Aneignung und Eigensinn
Interpikturalität in der Malerei Helene Funkes- Autor:innen:
- Reihe:
- Image, Band 169
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Mit einer eigensinnigen Form der Bildfindung nimmt die in Deutschland kaum rezipierte Malerin Helene Funke (1869-1957) sich der etablierten männlichen Kunst an, um sich zugleich emanzipatorisch davon abzugrenzen. Innerhalb einer Künstlerinnensozialgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts steht ihr Werk exemplarisch für eine Vielzahl von Künstlerinnen, die stetige und systematische Ausgrenzungen aus einem mehrheitlich männlich dominierten Kunstbetrieb erfahren haben und sich dennoch widerständig darin behaupten konnten. Anna Storm analysiert in ihrer Studie – vor dem Hintergrund hegemonialer Kunstdiskurse – diese komplexe Form künstlerischer Aneignung, die durch das systematische Aufgreifen und Verarbeiten von fremden Bildvorlagen charakterisiert ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5057-0
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5057-4
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Image
- Band
- 169
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 290
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 20
- I. Interpikturalität, Modernität und Originalität Kein Zugriff Seiten 21 - 52
- II. Die Marginalisierung von Frauen in der Kunst Kein Zugriff Seiten 53 - 92
- III. Assimilation und Aneignung Kein Zugriff Seiten 93 - 132
- IV. Oberflächlichkeit: Hybride Tänzerinnen Kein Zugriff Seiten 133 - 172
- V. Sehen und Gesehenwerden in der Loge Kein Zugriff Seiten 173 - 230
- Abschluss: »Eine schreckliche Van-Goghiade« Kein Zugriff Seiten 231 - 240
- Literatur- und Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 241 - 262
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 263 - 290





