KRAFTWERK. Die Mensch-Maschine
Wechselwirkungen zwischen Technologie und Komposition- Autor:innen:
- Reihe:
- neue musik wissenschaft, Band 2
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
"Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Kraftwerk gar nicht wussten, wie wichtig sie für die schwarzen Massen '77 waren, als ihr 'Trans Europa Express' rauskam. Ich dachte sofort: Das ist eine der irrsinnigsten und besten Platten, die ich je gehört habe. […] Was Computer und das Zeugs alles können!" Diese Worte des US-amerikanischen DJ-Urgesteins Afrika Bambaataa reihen sich beispielhaft ein in den gegenwärtigen musikjournalistischen und -wissenschaftlichen Diskurs, welcher der Düsseldorfer Gruppe KRAFTWERK große historische Leistungen auf dem Feld der populären elektronischen Musik zuschreibt. Unbestritten dienen KRAFTWERK durch ihren musikalisch-technologischen Innovationsgeist bis heute unzähligen Musikschaffenden als Inspirationsquelle. Die bis dato allenfalls am Rande behandelte Frage, was das Besondere der Musik der Gruppe in kompositorischer und/oder klangästhetischer Hinsicht eigentlich ausmacht, ist Thema des Buches – wobei analog zum Mensch-Maschine-Konzept KRAFTWERKs die Wechselwirkung zwischen Komposition und Instrumentarium permanenter Gegenstand der chronologisch angelegten musikalischen Analyse ist. Die bis heute andauernde Karriere der Gruppe umfasst einen Zeitraum von nunmehr über 50 Jahren. Das Buch ist dadurch nicht nur eine Abhandlung über KRAFTWERK, sondern ebenso ein umfassendes Dokument sowohl der Entwicklung der Studiotechnik als auch der Entwicklung der populären elektronischen Musik überhaupt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-96707-717-9
- ISBN-Online
- 978-3-96707-718-6
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- neue musik wissenschaft
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 448
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- 1.1 Aufgabenstellung Kein Zugriff
- 1.2 Quellensituation Kein Zugriff
- 1.3 Zur Problematik der musikalischen Analyse in der Popularmusik Kein Zugriff
- 1.4 Terminologische Unschärfe innerhalb der Popularmusik Kein Zugriff
- 2.1 Krautrock – zur Situation der Rockmusik Ende der 1960er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland Kein Zugriff
- 2.2.1 Die Entwicklung der Studiotechnik Kein Zugriff
- 2.2.2 Der spannungsgesteuerte Synthesizer und Switched-On Bach Kein Zugriff
- 2.3.1 Amon Düül Kein Zugriff
- 2.3.2.1 Popol Vuh Kein Zugriff
- 2.3.2.2 Tangerine Dream Kein Zugriff
- 2.4.1 Can – Krautrock Stockhausen’scher Prägung? Kein Zugriff
- 2.4.2 Organisation – die musikalische Findungsphase von Ralf Hütter und Florian Schneider Kein Zugriff
- 2.4.3 Tone Float – Entstehung, Textur und Positionierung innerhalb der Musikgeschichte Kein Zugriff
- 2.4.4 Tone Float – musikalische Analyse Kein Zugriff
- 3.1 Vorbemerkung Kein Zugriff
- 3.2.1 Studiotechnik als Klangfetisch – die Wertigkeit des Produzenten Kein Zugriff
- 3.2.2 Phil Spector – Erfinder des Wall of Sound Kein Zugriff
- 3.2.3 George Martin – Musiker und Produzent Kein Zugriff
- 3.2.4 Brian Wilson – Prototyp einer neuen Generation von Musikschaffenden Kein Zugriff
- 3.2.5 Joe Meek – Pionier des Homerecordings Kein Zugriff
- 3.2.6 Die deutsche Studiolandschaft in den 1960er Jahren – ein Kampf der Kulturen Kein Zugriff
- 3.2.7 Dieter Dierks – klangliches Aushängeschild deutscher Rockmusik Kein Zugriff
- 3.2.8 Conny Plank – Produzent und Mentor Kein Zugriff
- 3.3.1 Entstehungsprozess und musikalische Analyse Kein Zugriff
- 3.3.2 Blaupause des Industrials? – Einordnung im Kontext des Krautrocks und Vergleich mit Throbbing Gristle, Faust und Kluster Kein Zugriff
- 3.4 Personelle Umbesetzung – Kraftwerk und Neu! Kein Zugriff
- 3.5.1 Musikalische Analyse Kein Zugriff
- 3.5.2 Bedeutung und Wirkung Kein Zugriff
- 3.6.1 Stilistische Entwicklungen in der Rock- und Popmusik in der ersten Hälfte der 1970er Jahre Kein Zugriff
- 3.6.2.1 Paul Beaver und Bernhard Krause – die Studioszene ab Ende der 1960er Jahre an der Westküste der USA Kein Zugriff
- 3.6.2.2 Keith Emerson – Instrumentalist und Klanggestalter in Personalunion Kein Zugriff
- 3.6.3.1 White Noise – Vorgriff auf Sampling Kein Zugriff
- 3.6.3.2 Tangerine Dream und Mother Mallard – Sequencing als kompositionsstiftendes Element Kein Zugriff
- 3.6.4 »Popcorn« – der Synthesizer erobert die Charts Kein Zugriff
- 3.7.1 Übergang zu Synthesizer-Musik und Maschinengesang Kein Zugriff
- 3.7.2 Musikalische Analyse – neues Instrumentarium, neue Klänge Kein Zugriff
- 4.1.1 Einleitung Kein Zugriff
- 4.1.2 Text und Gesang Kein Zugriff
- 4.1.3 Musikalische Analyse – Produktion und Sound Kein Zugriff
- 4.1.4 Exkurs: Isao Tomita – Überfigur der subtraktiven Synthese Kein Zugriff
- 4.2.1 Einleitung und konzeptioneller Überbau Kein Zugriff
- 4.2.2 Musikalische Analyse – Komposition, Sound und synthetische Sprache Kein Zugriff
- 4.3.1 Einleitung und konzeptioneller Überbau Kein Zugriff
- 4.3.2 Musikalische Analyse – der Sequenzer als Steuerungs- und Kompositionswerkzeug Kein Zugriff
- 4.4 Exkurs: Der Sequenzer erobert die Tanzfläche – Giorgio Moroder und der Disco-Sound Kein Zugriff
- 4.5.1 Konzept, produktionstechnische Voraussetzungen und neue Klänge Kein Zugriff
- 4.5.2 Musikalische Analyse im Vergleich: Moroder und Kraftwerk – Technik als kompositorischer Nukleus? Kein Zugriff
- 4.6 Exkurs: Punk, New Wave und Synth-Pop – die Metamorphose des Sounds in der Popularmusik gegen Ende der 1970er Jahre Kein Zugriff
- 4.7.1 Umbau des Kling Klang Studios – klangliche Evolution Kein Zugriff
- 4.7.2 Musikalische Analyse Kein Zugriff
- 4.7.3 Computerwelt-Tour Kein Zugriff
- 4.7.4 Computerwelt als Blaupause des Electros Kein Zugriff
- 4.7.5 Kraftwerk – Urväter des Technos? Kein Zugriff
- 4.8.1 Exkurs: Sampling und FM-Synthese – die digitale Revolution der 1980er Jahre Kein Zugriff
- 4.8.2 Erste Demo-Versionen und die Single »Tour de France« Kein Zugriff
- 4.8.3 Exkurs: Der Popsound in der ersten Hälfte der 1980er Jahre Kein Zugriff
- 4.8.4 Techno Pop / Electric Café – weiterer Produktionsprozess und musikalische Analyse Kein Zugriff
- 5.1 Exkurs: House und Techno – elektronischer Underground wird zum Massenphänomen Kein Zugriff
- 5.2.1 Einleitung und konzeptioneller Überbau Kein Zugriff
- 5.2.2 Musikalische Analyse Kein Zugriff
- 5.3 Die Zeit nach The Mix – Rückzug aus der Öffentlichkeit Kein Zugriff
- 5.4 Die Computerisierung der Studiotechnik in den 1990er Jahren Kein Zugriff
- 5.5 »Expo 2000« Kein Zugriff
- 6.1.1 Konzept Kein Zugriff
- 6.1.2 Musikalische Analyse Kein Zugriff
- 6.2 Minimum Maximum und Florian Schneiders Ausstieg Kein Zugriff
- 6.3 Die Kanonisierung des Œuvres: Der Katalog Kein Zugriff
- 6.4 3-D Der Katalog und Remixes Kein Zugriff
- 7 Ausblick Kein Zugriff Seiten 405 - 406
- 1 Bibliografie Kein Zugriff
- 2 Internetquellen Kein Zugriff
- 3 Diskografie Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 448 - 448





