 Dorothee Schön
- Rechne mit dem Schlimmsten, dann wirst du angenehm überrascht Kein Zugriff Seiten 140 - 147 Amelie Fried
- Tra un fiore colto e l’altro donato l’inesprimibile nulla. (Guiseppe Ungaretti) Kein Zugriff Seiten 148 - 154 Dagmar Knöpfel
- La Comédie humaine Kein Zugriff Seiten 155 - 161 Kathrin Richter
- Frauenbesetzung – Männerbesetzung Kein Zugriff Seiten 162 - 168 Maris Pfeiffer
- Winnetou und Ntscho-tschi Kein Zugriff Seiten 169 - 175 Carolin Otto
- Authentizität Kein Zugriff Seiten 176 - 183 Franziska Buch
- Steine im Weg Kein Zugriff Seiten 184 - 193 Caroline Link
- Alles braucht seine Zeit Kein Zugriff Seiten 194 - 200 Irene von Alberti
- Unkraut vergeht nicht Kein Zugriff Seiten 201 - 208 Esther Gronenborn
- Liebt eure Künstler Kein Zugriff Seiten 209 - 216 Stefanie Kremser
- Balance Kein Zugriff Seiten 217 - 225 Katja von Garnier
- Geht nicht, gibt’s nicht Kein Zugriff Seiten 226 - 233 Ewa Karlström
- Wohlfühlen im Team Kein Zugriff Seiten 234 - 241 Claudia Loewe
- Ich lass mich überraschen Kein Zugriff Seiten 242 - 249 Ulrike Putz
- Immer nach vorne schauen Kein Zugriff Seiten 250 - 257 Sibylle Tafel
- Auf Prinzipien kann man ausrutschen, wie auf einer Bananenschale. (Nelson Mandela) Kein Zugriff Seiten 258 - 264 Stefanie Sycholt
- Der Augenblick ist die höchste Form der Ewigkeit. (Robert Schneider) Kein Zugriff Seiten 265 - 271 Jeanette Hain
- Mein Motto ist: kein Motto Kein Zugriff Seiten 272 - 279 Viola Jäger
- Der hingewandte Blick Kein Zugriff Seiten 280 - 286 Anna Faroqhi
- Je älter ich werde, desto weniger weiß ich Kein Zugriff Seiten 287 - 291 Ondine Rarey
- Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben. (Joan Didion) Kein Zugriff Seiten 292 - 297 Maike Wetzel
- Wer vom Leben erzählt, muss selbst auch leben. (nach A. Dresen) Kein Zugriff Seiten 298 - 305 Susan Gluth
- I love light, I love air Kein Zugriff Seiten 306 - 313 Sanne Kurz
- Ab jetzt bleibt alles anders Kein Zugriff Seiten 314 - 320 Birgit Metz
- Es kommt, wie es kommt Kein Zugriff Seiten 321 - 330 Byambasuren Davaa
- Von der Dogmatik des Biologismus hin zur Philosophie des Konstruktivismus. Eine kurze Einführung in die Erkenntnisse der Gender Studies Kein Zugriff Seiten 331 - 335 Isabella Willinger
- Die Frauen der HFF heute. Eine Absolventinnen-Befragung der Jahrgänge 1967 bis 2004 Kein Zugriff Seiten 336 - 374
- Die Geschichte der HFF. Ein erfolgreiches „Abenteuer gestandener Männer“ – und Frauen! Kein Zugriff Seiten 375 - 445
- ABBILDUNGSNACHWEIS Kein Zugriff Seiten 446 - 448





