Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft.Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.Homepage: www.leviathan.nomos.de
Können Gewerkschaften im Prozess der europäischen Integration eine gemeinsame politische Linie entwickeln? Anhand der Analyse gewerkschaftlicher Positionsbildung in den drei wichtigsten Feldern europäischer Tarifpolitik (die Diskussionen um die...
Ordoliberalismus ist eine theoretische und kulturelle Tradition mit signifikantem sozialen und politischen Einfluss im Nachkriegsdeutschland. Vor der Krise außerhalb Deutschlands nur einer Handvoll Experten bekannt, rückte der Ordoliberalismus mit...
Gesellschaftsdiagnosen einer Subjektivierung von Arbeit sind weit verbreitet. Nicht deren Relevanz wird hier hinterfragt, wohl aber deren Generalisierbarkeit, denn die Analysen basieren größtenteils auf Untersuchungen in hochqualifizierten...
Seit etwa einem Jahrzehnt lässt sich in Europa unter dem Titel »Postwachstumgesellschaft« eine »zweite Welle« der Wachstumskritik beobachten. Im Vergleich mit der Wachstumskritik der 1970er Jahre (erste Welle) weist die gegenwärtige Debatte...
Dieser Artikel interpretiert Hannah Arendts Formulierung von den Flüchtlingen als »Avantgarde ihrer Völker« als eine grundsätzliche Infragestellung moderner Nationalstaatlichkeit. Das macht es nötig, ihre Forderung nach dem »Recht, Rechte zu...
Als Reaktion auf den Berliner Anschlag im Dezember 2016 werden von der Bundesregierung verschiedene Gesetzesvorhaben diskutiert, die vornehmlich mit Videoüberwachung, elektronischer Fußfessel für Gefährder und eine weitere Zentralisierung der...