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Monographie Kein Zugriff

Zweck, Ziel, Zufall

Dialog über die Entwicklung evolutiven Denkens
Autor:innen:
Verlag:
 22.07.2022

Zusammenfassung

Zwecke und Ziele sind maßgebliche Bestimmungsgründe menschlichen Handelns. Als solche waren sie immer auch Gegenstand der Philosophie. Aristoteles fragte nach dem Endziel des Lebens, Kant nach dem Endzweck der Moral und Hegel nach dem letzten Ziel der Geschichte. In diesen metaphysischen Konzeptionen des Ziel- und Zweckdenkens hat der Zufall kein philosophisches Zuhause. Unbehaust ist er auch in der theologischen Metaphysik der Schöpfung.

Mit Darwins Evolutionstheorie beginnt jedoch eine Entwicklung evolutiven Denkens, die das Ende der alten Metaphysik bedeutet. Insbesondere die kosmische Evolution ist geeignet, den Zufall als Modus kreativer Prozesse der Selbstorganisation zu verstehen und ihm unter der Adresse ´Autogenese` eine philosophische Heimstatt zu bieten. In ihr sind menschliche Freiheit und religiöser Glaube neu zu bestimmen – ohne vorgegebene Zwecke und Ziele.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
Erscheinungsdatum
22.07.2022
ISBN-Print
978-3-495-99898-4
ISBN-Online
978-3-495-99899-1
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
280
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorgespräch: Zum Umgang mit den Zufällen des Alltagslebens Kein Zugriff Seiten 7 - 16
    1. 1. Differenzierung zwischen Zwecken und Zielen Kein Zugriff
    2. 2. Zwecklosigkeit der Freiheit und Sinn des Lebens Kein Zugriff
    3. 3. Kritik einer vergöttlichten Sinnkonzeption Kein Zugriff
    1. 4. Teleologie und Entelechie in Aristotelischer Tradition Kein Zugriff
    2. 5. Teleologische Urteilskraft und Endzweck der Moralphilosophie bei Kant Kein Zugriff
    3. 6. Zieldenken bei Hegel und Marx Kein Zugriff
    1. 7. Darwins Evolutionstheorie Kein Zugriff
    2. 8. Dimensionen der Evolution Kein Zugriff
    3. 9. Zufall, Selbstorganisation und Autogenese Kein Zugriff
    1. 10. Religiöser Glaube und weltliches Glauben Kein Zugriff
    2. 11. Feuerbachs und Nietzsches Religionskritik Kein Zugriff
    3. 12. Glaube(n) im Lichte der Evolutionstheorie Kein Zugriff
    4. Nachgespräch: Zur Entdeckung des ontologischen Zufalls Kein Zugriff
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 277 - 280

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