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Epistemische Gewalt
Wissen und Herrschaft in der kolonialen Moderne- Autor:innen:
- |
- Reihe:
- Edition Politik, Band 96
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Gewalt ist nicht nur Ereignis, sondern auch Prozess und Verhältnis. Sie zerstört Ordnung nicht nur, sondern begründet sie auch und hält sie aufrecht. Der Dimension des Wissens wird in den meisten Gewaltdebatten nur wenig Bedeutung beigemessen, gilt sie doch als Gegenteil von oder als Gegenmittel zu Gewalt. Mit dem Begriff der »epistemischen Gewalt« rückt Claudia Brunner den konstitutiven Zusammenhang von Wissen, Herrschaft und Gewalt in der kolonialen Moderne, unserer Gegenwart, in den Fokus. Ausgehend von feministischer, post- und dekolonialer Theorie entwickelt sie in Auseinandersetzung mit struktureller, kultureller, symbolischer und normativer Gewalt ein transdisziplinäres Konzept epistemischer Gewalt.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2020
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5131-7
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5131-1
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Politik
- Band
- 96
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 336
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Kapitel 2: Kolonialität von Macht, Wissen und SeinSeiten 37 - 76Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Kapitel 3: Begriffslandschaften epistemischer GewaltSeiten 77 - 146Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Systemimmanent und relational: Johan Galtungs GewalttheorieSeiten 152 - 185Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Herrschaftsordnungen und symbolische Gewalt bei Pierre BourdieuSeiten 186 - 245Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Normativität, Krieg und Gewaltfreiheit bei Judith ButlerSeiten 246 - 270Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Kapitel 5: Transdisziplinäre Konturierungen eines Konzepts epistemischer GewaltSeiten 271 - 310Autor:innen:Download Kapitel (PDF)




