, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Entwicklungslinien psychodynamischer Psychotherapie

Historische Orientierung, aktuelle Situation und zukünftige Perspektiven
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Die psychodynamische Psychotherapie durchläuft seit ihren Anfängen im psychoanalytischen Standardverfahren eine spannungsreiche Entwicklung. In den vielfältigen Auseinandersetzungen zwischen der tiefenpsychologisch fundierten und analytischen Psychotherapie sowie im Verhältnis zur Verhaltenstherapie stellt ihr weites Spektrum die Frage nach einer historischen Einordnung, einer aktuellen Bestandsaufnahme sowie einem perspektivischen Ausblick.

Günter Gödde erweitert die praktischen Dimensionen psychodynamischer Psychotherapie um eine richtungsweisende theoretische Grundlegung: In plastischer Weise legt er dazu die Wende von einem neurologischen zu einem psychodynamischen Paradigma psychischer Prozesse dar und zeigt anschaulich, wie sich nach Freuds Tod schrittweise eine Pluralität diverser Therapiekonzeptionen entwickelte und wie Konzepte der Intersubjektivität und der therapeutischen Lebenskunst für neue Akzente sorgten. Göddes historisches Nachzeichnen dieser Entwicklungslinien psychodynamischer Psychotherapie setzt schließlich zentrale Wegmarken für eine zukunftsorientierte und selbstbewusste Therapiepraxis.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-8379-3103-7
ISBN-Online
978-3-8379-7800-1
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Sprache
Deutsch
Seiten
335
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
    1. Teil I: Die Anfänge psychoanalytischer Psychotherapie und ihre Nachwirkungen Kein Zugriff
    2. Teil II: Der Wechsel zur »Zwei-Personen-Psychologie« und zum intersubjektiven Paradigma Kein Zugriff
    3. Teil III: Das therapeutische Konzept der »Lebenskunst« – eine neue Perspektive Kein Zugriff
    4. Teil IV: Zu Gegenwart und Zukunft der psychodynamischen Psychotherapie Kein Zugriff
      1. Charcots neurologisches Paradigma der Hysterie Kein Zugriff
      2. Pierre Janets psychologische Annäherung an unbewusste Prozesse Kein Zugriff
      3. Breuers Beitrag zur Hysterie-Forschung und seine Grenzen Kein Zugriff
      4. Die Wende vom neurologischen zum psychologischen Paradigma Kein Zugriff
      5. Freuds Weichenstellung zur Psychologie des Unbewussten Kein Zugriff
      1. Die Anfänge der modernen Psychotherapie Kein Zugriff
      2. Das Ursprungsmodell einer kathartischen Psychotherapie Kein Zugriff
      3. Jacob Bernays’ Katharsis-Interpretation als Basis für das kathartische Therapiemodell Kein Zugriff
      4. Die Grundregeln freier Assoziation und gleichschwebender Aufmerksamkeit Kein Zugriff
      5. Der Übergang von einer »ekstatischen« zu einer »asketischen« Methode Kein Zugriff
      6. Das Fortwirken des Heilfaktors Katharsis bei Ferenczi und seinen Nachfolgern Kein Zugriff
      7. Vom »Rapport« zur »Übertragung« – Phänomene intensiver Gefühlsbeziehung Kein Zugriff
      1. Zur Bedeutung der Metaphern des therapeutischen Erkennens Kein Zugriff
      2. Therapie-Metaphern in den Frühschriften zur Hysterie Kein Zugriff
      3. Therapie-Metaphern in den Schriften zur Behandlungstechnik Kein Zugriff
      4. Therapie-Metaphern aus verschiedenen kulturellen Sphären Kein Zugriff
      5. Therapie-Metaphern im Wandel – open to revision Kein Zugriff
    1. Zwischenfazit I: Zur Aktualität von Sigmund Freud Kein Zugriff Seiten 84 - 86
      1. Zur Polarität von »Einsichts-« und »Erlebnistherapie« Kein Zugriff
      2. Von der intrapsychischen Konzeption des Unbewussten zum Beziehungsparadigma Kein Zugriff
      3. Wende zum sozial-konstruktivistischen Paradigma der Übertragung Kein Zugriff
      4. Die Bedeutung der Bindungs-, Mentalisierungs-, Säuglings- und Kleinkindforschung für die intersubjektive Orientierung Kein Zugriff
      5. Weitere Entwicklungsschritte zum intersubjektiven Paradigma Kein Zugriff
      6. Wechselseitige Anerkennung als intersubjektives Konzept Kein Zugriff
      7. Zur Pluralität der psychodynamischen Konzepte Kein Zugriff
      1. Der therapeutische Takt – ein Randthema im öffentlichen Diskurs Kein Zugriff
      2. Der therapeutische Takt als Basiskompetenz der Deutungs- und Beziehungskunst Kein Zugriff
      3. Empathie-Mängel im Kontext der »psychoanalytischen Situation« Kein Zugriff
      4. Taktprobleme in der Therapeut-Patient-Beziehung aus intersubjektiver Sicht Kein Zugriff
      5. Stufen der emotionalen Annäherung und Beziehungsgestaltung im therapeutischen Prozess Kein Zugriff
      6. Familienähnlichkeit zwischen Takt und »Handhabung der Übertragung« Kein Zugriff
      7. Der Takt als emotionaler Beziehungsregulator Kein Zugriff
      8. Auseinandersetzung mit ethischen Maßstäben Kein Zugriff
      1. Erste Eindrücke von beiden Patienten Kein Zugriff
      2. Lebensgeschichtliche Aspekte Kein Zugriff
      3. Einschätzung der Unterschiede Kein Zugriff
      4. Erfahrungen in der Therapie Kein Zugriff
      5. Vergleich in diagnostischer und therapeutischer Hinsicht Kein Zugriff
      6. Der anthropologische Grundkonflikt zwischen Selbst- und Objektbezogensein Kein Zugriff
    1. Zwischenfazit II: Zur Bedeutung der intersubjektiven Wende Kein Zugriff Seiten 163 - 166
      1. Der aktuelle Diskurs über Lebenskunst Kein Zugriff
      2. Die Kluft zwischen Theorie und Praxis in der psychodynamischen Psychotherapie Kein Zugriff
      3. Behandlungstechnik versus Behandlungskunst Kein Zugriff
      4. Fall-Konstellationen Kein Zugriff
      5. Die implizite Verwendung von Lebenskunst-Konzepten in der psychodynamischen Psychotherapie Kein Zugriff
      6. Implizite Lebenskunstkonzepte des Therapeuten – ein Fallbeispiel Kein Zugriff
      7. Nähe zur existenziellen Psychotherapie Kein Zugriff
      1. Freuds Fokussierung auf das Erinnern Kein Zugriff
      2. Nietzsches Fokussierung auf das Vergessen Kein Zugriff
      3. Kunst des Erinnerns und Vergessens in der Psychotherapie Kein Zugriff
      4. Ein therapeutisches Zwei-Stufen-Modell von Erinnern und Vergessen Kein Zugriff
      1. Erschütterung des Selbst durch eine Krise Kein Zugriff
      2. Lebensgeschichtlicher Rückblick Kein Zugriff
      3. Exploration und Experiment in der Therapie Kein Zugriff
      4. Erweiterung der Optionen und Vorbereitung einer Wahl Kein Zugriff
      5. Umsetzung in die Lebenspraxis Kein Zugriff
      6. Integration in einen neuen Lebensentwurf Kein Zugriff
      7. Bezüge zu einer »kritischen Lebenskunst« Kein Zugriff
    1. Zwischenfazit III: Zur therapeutischen Relevanz des Lebenskunstkonzepts Kein Zugriff Seiten 226 - 228
      1. Das Problemfeld Wissenschaft Kein Zugriff
      2. Szientismus versus Hermeneutik Kein Zugriff
      3. Psychologie als »empirische Geisteswissenschaft« Kein Zugriff
      4. Psychologie als Wissenschaft der »Komplementarität« Kein Zugriff
      5. Die Frage nach dem Wissenschaftsstatus der Psychoanalyse Kein Zugriff
      6. Der Einfluss der Wissenskulturen Kein Zugriff
      7. Medizinisches versus sozialwissenschaftliches Therapiemodell Kein Zugriff
      8. Wissenschaft und Profession: Nebeneinander statt Hierarchie Kein Zugriff
      9. Keine Wissenschaft und Therapeutik ohne Philosophie Kein Zugriff
      10. Philosophie als kritischer Gegenpart der Wissenschaften Kein Zugriff
      11. Zur Bedeutung impliziter philosophischer Konzepte für die Therapeutik Kein Zugriff
      1. Zur Vorgeschichte der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie Kein Zugriff
      2. Einführung der TP als eigenständiges Richtlinienverfahren für Ärzte (1967) Kein Zugriff
      3. Anerkennung der TP als eigenständiges Richtlinienverfahren für Psychologen (1998) Kein Zugriff
      4. Die erste Konzeptualisierung der TP nach Einführung der Psychotherapie-Richtlinien Kein Zugriff
      5. Die weitere Konzeptualisierung der TP nach Erlass des Psychotherapeutengesetzes Kein Zugriff
      6. Unterschiede zwischen TP und AP im Rahmen der Therapie-Richtlinien Kein Zugriff
      7. Kritische Auseinandersetzung mit der Abgrenzung zwischen TP und AP Kein Zugriff
      1. Freuds Empfehlung der »gleichschwebenden Aufmerksamkeit« als Ausgangspunkt Kein Zugriff
      2. Gleichschwebende Aufmerksamkeit als ästhetische Erfahrung Kein Zugriff
      3. »Hören mit dem dritten Ohr« Kein Zugriff
      4. Charakteristika unterschiedlicher Modi des Hörens Kein Zugriff
      5. Die Grenzen freier Assoziation und gleichschwebender Aufmerksamkeit Kein Zugriff
      6. Vernachlässigung und Unterbewertung des fokalen Erkenntnismodus Kein Zugriff
      7. Psychodynamischer Therapieprozess mit wechselnden Foki Kein Zugriff
      8. Die Kunst der Beschreibung und der »Standpunkt der Standpunktlosigkeit« Kein Zugriff
  2. Abschließende Diskussion – zur Kontroverse zwischen Tiefenpsychologisch fundierter und Analytischer Psychotherapie Kein Zugriff Seiten 297 - 302
  3. Danksagung Kein Zugriff Seiten 303 - 306
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 307 - 330
  5. Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 331 - 335

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Psychologie allgemein"
Cover des Buchs: Health Psychology
Sammelband Kein Zugriff
Philipp Stang, Maren Weiss, Martin G. Köllner
Health Psychology
Cover des Buchs: Facetten der Teilhabe an Musikkultur
Monographie Kein Zugriff
Hsin-Rui Lin
Facetten der Teilhabe an Musikkultur
Cover des Buchs: Tractatus logico-sociologicus
Monographie Kein Zugriff
Georg W. Oesterdiekhoff
Tractatus logico-sociologicus
Cover des Buchs: Führungs- und Teamprozesse in Multiplayer-Games
Monographie Kein Zugriff
Kati Hüttenrauch
Führungs- und Teamprozesse in Multiplayer-Games