
Der Sinn des Sinns
Versuch über das Göttliche- Autor:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Vor mehr als 100 Jahren hat Friedrich Nietzsche den Tod Gottes verkündet. Doch offenbar lässt dessen Ableben auf sich warten. Auf dem Markt der Deutungsangebote haben die Religionen sogar wieder Hochkonjunktur. Volker Gerhardt, einer der renommiertesten deutschen Philosophen, bietet dafür eine auf den ersten Blick paradoxe philosophische Erklärung an: Es ist gerade das sich ständig vermehrende Wissen, das der Ergänzung durch den Glauben bedarf. Wissen benötigt Vertrauen, wenn es uns leiten soll. Da es stets begrenzt und in existenziellen Fragen unzureichend ist, verlangt es überdies nach einem Sinn, der nur angenommen oder unterstellt, erhofft oder geglaubt werden kann. Beides, Sinn und Vertrauen, hat der Mensch aus einer Einheit von Selbst und Welt zu schöpfen, die in ihrer übermächtigen Wirkung wie auch in ihrer umfassenden Gegenwart nur als „göttlich“ bezeichnet werden kann. Diese Einsicht begründet eine „rationale Theologie“, die auch unter den Lebensbedingungen der Moderne Bestand haben kann. Ihre philosophischen Wurzeln hat sie in der Behandlung des Gottesproblems bei Platon und Kant. Volker Gerhardt nimmt deren Überlegungen auf und zeigt, dass die christliche Botschaft in der Form, die ihr der Apostel Paulus und der Evangelist Johannes gegeben haben, in diese Tradition hineinpasst, auch wenn die Kirchen davon nur wenig aufgenommen haben. Sein Buch weist das Göttliche als rationale Grundbedingung jeder Sinngebung menschlichen Daseins aus und eröffnet jedem Menschen die personale Freiheit, im Göttlichen seinen persönlichen Gott zu suchen und zu finden.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-406-66934-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-66935-4
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 358
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Einleitung mit Fragen an das eigene Fach Kein Zugriff Seiten 15 - 38
- Kapitel 1: Das Ganze lässt sich nicht vergessen Systematischer Impuls vor aktuellem Hintergrund Kein Zugriff Seiten 39 - 63
- Kapitel 2: Das Ganze zeigt sich nur in seinen Teilen Die Moderne kann nicht alles sein Kein Zugriff Seiten 64 - 110
- Kapitel 3: Der leibhaftige Zugang zum Ganzen Vom sinnlichen Reiz zur Bedeutung der Welt Kein Zugriff Seiten 111 - 147
- Kapitel 4: Glauben als Einstellung zum Wissen Die tragende Rolle des Gefühls Kein Zugriff Seiten 148 - 208
- Kapitel 5: Der Sinn des Sinns Das Göttliche als Bedeutung der Welt Kein Zugriff Seiten 209 - 266
- Kapitel 6: Das Göttliche, Gott und das Menschliche der christlichen Botschaft Kein Zugriff Seiten 267 - 318
- Beschluss mit Hinweisen auf die eigene Zeit Kein Zugriff Seiten 319 - 340
- Anhang Kein Zugriff Seiten 341 - 357
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 358 - 358
- Über den Autor Kein Zugriff Seiten 358 - 358




