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Zeichen – Person – Gabe

Metonymie als philosophisches Prinzip
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Was heißt es eigentlich, dass eines zugleich für alles zu stehen vermag, von dem es doch nur eines ist? Wenn beispielsweise ein Teil für ein Ganzes steht, ein Gefäß für seinen Inhalt, eine Ursache für die Wirkung oder die Art für die Gattung, so handelt es sich um eine Metonymie. Diese kann ähnlich wie die Metapher nicht nur als ein grundlegendes Prinzip sprachlicher Sinnstiftung verstanden werden, sondern auch als eine basale Denkfigur der philosophischen Argumentation. Durch die der Metonymie eigentümliche Stellvertretungsstruktur (etwas steht exemplarisch für etwas anderes) kann diese auch im Rahmen ethischer und politischer Überlegungen eine klärende Rolle spielen. Der Begriff der Metonymie eröffnet so einen weiten Spiel- und Denkraum auch für innovative interdisziplinäre Ansätze.

Mit Beiträgen von Katharina Bauer, Florian Bruckmann, Martin Hähnel, Franziskus von Heereman, Konstantinos Masmanidis, Robert Meißner, Peter Morsbach, Adrian Navigante, Lasma Pirktina, Michael Rasche, Annika Schlitte, Walter Schweidler, Robert Ziegler und Daniel-Pascal Zorn.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-495-48619-1
ISBN-Online
978-3-495-99856-4
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Alber-Reihe Philosophie
Sprache
Deutsch
Seiten
400
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorbemerkungen des Herausgebers Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Walter Schweidler: ZEICHEN – PERSON – GABE. Zur philosophischen Bedeutung der Metonymie. EINLEITUNG Kein Zugriff Seiten 9 - 52
  4. Annika Schlitte: Die Metonymie als Denkfigur – Versuch einer begrifflichen Abgrenzung Kein Zugriff Seiten 53 - 74
  5. Michael Rasche: Die Metonymie in der antiken Tropenlehre Kein Zugriff Seiten 75 - 99
  6. Daniel-Pascal Zorn: Stellvertretung und Verschiebung – Zur Strukturlogik metonymischer Verhältnisse Kein Zugriff Seiten 100 - 126
  7. Martin Hähnel: Metonymie und das Rätsel der Koinzidenz Kein Zugriff Seiten 127 - 155
  8. Konstantinos Masmanidis: Die Funktion des Bild-Begriffes in den Spätwerken Johann Gottlieb Fichtes Kein Zugriff Seiten 156 - 172
  9. Walter Schweidler: Wahrheit und Person Kein Zugriff Seiten 173 - 190
  10. Katharina Bauer: Metonymische Herausforderungen in der Wahrnehmung und Darstellung von Personen – Fragmentierung und Ganzheit, (Un)Mittelbarkeit und (Un)Vergleichbarkeit Kein Zugriff Seiten 191 - 213
  11. Franziskus von Heereman: Der Eine für den Anderen. Der Mensch als Metonymie Kein Zugriff Seiten 214 - 230
  12. Robert Meißner: Welt verstehen Kein Zugriff Seiten 231 - 266
  13. Florian Bruckmann: hingegeben für die vielen – Stellvertretung zwischen Metonymie und Kontiguität Kein Zugriff Seiten 267 - 297
  14. Peter Morsbach: Die Gabe des Anderen als Schöpfung des Geringsten Kein Zugriff Seiten 298 - 320
  15. Robert Ziegler: Von verschrobenen Menschen, ersetzbaren Dingen und den Namen der Eisblumen. Metonymie und Metapher bei Lacan Kein Zugriff Seiten 321 - 350
  16. Lasma Pirktina: Der metonymische Augenblick. Ein Augenblick, der für das ganze Leben steht, bei Walter Schweidler und das gesättigte Phänomen als Moment für eine endlose Hermeneutik bei Jean-Luc Mario... Kein Zugriff Seiten 351 - 369
  17. Adrian Navigante: Das ökonomische Problem der Gewalt: Metonymische Aspekte in René Girardsmimetischer Theorie Kein Zugriff Seiten 370 - 396
  18. Kurzbiographien Kein Zugriff Seiten 397 - 400

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