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Monographie Kein Zugriff

Politik als Spiel

Zur Geschichte einer Kontingenzmetapher im politischen Denken des 20. Jahrhunderts
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Metaphern prägen das Nachdenken über Politik, indem sie einige Argumente als besonders plausibel nahelegen, andere dagegen in den Hintergrund der Aufmerksamkeit rücken. Im 20. Jahrhundert steigt eine Metapher in besonderer Weise zu einer Leitfigur der theoretischen Reflexion von Politik auf: die Metapher des Spiels. Als Metapher des Schauspiels prägt sie ab den 1950er Jahren eine zunächst kritische, dann aber konstruktive Auseinandersetzung mit Repräsentationsprozessen; als Metapher des agonalen Wettstreits verändert sie die Wahrnehmung von demokratischen Konflikten. In beiden Erscheinungsformen sind Spielmetaphern ein Reflexionsmedium von Kontingenzerfahrungen. Die Autorin erzählt die Geschichte politischer Spielmetaphern anhand von fünf Fallstudien aus dem deutschen, englischen und französischen Sprachraum: den französischen Situationisten, Jean-Franҫois Lyotard, Hannah Arendt, der agonalen Demokratietheorie und Jacques Rancière.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8487-4469-5
ISBN-Online
978-3-8452-8714-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Zeitgenössische Diskurse des Politischen
Band
15
Sprache
Deutsch
Seiten
398
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
    1. Kontingenz als politischer Begriff Kein Zugriff
    2. Spiel und Theater als politische Metaphern Kein Zugriff
    3. Das erste Leitmotiv: Spiel als Figur politischer Ordnung Kein Zugriff
    4. Das zweite Leitmotiv: Theater als Figur politischer Repräsentation Kein Zugriff
    5. Zum Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
    1. Metaphern lesen Kein Zugriff
    2. Metaphern geschichtlich lesen: Resonanz, Emphase und Temporalität Kein Zugriff
    3. Metapherngeschichten lesen: die Pragmatik politischer Metaphern Kein Zugriff
    4. Von der Metapherngeschichte zur Politischen Theorie Kein Zugriff
      1. Stabilisierung: Theater als Vergegenwärtigung von Eigentlichkeit Kein Zugriff
      2. Irritation: Theater als Reflexion von Uneigentlichkeit Kein Zugriff
      3. Theater als Resignation vor Uneigentlichkeit Kein Zugriff
      4. Perspektiven der Theatermetapher im 20. Jahrhundert Kein Zugriff
      1. Spiel als Zivilisierung Kein Zugriff
      2. Spiel als Ausbruch aus der Welt Kein Zugriff
      3. Spiel als Weltmodell Kein Zugriff
      4. Spiel als Distanzierung innerhalb der Welt Kein Zugriff
    1. Das Spiel als politisierende Metapher in der situationistischen Selbstbeschreibung Kein Zugriff
    2. Spectacle als Gegenbegriff zum Spiel Kein Zugriff
    3. Spiel als politische Metapher für die Revolution Kein Zugriff
    4. Interventionen von der anderen Seite: das Kriegspiel Kein Zugriff
    5. Metaphernhistorische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    6. Politiktheoretische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. Politisierende Metaphern Kein Zugriff
    2. Das Theater der Repräsentation Kein Zugriff
    3. Das Spiel der Ordnung Kein Zugriff
    4. Die Einsicht des Spielers Kein Zugriff
    5. Les jeux sonts faits. Von den Sprachspielen zum différend Kein Zugriff
    6. Metaphernhistorische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    7. Politiktheoretische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. Wirklichkeitserfahrung und Kontingenz Kein Zugriff
    2. Zur Rolle von Metaphern in Arendts politischem Denken Kein Zugriff
    3. Exkurs: Die ambivalente Stellung organischer Analogien in Arendts Schriften Kein Zugriff
    4. Der Repräsentationsbegriff in Arendts frühen Schriften Kein Zugriff
    5. »A kind of theater where freedom could appear«: Die theatrale Hintergrundmetaphorik in Arendts Handlungstheorie Kein Zugriff
    6. Der Zuschauer als Figur politischer Urteilsfähigkeit Kein Zugriff
    7. Metapherngeschichtliche Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    8. Politiktheoretische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. Demokratischer Möglichkeitssinn bei Bonnie Honig Kein Zugriff
      1. Die politische Theorie der agonistischen Demokratie Kein Zugriff
      2. Die Politik der agonistischen Demokratie Kein Zugriff
    2. Metaphernhistorische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    3. Politiktheoretische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. Die politische Ästhetik der philosophischen Metapher Kein Zugriff
    2. Theater- und Spielsemantik bei Jacques Rancière Kein Zugriff
    3. Metaphernhistorische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      1. Ein alternatives Konzept von Agonalität Kein Zugriff
      2. Rancière als Repräsentationstheoretiker? Kein Zugriff
    1. Regelkonstitution und Distanzgewinn Kein Zugriff
    2. Die Ordnung des Konflikts Kein Zugriff
    3. Kontingenzrepräsentation Kein Zugriff
    4. Zurück auf Start Kein Zugriff
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 367 - 396
  3. Enzyklopädien und Wörterbücher Kein Zugriff Seiten 397 - 398

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