Hegel in Frankreich
Vom unglücklichen Bewusstsein zur Unvernunft- Autor:innen:
- Reihe:
- Alber-Reihe Philosophie
- Verlag:
- 2003
Zusammenfassung
Hegel wurde in Frankreich erst relativ spät zur Kenntnis genommen. Als er dann im 20. Jahrhundert endlich entdeckt wurde, gelangte er binnen weniger Jahre in das Zentrum der philosophischen Aufmerksamkeit. Dabei hat die wirkungsmächtige Interpretation Kojèves andere Auslegungen in den Hintergrund geraten lassen. Während Kojève sich mit seinem Konstrukt eines Endes der Geschichte an der Gedankenfigur der Vollendung orientiert, erheben Jean Wahl und Hyppolite das unglückliche Bewusstsein bzw. die darin beschriebene Erfahrung der Zerrissenheit zur zentralen Kategorie der Hegelschen Philosophie. Hegel erscheint in ihren Lektüren als der Begründer jener Denktradition, die die Kategorie der Differenz zum Signum der Moderne macht. Vergegenwärtigt man sich diesen Teil der Wirkungsgeschichte Hegels, dann drängt sich die Frage auf, ob der Bruch mit Hegel im Zeichen der Differenz, der einer ganzen Generation in Frankreich als Leitmotiv gedient hat, tatsächlich so entschieden gewesen ist, wie seine Protagonisten behaupten. Die Autorin weist nach, dass der Geist Hegels in Michel Foucaults Wahnsinn und Gesellschaft, das allgemein als Manifest der Abkehr von Hegel gelesen wird, ungeachtet der Intentionen des Verfassers der Schrift präsent bleibt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2003
- ISBN-Print
- 978-3-495-48098-4
- ISBN-Online
- 978-3-495-99715-4
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Alber-Reihe Philosophie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 313
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 24
- Einleitung Kein Zugriff
- Die Entstehungsgeschichte des unglücklichen Bewusstseins Kein Zugriff
- Die Hinwendung zur Philosophie Kein Zugriff
- Das unglückliche Bewusstsein in der Phänomenologie des Geistes Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Die Beziehung zwischen Hegel und Kierkegaard Kein Zugriff
- Die Bedeutung des unglücklichen Bewusstseins Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Die zwei Formen der Zeitlichkeit Kein Zugriff
- Die Intentionalität Kein Zugriff
- Das Dilemma Hegels Kein Zugriff
- Der Gewinn des Unternehmens Kein Zugriff
- Der Einfluss Heideggers Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Der Ursprung der Negativität: die Begierde Kein Zugriff
- Das Objekt der Begierde: Die Anerkennung Kein Zugriff
- Die Dialektik von Herrschaft und Knechtschaft Kein Zugriff
- Die Arbeit als Mittel der menschlichen Selbstkonstitution Kein Zugriff
- Die Idee als Motor der menschlichen Selbstkonstitution Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Das unglückliche Bewusstsein Kein Zugriff
- Die Entfremdung Kein Zugriff
- Das Tragische Kein Zugriff
- Das Absolute Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Das Projekt der Integration des Traumes in den Sinn Kein Zugriff
- Der Traum als imaginäre Erfahrung Kein Zugriff
- Das Imaginäre Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Die Konfrontation der Dialektik mit der »unbeweglichen Struktur des Tragischen« Kein Zugriff
- Rameaus Neffe oder die Erfahrung der Unvernunft Kein Zugriff
- Die Unvernunft Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Die Umkehrung Kein Zugriff
- Die Entgegensetzung Kein Zugriff
- Das anthropologische Missverständnis Kein Zugriff
- Die Konfrontation der Unvernunft mit ihrer dialektischen Herkunft Kein Zugriff
- Schlussbetrachtung: Fluchtversuche nachWahnsinn und Gesellschaft Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 306 - 313





