Die Zeitschrift für Gemeinwirtschaft und Gemeinwohl (Z'GuG) ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Fachzeitschrift mit Relevanz für die fachliche Praxis (Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft). Die Zeitschrift erscheint als Neue Folge der Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen (ZögU) – Journal for Public and Nonprofit Services. Thematische Schwerpunkte sind die Gemeinwirtschaftslehre in ihrer Trägervielfalt, die Verwaltungslehre, die Sozialwirtschaft, der Dritte Sektor, das Genossenschaftswesen sowie zivilgesellschaftlich bedeutsame Themenkreise wie Kommunalisierung, Nachbarschafts- und Quartierskonzepte, Netzwerkentwicklungen und Sozialraumbildung. Die Z'GuG steht grundlegendenden theoretischen und methodologischen Diskussionen offen und nimmt Themenkreise auf, die einer kulturwissenschaftlichen, aber auch philosophischen Öffnung benötigen, darunter die Social (Medical, Nursing, Educational etc.) Care-Debatten, Gender- und weitere Diversitätskontroversen, die Commons-Theorie sowie die Gabe- und Reziprozitätsforschung. Aus diesen Öffnungen heraus widmet sich die Z'GuG dem Meta-Thema Gemeinwohl.
Der Bitte der Zeitschrift für Gemeinwirtschaft und Gemeinwohl einen Text über den Beitrag von Silke Helfrich zur Entstehung und Entwicklung der deutschsprachigen Commonsbewegung aus persönlicher Sicht zu verfassen, bin ich gerne nachgekommen,...
Anlass ist der tragische Unfalltod von Silke Helfrich, um mit diesem Beitrag an ihr geistiges Erbe zu erinnern. Dies führt zwangsläufig zum Werk der ersten Nobelpreisträgerin für Wirtschaft, Elinor Ostrom. Diese zeigte früh Wege auf, wie...
Die Mustersprache des Commoning ist ein Meilenstein der Commons-Forschung. Zunächst wird grundlegend in die ontologischen und epistemologischen Grundlagen sowie die Methodologie eingeführt und deren gesellschaftspolitische Bedeutung hervorgehoben....
In diesem Beitrag wird das Subjektive des Commoning in den Vordergrund gerückt und dabei Bedeutungen des Begehrens für die Transformation durch Commoning, die Konzeptualisierung von Commoning und normative Bezugspunkte aufgezeigt. Anhand einer...
Dieser Aufsatz rekonstruiert die utopische Wissenschaft und untersucht damit Commons. Utopische Forschung war und ist Bestandteil der Sozialwissenschaften und dynamisierte sich in Zeiten gesellschaftlicher Krise. Sie untersucht dabei die...
Bislang sind Theorien sozial-ökologischer Transformation häufig abstrakt und technologieorientiert. Auf Basis von Interviews mit Aktivist:innen Solidarischer Ökonomie in Österreich analysiert der Artikel, wie Praxisakteur:innen selbst den...
Der Beitrag beschäftigt sich mit Silke Helfrichs Diskussion des Eigentumsbegriffs und den damit zusammenhängenden Verständnissen von Eigentumsverhältnissen und ihren Implikationen für unser Handeln. Diese werden einerseits in Bezug zu...
Dieser Beitrag verbindet jüngere Debatten um die Commons und das Commoning mit dem Diskurs zu den Rechten der Natur. Er zeigt, wie den unterschiedlichen Zugängen zu Commons verschiedene Vorstellungen des Mensch-Natur-Verhältnisses zugrunde...
Vielen globalen Problemen droht die Tragödie der Allmende. Es bedarf dringend Lösungen. Die spieltheoretische Analyse zeigt, wie die Rationalität des homo oeconomicus unweigerlich in die Katastrophe führt („Soziales Dilemma“). Es fehlt die...
Commons bieten interessante Schnittstellen zur Postwachstumsökonomik. Dies betrifft sowohl die damit ermöglichten Organisationsformen einer modernen Subsistenz, als auch Transformationsszenarien jenseits von Markt und Staat. Gleichwohl harmonieren...
Der Beitrag diskutiert den sozialen Wandel der gemeinschaftlichen mutualen Selbsthilfe als Metamorphose im Rahmen einer morphologischen Mehr-Ebenen-Analyse im Lichte einer sozialen Geometrie von Öffnung und Verschlossenheit im perspektivischen...