
Hybride Sozialität - Soziale Hybridität
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- 2015
Zusammenfassung
Als Bezeichnung einer spezifischen Form sozialer Vielfalt, bei der sich an und für sich unterschiedene soziale Dinge mischen, ist „Hybridität“ seit einiger Zeit ein geläufiges Schlagwort in den verschiedensten soziologischen Forschungsrichtungen, z.B. in der Gesellschaftstheorie (exemplarische Stichworte: „methodologischer Kosmopolitismus“, ANT, „Interpenetration“), in den (Post-)Kolonialisierungsstudien („Kreolisierung“), in der Raum-Soziologie („Zwischen-Räume“), in der Organisationssoziologie (Organisationen zwischen Markt und Hierarchie), in soziologischen Gegenwartsdiagnosen („liquid modernity“), in der Kultursoziologie („Zwischenlagen“), der Medien- und der Techniksoziologie (Vermischung von (Kommunikations-)Techniken), der Netzwerkforschung („small-world“), der Globalisierungsforschung („Glocalization“) – um nur einige zu nennen. Das Buch markiert die verschiedenen Beobachter-Perspektiven auf Hybridität. Zum einen geht es um das Moment der Konstruktion, welches der Hybridität innewohnt: Alles Hybride ist sozial konstruiert, sofern der Darlegung von Hybridität immer eine Abgrenzungsleistung vorausgeht. Hybride kann nur Etwas genannt werden, das sich von etwas Nicht-Hybridem, von etwas Eindeutigem abgrenzen lässt. Zum anderen betrifft Hybridität eben auch soziale Entitäten bzw. hat Hybridität Konsequenzen für das Soziale.
Beide Perspektiven werden in diesem Band beleuchtet. Mit Beiträgen von: Thomas Kron, Pascal Berger, Athanasios Karafillidis, Bernhard Giesen / Francis Le Maitre, Nils Meise, Roger Häußling, Jan-Hendrik Passoth, Christoph Lau, Kien Nghi Ha, Frank Hillebrandt, Matthias Junge, Andreas Reckwitz, Alexander Bullik, Markus Schroer, Richard Münch, Sven Opitz, Markus Holzinger, Norbert Bolz, Axel Zweck, Robin Fink, Johannes Weyer.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-958-32053-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7750-9
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 352
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16 Thomas Kron, Pascal Berger
- Formale Bedingungen von Hybridität und nicht-moderne Beobachter Kein Zugriff Seiten 17 - 48 Athanasios Karafillidis
- Hybriditäten – Zwischenlagen – Heterogenitäten Kein Zugriff Seiten 49 - 60 Bernhard Giesen, Francis Le Maitre, Nils Meise
- Design statt Hybrid – Ein Plädoyer für eine dreiwertige relationale Prozesssoziologie Kein Zugriff Seiten 61 - 88 Roger Häußling
- Heterogenität und die Hybriden: Die Unbestimmtheiten der Actor-Network Theory Kein Zugriff Seiten 89 - 108 Jan-Hendrik Passoth
- Die Politisierung der Hybride Kein Zugriff Seiten 109 - 128 Christoph Lau
- Hybridität als koloniale »Rassenvermischung« Kein Zugriff Seiten 129 - 150 Kien Nghi Ha
- Die hybride Praxis Kein Zugriff Seiten 151 - 170 Frank Hillebrandt
- Hybridität als Vergangenheit und Zukunft der Vergesellschaftung – eine Erkenntnischance der Gegenwartsanalyse Kein Zugriff Seiten 171 - 186 Matthias Junge
- Drei Versionen des Hybriden: Ethnische, kulturelle und soziale Hybriditäten Kein Zugriff Seiten 187 - 200 Andreas Reckwitz
- Hybride Körper – (Re-)Assembling the Body? Kein Zugriff Seiten 201 - 222 Alexander Bullik, Markus Schroer
- Akademischer Kapitalismus: harmloser oder gefährlicher Hybrid? Kein Zugriff Seiten 223 - 246 Richard Münch
- Die Vermischung der Gesellschaft: Hybridität und Moral in der Systemtheorie Kein Zugriff Seiten 247 - 266 Sven Opitz
- Transnationaler Terrorismus und hybrider Staat. Über Zonen der Unbestimmtheit in modernen demokratischen Rechtsstaaten Kein Zugriff Seiten 267 - 288 Markus Holzinger
- Das Leben als Form Kein Zugriff Seiten 289 - 302 Norbert Bolz
- Hybridizität als Interpenetration am Beispiel der Entwicklung von Dienstleistung zur hybriden Wertschöpfung Kein Zugriff Seiten 303 - 330 Axel Zweck
- Ein Vorschlag zur handlungstheoretischen Fundierung von Hybridität: Autonome Technik als Gegenstand soziologischer Theorie Kein Zugriff Seiten 331 - 352 Robin Fink, Johannes Weyer




