Die interdisziplinäre Zeitschrift Rechtspsychologie – RPsych bietet ein wissenschaftliches Forum für die Rechtspsychologie in Forschung und Praxis und bezieht dabei auch die Nachbardisziplinen ein. Besondere Schwerpunkte liegen im Familienrecht, im Strafrecht und der Kriminologie sowie in der Sozialen Arbeit – also in den Bereichen des Rechts, in denen psychologische Gutachten und Methoden eine besonders große Rolle spielen.In der Zeitschrift finden empirische und theoretische Abhandlungen ebenso Raum, wie Darstellungen aus der Praxis. Damit spiegelt die RPsych den state of the art der Rechtspsychologie wider und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung bei. Ergänzt werden die Abhandlungen durch Rezensionen, Tagungsberichte und Übersichten zur Entwicklung der Rechtsprechung. Die Qualität der Beiträge wird durch ein doppelt-blindes Peer-Review-Verfahren abgesichert.Die Zeitschrift richtet sich gleichermaßen an diejenigen, die psychologische Gutachten zu erstatten haben, wie an diejenigen, die in Justiz, Verwaltung, Anwaltschaft oder Beratung mit diesen Gutachten umgehen.
Gegenstand dieses Beitrags sind rechtliche Dimensionen von Erziehungsleitbildern. Solche Erziehungsleitbilder stellen im Familienrecht Maßstäbe bereit, wenn im Einzelfall elterliches Erziehungsverhalten zu beurteilen oder staatliche Maßnahmen zu...
Zur neuen Normalität der Elternschaft gehören die simultane und sequenzielle Pluralisierung der Elternschaft, die Auflösung der biologischen Reproduktionstriade, bestehend aus zwei verschieden geschlechtlichen Paarungspartnern und deren Nachwuchs...
Die Untersuchung der demographischen Entwicklung in Deutschland zeigt, dass durch den seit Jahrzehnten bestehenden Kindermangel einerseits und durch die zunehmende Lebenserwartung andererseits, erhebliche verfassungsrechtlich unzulässige...
Ziel der vorliegenden Arbeit war es, zu untersuchen, ob der Effekt von problematischem Erziehungsverhalten der Eltern und geringer Selbstkontrolle der Kinder auf deviantes, delinquentes und dissoziales Verhalten über Gewaltakzeptanz, problematische...
Das seit 25 Jahren bestehende Betreuungsrecht hat als oberste Maxime den Schutz und die Unterstützung von Menschen, die ihre Angelegenheiten selber nicht mehr regeln können. Eine Schattenseite dieser Schutzfunktion - hier vor allem des...