Gerhard Henschel
- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Text + Kritik Neufassung
- Verlag:
- 01.10.2023
Zusammenfassung
"Souverän bewegt er sich zwischen den Gattungen und Stilen und folgt dabei offenbar nur einer einzigen Grundregel: Leserin und Leser niemals zu langweilen, vielmehr stets einen komischen Mehrwert zu erzeugen." Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2023 Gerhard Henschels (*1962) autobiografisch angeregte Martin-Schlosser-Romanreihe wurde von der FAZ als "faszinierendste[r] Zyklus der deutschen Gegenwartsliteratur" bezeichnet. Das Projekt umfasst das ehrgeizige Ziel, sich bis an die Gegenwart des Autors heranzuschreiben. Dafür gibt es nicht nur einen genauen Zeitplan, sondern auch ein akribisch geführtes Archiv. Im Genre des Kriminalromans ist Henschel ebenfalls ein 'Serientäter', wobei seine Krimis immer auch Gattungsparodien sind. Die Sprach- und Kulturkritik erweist sich ebenso wie die kommentierte Zitatcollage als Konstante in seinem vielschichtigen und vielseitigen Werk. Dessen Spektrum umfasst sprach- und kulturkritische Arbeiten, Satiren, Romane, Lyrik, Zeitreisen, Übersetzungen, Novellen, Fußballbücher und Wandertagebücher. Der Band möchte Gerhard Henschels Werk in seiner Breite würdigen. Neben Studien zu einzelnen Werken oder Romanzyklen gibt es auch werkübergreifende Analysen; zu Wort kommen Weggefährten, Literaturwissenschaftler, Autoren, Journalisten, Lyriker, Übersetzer und ein Filmemacher.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 01.10.2023
- ISBN-Print
- 978-3-96707-868-8
- ISBN-Online
- 978-3-96707-869-5
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Text + Kritik Neufassung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 105
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 2
- Martin Schlosser in Manhattan Kein Zugriff Seiten 3 - 12 Gerhard Henschel
- »Was gut schmeckt, muß man einfach mit groß’n Löffeln ess’n«. Wann kommt die Große Bad Bevenser Ausgabe? Kein Zugriff Seiten 13 - 21 Wenzel Storch
- »Die Gottesgabe, sich auf lustige Weise Feinde zu machen«. Gerhard Henschel und die Neue Frankfurter Schule Kein Zugriff Seiten 22 - 36 Christian Maintz
- Literatur auf zweiter Stufe. Metaleptische Werkstiftung bei Gerhard Henschel Kein Zugriff Seiten 37 - 41 Lutz Hagestedt
- Alle Grade der Parodie. Ermittlungen zu einem Schreibprinzip Kein Zugriff Seiten 42 - 51 Anja Gerigk
- Mit Hölderlin im Schnellimbiss. Bemerkungen zu Atmosphäre und Leserbindung in den Martin-Schlosser-Romanen Kein Zugriff Seiten 52 - 58 Susanne Fischer
- Martin meets Maarten. Die »Martin Schlosser«-Chroniken und »Das Büro« von J. J. Voskuil im Vergleich Kein Zugriff Seiten 59 - 66 Gerd Busse
- Es bedarf der Klarheit und der Aufheiterung. »Menetekel« als Anti-Katastrophenbuch Kein Zugriff Seiten 67 - 74 Sven Hanuschek
- Vom »Sumpf der Unmoral« und den »Apotheosen des Unterleibs«. Über Gerhard Henschels Monografie »Neidgeschrei« und weitere Publikationen zum Thema Antisemitismus Kein Zugriff Seiten 75 - 83 Laura Schütz
- Goldt und Henschel brauchen einen Twitter-Account. Ironische Lyrik im »Erntedankfäscht« Kein Zugriff Seiten 84 - 86 Moritz Hürtgen
- Den Nebel im Kopf lichten. Gerhard Henschel und die Wahrheit – ein Vierteljahrhundert Affären, Skandale und Prozesse Kein Zugriff Seiten 87 - 93 Michael Ringel
- Auswahlbibliografie Kein Zugriff Seiten 94 - 97 Laura Schütz
- Notizen Kein Zugriff Seiten 98 - 105





