, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Nachdenkliches zur Entwicklung des Landesparlamentarismus in Niedersachsen

Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Die Abhandlung zeigt zunächst auf, dass die (für die Landtage in Deutschland geradezu exemplarische) Nachkriegsgeschichte des Landesparlamentarismus in Niedersachsen besonders durch drei Entwicklungen geprägt ist: den starken Rückgang der Gesetzgebungskompetenzen, die weitgehende Verkümmerung des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens zu einem rituellen Vollzugsakt für die primär von der Landesregierung initiierten Gesetzentwürfe und die zunehmende politische Bedeutungslosigkeit der parlamentarischen Kontrolle.

Daneben wird kritisch ausgeführt, dass trotz dieser Entwicklung die vom Landtag beschlossenen Änderungen im Entschädigungsrecht seiner Abgeordneten ihnen die Möglichkeit eröffnet hat, „Politik als Beruf“ zu betreiben. Schließlich werden (zum Teil verfassungsrechtlich gebotene) Reformvorschläge für eine Überwindung der offensichtlich bestehenden Krise des niedersächsischen Landesparlamentarismus gemacht und die Gründe für deren fehlende Realisierungschance dargelegt.

Der Autor ist Verfassungsrechtler und war Direktor beim Niedersächsischen Landtag.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2829-2
ISBN-Online
978-3-8452-0310-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Juristische Studiengesellschaft Hannover
Band
43
Sprache
Deutsch
Seiten
66
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 9 Albert Janssen
    1. Die Entwicklung der Gesetzgebung Kein Zugriff Seiten 10 - 20 Albert Janssen
    2. Die Entwicklung der parlamentarischen Kontrolle Kein Zugriff Seiten 20 - 27 Albert Janssen
    3. Die Entwicklung des Landtagesabgeordneten zum Berufsparlamentarier durch Änderungen seines Entschädigungsrechts Kein Zugriff Seiten 27 - 31 Albert Janssen
    1. Der „Wegfall der Geschäftsgrundlage“ für das parlamentarische Regierungssystem Kein Zugriff Seiten 32 - 37 Albert Janssen
    2. Die gewandelte „Staatlichkeit“ des Landes Kein Zugriff Seiten 37 - 41 Albert Janssen
    1. Die Infragestellung des Gewaltenteilungsprinzips Kein Zugriff Seiten 42 - 53 Albert Janssen
    2. Die Einführung der Direktwahl des Ministerpräsidenten als notwendige verfassungsrechtliche Reformmaßnahme Kein Zugriff Seiten 53 - 57 Albert Janssen
  2. Thesen Kein Zugriff Seiten 58 - 66 Albert Janssen

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Juristische Studiengesellschaft Hannover"
Monographie Kein Zugriff
Fabian Wittreck
Geltung und Anerkennung von Recht
Monographie Kein Zugriff
Stephan Meder
Gesetzliches Güterrecht und sozialer Wandel