Ästhetisches Engineering
Zur Verbreitung von Belletristik im Literaturbetrieb- Autor:innen:
- Reihe:
- Sozialtheorie
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Renate Grau systematisiert die organisatorischen Prozesse und Handlungspraktiken zur Verbreitung von Belletristik im Literaturbetrieb. Damit trägt sie zum Verständnis einer wichtigen, aber bisher wenig erforschten Industrie bei. Büchermachen betrachtet sie als Ästhetisches Engineering, also als Auseinandersetzung von Menschen und ästhetischen Dingen zur Herstellung von Objekten, die die Sinne ansprechen sollen. Das Ästhetische Engineering wird im umkämpften Buchmarkt insbesondere dann zum Erfolgsfaktor, wenn ein neuer fiktionaler Titel oder ein bisher unbekannter Autor durchgesetzt werden soll.Mithilfe von ausführlichem Beispielmaterial und erläuterten Strategien erfolgreicher Praktiker präsentiert dieses Buch innovative Ansätze zum Management neuer Belletristiktitel.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-529-1
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0529-1
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Sozialtheorie
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 323
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Wissenschaftlicher Standpunkt Kein Zugriff Seiten 12 - 14
- Aufbau Kein Zugriff Seiten 14 - 16
- Die Problematik der Verbreitung von neuen Buchtiteln Kein Zugriff Seiten 18 - 23
- Zur prekären Natur des Buchprodukts Kein Zugriff Seiten 23 - 26
- Die soziale Einbettung in Beziehungen und Netzwerke Kein Zugriff Seiten 29 - 30
- Produktion und Rezeption: Literarisches System und Kunstwelt Kein Zugriff Seiten 30 - 34
- Vermittlung: Schleusenwärter und Ideenformer Kein Zugriff Seiten 34 - 37
- Zur Wertfrage: Soziale Bedeutung, Konsens und Diskurs Kein Zugriff Seiten 37 - 42
- Zur Machtfrage: Kampfplatz literarisches Feld Kein Zugriff Seiten 42 - 44
- Objekte und ihre Handlungskraft Kein Zugriff Seiten 45 - 47
- Ästhetische Artefakte in Organisationsabläufen Kein Zugriff Seiten 48 - 54
- Callons Fallstudie: Elektrofahrzeuge Kein Zugriff Seiten 58 - 59
- Begriffserläuterungen zur Akteur-Netzwerk-Theorie Kein Zugriff Seiten 60 - 62
- Der deutschsprachige Buchmarkt Kein Zugriff Seiten 63 - 70
- Organisationsbedingungen von Buchprojekten Kein Zugriff Seiten 71 - 80
- Die Werkschöpfung Kein Zugriff Seiten 82 - 87
- Die Wertschöpfung Kein Zugriff Seiten 87 - 93
- Ästhetik, Wert und Prozess Kein Zugriff Seiten 93 - 96
- Die Büchermacher Kein Zugriff Seiten 133 - 139
- Fall "Titel X" interpretiert: Büchermacher in Aktion Kein Zugriff Seiten 140 - 168
- Die wechselseitige Beziehung von Identitäten Kein Zugriff Seiten 171 - 173
- Netzwerkwissen Kein Zugriff Seiten 173 - 192
- Bestimmen Kein Zugriff Seiten 193 - 203
- Formendes Vermitteln Kein Zugriff Seiten 204 - 208
- Überzeugen Kein Zugriff Seiten 208 - 222
- Charakteristika von Akteuren Kein Zugriff Seiten 225 - 239
- Charakteristika von ästhetischen Artefakten Kein Zugriff Seiten 240 - 244
- Charakteristika von Netzwerksituationen Kein Zugriff Seiten 245 - 251
- Charakteristika des Ablaufs Kein Zugriff Seiten 252 - 256
- Die erzählende Branche: Effektiv in Dialoge treten Kein Zugriff Seiten 258 - 264
- Soft-Spionage: Informationsstrategien der Scouts Kein Zugriff Seiten 265 - 270
- "Heiß-Machen" : Druck erzeugen Kein Zugriff Seiten 271 - 275
- Zukunftsszenarien: Akteursnetzwerke antizipieren und managen Kein Zugriff Seiten 275 - 278
- Zusammenfassung Strategien Kein Zugriff Seiten 278 - 280
- Zum Modell der Bücherverbreitung Kein Zugriff Seiten 281 - 287
- Implikationen für die Akteur-Netzwerk-Theorie Kein Zugriff Seiten 287 - 289
- Implikationen für die Verbreitung von Belletristiktiteln Kein Zugriff Seiten 289 - 296
- Der Leser als Problem? Kein Zugriff Seiten 296 - 300
- Literatur Kein Zugriff Seiten 301 - 310
- Anhang: Empirische Methodik Kein Zugriff Seiten 311 - 319
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 320 - 323





