
Erfolgsmythos Psychopharmaka
Warum wir Medikamente in der Psychiatrie neu bewerten müssen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Arzneimittelstudien prüfen Kriterien wie Symptomminderung, Verminderung der Rückfallgefahr oder weniger Nebenwirkungen. Die Nutzer stellen eher die Lebensqualität und -zufriedenheit in den Mittelpunkt, wie auch die Recovery-Bewegung zeigt. Hierzu tragen Medikamente alleine aber wenig bei. Stefan Weinmann stellt mit diesem Buch nicht nur die Medikamentenbehandlung auf den Prüfstand, er zeigt auch auf, dass es schon längst Alternativen zur Routine-Therapie gibt - man muss sie nur wollen und entsprechend fördern. Stefan Weinmann zeigt, dass die zentrale Bedeutung der Psychopharmakotherapie bei schweren psychischen Erkrankungen nicht gerechtfertigt ist. Arzneimittelhersteller suggerieren zwar ein anderes Bild, die aktuellen Studien lassen aber Zweifel aufkommen. Ist der über die Placebo-Wirkung hinausgehende Nutzen von Antidepressiva doch geringer als bisher vermutet? Schaden Antipsychotika in manchen Fällen nicht mehr als sie nutzen? Höchste Zeit für eine Neubewertung, fordert Stefan Weinmann, und belegt dies ausführlich an den beiden wichtigsten Psychopharmakagruppen, den Antidepressiva und den Antipsychotika.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2009
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-88414-455-8
- ISBN-Online
- 978-3-88414-720-7
- Verlag
- Psychiatrie Verlag, Köln
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 265
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Über die Unverzichtbarkeit der Psychopharmaka – Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 18
- Diagnosen für Medikamente Kein Zugriff Seiten 19 - 81
- Argumente für Medikamente Kein Zugriff Seiten 82 - 155
- Beeinflussung psychiatrisch Tätiger und Forscher Kein Zugriff Seiten 156 - 174
- Problembereiche medikamentöser Behandlung in der Psychiatrie Kein Zugriff Seiten 175 - 185
- Sind wir ohne Alternativen? Kein Zugriff Seiten 186 - 215
- Konsequenzen für die Zukunft Kein Zugriff Seiten 216 - 235
- Literatur Kein Zugriff Seiten 236 - 263
- Der Autor Kein Zugriff Seiten 264 - 264





