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Monographie Kein Zugriff

Vom Menschen in der Medizin

Für eine kulturwissenschaftlich kompetente Heilkunde
Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Volker Roelcke plädiert im vorliegenden Buch für eine humane, am ganzen Menschen orientierte Medizin, die ihr methodisches Spektrum nicht auf die Naturwissenschaften beschränken, sondern in systematischer Weise die Kulturwissenschaften einbeziehen sollte. Die aktuelle Medizin versteht sich wesentlich als angewandte Naturwissenschaft. Krankheitslehren und Interventionen sind vornehmlich auf den kranken Körper fokussiert, wodurch der ganze Mensch mit seinem seelischen Innenleben, seinen sozialen Beziehungen, seiner Biografie und seinem Eingebundensein in Kultur und Gesellschaft aus dem Blick geraten ist.

Roelcke identifiziert an verschiedenen Beispielen das Potenzial einer kulturwissenschaftlich informierten Medizin. Geschichte, Ethnologie und eine medizinische Anthropologie eröffnen neue Perspektiven auf vermeintliche Selbstverständlichkeiten sowie Denk- und Handlungsweisen etwa zu den Themen Schmerz, Tod, medizinische Forschung, Ethik und Professionalität. Ziel dieses Buches ist es, die Medizin zu einer systematisierten Selbstreflexion ihres Menschenbildes, ihres Krankheits- und ihres Wissenschaftsverständnisses zu motivieren, um eine Heilkunde zu entwickeln, die sich an den Bedürfnissen des ganzen Menschen orientiert.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2017
Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8379-2690-3
ISBN-Online
978-3-8379-7333-4
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Sachbuch Psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
201
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 1. Einführung. Zur Bedeutung der Kulturwissenschaften für eine humane Medizin Kein Zugriff Seiten 9 - 20
    1. 2.1 Das Referenzwerk von Zborowski Kein Zugriff
    2. 2.2 Kritik an Zborowskis Studie Kein Zugriff
    3. 2.3 Die 1980er und 1990er Jahre Kein Zugriff
    4. 2.4 Zwischenbilanz Kein Zugriff
    5. 2.5 Sinnstiftungen, Identitätsbildungen, Kontrollstrategien: Erinnerung als Schlüssel Kein Zugriff
    1. 3.1 Todesbescheinigungen und Rituale als entscheidende Zäsuren Kein Zugriff
    2. 3.2 Ohnmacht oder Tod? Kein Zugriff
    3. 3.3 Manipulationen des Todes Kein Zugriff
    4. 3.4 Todesvorstellungen als kulturelle Produkte – auch in der westlichen Medizin Kein Zugriff
    5. 3.5 Leben als limitiertes Gut Kein Zugriff
    6. 3.6 »Guter Tod« und »schlechter Tod« Kein Zugriff
    1. 4.1 Die Idee vom Tiermodell: Historische Lokalisierung Kein Zugriff
    2. 4.2 Die Natur des Menschen und sein Verhältnis zum Tier Kein Zugriff
    3. 4.3 Das Experiment in der Krankheitslehre Kein Zugriff
    4. 4.4 Die experimentelle Herstellungmenschlicher Krankheit im Tier: Julius Cohnheim Kein Zugriff
    1. 5.1 Wie wird ein Problem definiert? Das Beispiel Demenzforschung Kein Zugriff
    2. 5.2 Bewertung und Rechtfertigung von Forschung: Der Risikobegriff Kein Zugriff
    1. 6.1 Die Kontextabhängigkeit von ethischen Begriffen und Problemdefinitionen Kein Zugriff
    2. 6.2 Historische Stationen der Forschung am Menschen im 20. Jahrhundert Kein Zugriff
    3. 6.3 Historische Kenntnisse in aktuellen Ethikdebatten: Systematische Überlegungen Kein Zugriff
    1. 7.1 Das historische Argument in der aktuellen Debatte Kein Zugriff
    2. 7.2 Sozialer Status der Ärzte und Professionalität: Historische Entwicklungen Kein Zugriff
    3. 7.3 Normative Implikationen Kein Zugriff
    1. 8.1 Zur Geschichte der Medizin als (Natur-)Wissenschaft Kein Zugriff
    2. 8.2 Medizin in der Kultur der Gegenwart Kein Zugriff
    3. 8.3 Medizin – eine kulturell desinteressierte Kulturwissenschaft? Kein Zugriff
  3. Publikationsnachweise Kein Zugriff Seiten 175 - 176
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 177 - 196
  5. Personenregister Kein Zugriff Seiten 197 - 201

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