
Das reine Gold des Denkens
Immanuel Kants geistige Revolution. Essays und Vorträge- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Immanuel Kant demonstrierte, wie und warum man vernünftig selbst denken kann und sollte. Seine Philosophie war Höhepunkt und Abschluss der Aufklärung. Immanuel Kant (1724-1804) führte ein janusköpfiges Doppelleben. Einerseits nahm er teil am wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Fortschritt im Zeitalter der Aufklärung. Dabei konzentrierte er sich konkret auf sachbezogene Erfahrungen und schwärmte nicht in übersinnliche, transzendente Bereiche. Andererseits dachte er philosophisch über die Gründe und die Grenzen menschlicher Erfahrung und Erkenntnis nach. So wurden theoretische Weltkenntnis, praktisches Moralbewusstsein und kritische Urteilskraft zu Herausforderungen für ein Denken, das einer abstrakten, übergeschichtlichen Rationalität verpflichtet war. Kant favorisierte eine reine Vernunft, die er allen Menschen zuschrieb. Er selbst jedenfalls orientierte sich sein Leben lang mutig an dieser Fähigkeit, um so »das reine Gold des Denkens« zum Glänzen zu bringen. Wie ihm dies gelang und wie es uns auch heute zur Orientierung dienen kann, stellt der Kant-Biograph und Aufklärungs-Experte Manfred Geier in seiner ganzen Komplexität, Tiefe und Dramatik anschaulich dar, wobei Kants Leben und Werk gleichermaßen zur Sprache kommen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5953-6
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8895-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Bibliothek Arendt. Texte zur Ideengeschichte
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 200
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Wie sich Hannah Arendt an Kants Denken orientiert hat. Statt eines Vorworts Kein Zugriff Seiten 7 - 15
- Ecce homo. Der Philosoph als Mensch Kein Zugriff Seiten 16 - 32
- Philosophieren in vernunftkritischer Absicht. Immanuel Kants reine Denkbewegungen Kein Zugriff Seiten 33 - 45
- Von der Popularität zur Pünktlichkeit des Denkens. Worin die kritische Wende in Kants Philosophie wirklich bestand Kein Zugriff Seiten 46 - 51
- Kants kopernikanische Kehre. Die Konstruktion einer reinen theoretischen Vernunft Kein Zugriff Seiten 52 - 69
- Metaphysische Welterkenntnis und menschliche Lebenswelt. Immanuel Kants geistige Parallelaktion Kein Zugriff Seiten 70 - 93
- Warum ich mit Kants Minimalethik sympathisiere. Ein Bekenntnis Kein Zugriff Seiten 94 - 98
- »Ich kann nicht wissen, dass es einen Gott gibt.« Immanuel Kants Religion des gutenLebenswandels Kein Zugriff Seiten 99 - 114
- Gott vor Gericht? Kants authentische Theodizee in praktisch-moralischer Hinsicht Kein Zugriff Seiten 115 - 124
- Zwei Versuche, dem Schrecken standzuhalten. Immanuel Kant und Sigmund Freud Kein Zugriff Seiten 125 - 145
- Die heilsame Bewegung des Zwerchfells. Immanuel Kant als lachender Philosoph Kein Zugriff Seiten 146 - 159
- Erziehung zur Freiheit. Immanuel Kant über Pädagogik Kein Zugriff Seiten 160 - 173
- Eine tröstende Aussicht in die Zukunft. Immanuel Kants Gedanken zu Frieden und Weltbürgertum Kein Zugriff Seiten 174 - 180
- Verflixte Farbenlehre. War der alte weiße Mann aus Königsberg ein Rassist? Kein Zugriff Seiten 181 - 187
- Wie Kant zu einer Kultfigur wurde. Ein kurzer Rückblick auf eine nachhaltige Wirkungsgeschichte Kein Zugriff Seiten 188 - 196
- Quellenhinweise Kein Zugriff Seiten 197 - 200




