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Frankfurt als geistige Lebensform

Erinnerungen und Essays
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

In Erinnerungen und Essays verknüpft Stefan Müller-Doohm Frankfurt als geistige Lebensform, in welcher nach 1945 deutsche Geschichte, Philosophie und Literatur ihre eigene Modernität entfalten. Die biografischen Erinnerungen im Gespräch und die Essays beschreiben, wie für den Autor Frankfurt als kultureller Erfahrungsraum die soziologische Weltsicht und die philosophische Selbstfindung beeinflusste. Seit den Jugendjahren am Eisernen Steg wurde durch direkte Konfrontation mit dem Ungeheuerlichen der deutschen Vergangenheit, verstärkt durch den Auschwitz Prozess, das Drängen nach Verstehen und ethischer Orientierung virulent. Die persönliche Präsenz des ungewöhnlichen Verlegers VauO Stomps hinterließ ebenso tiefe Spuren wie die akademischen Lehrer Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas. Auch trugen Konfrontationen wie mit dem Jazz und Theater, aber auch die Politisierungsprozesse im Zuge der 68er-Studentenbewegung dazu bei, dass treibhausmäßig ein generationsspezifischer intellektueller Habitus einer Frankfurter Moderne gedeihen konnte. Diese verknüpft jüngste Geschichte, Philosophie, Literatur und Musik so, wie Thomas Mann und Theodor W. Adorno sie in ihrer Diskussion um den »Doktor Faustus« zur Sprache brachten.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-8353-6075-4
ISBN-Online
978-3-8353-9303-5
Verlag
Wallstein, Göttingen
Reihe
Bibliothek Arendt. Texte zur Ideengeschichte
Sprache
Deutsch
Seiten
192
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
  2. Frankfurt als geistige Lebensform. Ein Gespräch mit Matthias Bormuth Kein Zugriff Seiten 13 - 48
  3. Ein kulturelles Erbe. Der eigene Weg über Max Beckmanns ›Eisernen Steg‹ Kein Zugriff Seiten 49 - 62
  4. Im Kraftfeld einer städtischen Kultur. Adorno in Frankfurt Kein Zugriff Seiten 63 - 82
  5. Courage zur eigenen Form. Die variierenden Cover-Gestaltungen von Adornos ›Minima Moralia‹ Kein Zugriff Seiten 83 - 92
  6. Im ungeminderten Bewusstsein der Negativität die Möglichkeit des Besseren festhalten. Adornos ›Minim Kein Zugriff Seiten 93 - 106
  7. Einladung zum Pakt mit dem Teufel. Die Beziehung zwischen Thomas Mann und Theodor W. Adorno Kein Zugriff Seiten 107 - 124
  8. Verlegerischer Eigensinn. VauO Stomps und die Eremitenpresse Kein Zugriff Seiten 125 - 130
  9. Von der Provinz in die Metropole am Main. Lebens- und Denkwege von Jürgen Habermas Kein Zugriff Seiten 131 - 160
  10. Nachwort: »Biografie: Ein Spiel« oder von »›Herkunft‹, wie sie im Buche … steht« von Wolfgang Schopf Kein Zugriff Seiten 161 - 182
  11. Nachweise Kein Zugriff Seiten 183 - 184
  12. Dank Kein Zugriff Seiten 185 - 186
  13. Register Kein Zugriff Seiten 187 - 192

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