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Monographie Kein Zugriff

Das moralische Dilemma

Antinomie der praktischen Vernunft?
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

In der angelsächsischen Moralphilosophie wurde in den letzten Jahrzehnten diskutiert, was es für das Selbstverständnis der Moralphilosophie als vernünftige handlungsleitende Disziplin bedeuten müsste, falls die Möglichkeit unauflösbarer moralischer Dilemmata nicht ausgeschlossen werden kann. Diese Frage stellt sich, weil in einem moralischen Dilemma ein und dieselbe Handlung in ein und derselben Situation für ein und denselben Akteur offenbar sowohl moralisch geboten als auch verboten zu sein scheint. Müsste die Moralphilosophie die Unauflösbarkeit mancher Dilemmata zugestehen, geriete die Moral demnach in den Verdacht, von den moralischen Akteuren Kontradiktorisches bzw. Unsinniges zu fordern. Das Buch leitet in das metamoralische Problem ein und klärt dann den Begriff des ›Dilemmas‹ der angelsächsischen Debatte. Anschließend rekonstruiert es die Positionen von D. Ross, R. M. Hare, der deontischen Logik, B. Williams und Th. Nagel. In einem letzten Schrittbeantwortet es die Frage nach der prinzipiellen Lösbarkeit aller Dilemmata aus der Sicht des amerikanischen Pragmatismus und skizziert unter dem Etikett »die Nagelprobe« eine Methode des adäquaten Umgangs mit dem moralischen Dilemma für die Angewandte Ethik.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48572-9
ISBN-Online
978-3-495-86076-2
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
448
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
    1. (a) Der erste Anstoß der Debatte durch Sir David Ross Kein Zugriff
    2. (b) Die Wurzel des Problems bei Thomas von Aquin und Immanuel Kant Kein Zugriff
    3. (c) Die metamoralische Ausrichtung der angelsächsischen Debatte Kein Zugriff
    4. (d) Moralphilosophie, Metamoral und Angewandte Ethik Kein Zugriff
    5. (d) Die Bedeutung des Problems für die Angewandte Ethik Kein Zugriff
    6. (e) Die Bedeutung des Problems für die moralischen Akteure Kein Zugriff
    7. (g) Gliederung und Methode Kein Zugriff
    1. (a) Zwei Begriffe des ›Dilemmas‹ in der angelsächsischen Debatte Kein Zugriff
    2. (b) Der Ursprung des Begriffs in der Antike Kein Zugriff
    3. (c) Synonyme in der Umgangssprache Kein Zugriff
    4. (d) Synonyme in der philosophischen Wissenschaftssprache Kein Zugriff
    5. (e) Das symmetrische Dilemma, das strategische Dilemma und das Dilemma der schmutzigen Hände Kein Zugriff
    6. (f) Das moralische Dilemma Kein Zugriff
    1. (a) Das moralische Dilemma als Grenzerfahrung Kein Zugriff
    2. (b) Das Argument der prima facie Pflichten als unvollkommene Pflichten Kein Zugriff
    3. (c) Das Argument der prima facie Pflichten als Scheinpflichten Kein Zugriff
    4. (d) Das Argument der nicht sicheren Erkennbarkeit der aktualen Pflicht Kein Zugriff
    5. (e) Die Möglichkeit des moralischen Dilemmas durch ungünstige Umstände Kein Zugriff
    1. (a) Das Argument der Entscheidbarkeit aller Dilemmata durch kritisches Denken Kein Zugriff
    2. (b) Vier Standardeinwände Kein Zugriff
    3. (c) Der Einwand der Außerkraftsetzung von Grundrechten von John Rawls Kein Zugriff
    4. (d) Der Einwand der Schwierigkeiten der Präferenzberücksichtigung Kein Zugriff
    5. (e) Die Einwände des Egoismus und des Amoralismus Kein Zugriff
    6. (f) Die Schwierigkeiten der Universalisierung von spezifischen Prinzipien Kein Zugriff
    7. (g) Der Einwand des Erzengels als deus ex machina Kein Zugriff
    1. (a) Der Beweis der logischen Widersinnigkeit des moralischen Dilemmas in der deontischen Logik Kein Zugriff
    2. (b) Die Widerspruchsfreiheit des Vernünftigen (P1) Kein Zugriff
    3. (c) Die notwendige Widerspruchsfreiheit moralphilosophischer Systeme (P2) Kein Zugriff
    4. (d) Die Übertragbarkeit von aussagen- und modallogischen Schlussprinzipien in den Bereich der Moral (P3) Kein Zugriff
    5. (e) Das Agglomerationsprinzip (P4) Kein Zugriff
    6. (f) Das Aus-Sollen-folgt-Können-Prinzip (P5) Kein Zugriff
    7. (g) Die logischen Kontradiktionen (P6) Kein Zugriff
    8. (h) Die Unzulänglichkeit der deontischen Beweise Kein Zugriff
    1. (a) Das phänomenologische Argument des moralischen Restbestands Kein Zugriff
    2. (b) Der Einwand der bloßen Subjektivität von Gefühlen (P1) Kein Zugriff
    3. (c) Der Einwand der Irrationalität eines moralischen Bedauerns (P5) Kein Zugriff
    4. (d) Der Einwand möglicher Entlastungsgründe (P6) Kein Zugriff
    5. (e) Das modifizierte Argument Kein Zugriff
    6. (f) Gibt es das moralische Dilemma (K1)? Kein Zugriff
    7. (g) Ist der moralische Realismus falsch (K2)? Kein Zugriff
    8. (h) Kann die Moralphilosophie keine Wissenschaft mehr sein (K3)? Kein Zugriff
    1. (a) Der Hiat zwischen persönlicher und unpersönlicher Perspektive als Entstehungsgrund für moralische Dilemmata Kein Zugriff
    2. (b) Einige weiterführende Fragen Kein Zugriff
    3. (c) Die objektive Entscheidung aus der überpersönlichen Perspektive Kein Zugriff
    4. (d) Nagels Vision einer neuen Moralphilosophie Kein Zugriff
    1. (a) Sind moralische Dilemmata systematisch vermeidbar? Kein Zugriff
    2. (a) Die Konsequenz für die Moralphilosophie Kein Zugriff
    3. (b) Die pragmatischen Konsequenzen für die Angewandte Ethik und die moralischen Akteure Kein Zugriff
    4. (d) Das pragmatische ›Prinzip der subjektiven Minimierung der moralischen Verfehlung‹. Kein Zugriff
    5. (e) Die pragmatistische Nagelprobe am Beispiel des Neugeborenen-Dilemmas Kein Zugriff
  2. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 423 - 448

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