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Sammelband Kein Zugriff

Moralische Verständigung

Formen einer ethischen Praxis
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Die philosophische Ethik sieht die alltägliche Verständigung über moralische Fragen ausschließlich als Vorform der rationalen Argumentation. Dabei ist unterstellt, dass Verständigung nur insofern etwas für die ethische Orientierung und Konfliktbewältigung austragen kann, als sie die Form eines Begründungsverfahrens aufweist. Die konkrete Praxis der moralischen Verständigung ist aber offensichtlich ein vieldimensionales Geschehen, in dem ganz unterschiedliche Aspekte - logische und rhetorische, begriffliche und sinnliche, sprachliche und nichtsprachliche - auf komplexe Weise zusammenwirken. Vor diesem Hintergrund erscheint moralische Verständigung nicht nur als Streit um das moralisch Richtige, sondern auch als Prozess der konkreten ethischen Orientierung, als Arbeit an der Wahrnehmung, als ästhetische Selbstverständigung, als Praxis der Artikulation und Erzählung oder als leibliches Sinngeschehen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-495-48588-0
ISBN-Online
978-3-495-99850-2
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Alber-Reihe Philosophie
Sprache
Deutsch
Seiten
312
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
    1. Moralische Verständigung als ethische Praxis Kein Zugriff
    1. Moralische Divergenz Kein Zugriff Seiten 25 - 55 Maria-Sibylla Lotter
    2. Die Arbeit der Aufmerksamkeit. Iris Murdoch über die Wahrnehmung der Wirklichkeit »im Licht des Guten« Kein Zugriff Seiten 56 - 82 Anne Mazuga
    3. Erkennen und Emotion in der existenzphilosophischen Ethik Kein Zugriff Seiten 83 - 100 Joachim Boldt
    4. Woran scheitern Versuche, moralische Verständigung zu erreichen? Kein Zugriff Seiten 101 - 144 Eberhard Ortland
    5. »Placing oneself in the world«. Moralische Verständigung als performative Lebenspraxis bei Stanley Cavell Kein Zugriff Seiten 145 - 168 Lars Leeten
    1. Wie kann ich wissen, was du willst? Zur Bedeutung sprachlicher und leiblicher Kommunikation in ethischer Hinsicht Kein Zugriff Seiten 171 - 208 Theda Rehbock
    2. Wunsch und Wille. Arbeit an einer Unterscheidung Kein Zugriff Seiten 209 - 238 Katrin Wille
    3. Moralphilosophische Argumentation und moralische Verständigung. Zu einer Kritik der Verwendung von Beispielen in philosophischer Begründung und Theoriebildung Kein Zugriff Seiten 239 - 261 Falk Bornmüller
    4. Moralische (Selbst-)Verständigung durch Film Kein Zugriff Seiten 262 - 280 Peter Remmers
    5. Narrative Verfahren und genealogischer Blick. Formen genealogischer Kritik und Verständigung bei Nietzsche und Foucault Kein Zugriff Seiten 281 - 308 Jörg Bernardy
  2. Zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 309 - 312

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