Die Normativität der Europäischen Union
- Autor:innen:
- Reihe:
- Kosmopolis, Band 2
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die Europäische Union befindet sich aktuell in der größten Krise seit ihrer Gründung. Angesichts dessen ist es von besonderer Wichtigkeit, die normativen Grundlagen und Perspektiven dieser transnationalen politischen Organisation (erneut) zu bestimmen. Erik O. Eriksen unternimmt in seinem Buch eine kritische Rekonstruktion derjenigen Prinzipien, die dem europäischen Integrationsprozess bisher zugrunde lagen. Dabei ermöglicht der von ihm gewählte pragmatistische Ansatz eine neue dynamische Perspektive auf diesen Prozess. Diese Perspektive greift nicht mehr auf die klassischen starren Kategorien etwa der Souveränität oder der politischen Selbstbestimmung zurück, sondern begreift die sukzessive Herausbildung der Europäischen Union als reflexive Integration. In einer tour de force zeigt Eriksen, in welcher Weise Prinzipien der Demokratie, Deliberation, Gerechtigkeit, des Rechtsstaats sowie der Solidarität in einem normativen Gefüge zueinander stehen, das den Integrationsprozess weiter antreibt. Zugleich weist er auf die Gefahr hin, dass sich im Zuge der Eurokrise zwischen den EU-Mitgliedstaaten eine dauerhafte Willkürherrschaft herausbildet, in der die wirtschaftlich starken den schwächeren Staaten weitreichende Umstrukturierungsmaßnahmen aufzwingen. Es ist die Stärke des Buches, aufzeigen zu können, wo tatsächlich die normativen Ressourcen der europäischen Integration liegen, die gegen eine solche Rückkehr zur einer individualstaatlichen Interessenspolitik in Stellung gebracht werden können.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48646-7
- ISBN-Online
- 978-3-495-86052-6
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Kosmopolis
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 184
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Ein besseres Europa ohne Blaupause Kein Zugriff
- Normativität Kein Zugriff
- Kooperationen, die fest verankert sind Kein Zugriff
- Das Ethos der Integration Kein Zugriff
- Warum Demokratie? Kein Zugriff
- Rekonstruieren und Beurteilen Kein Zugriff
- Überblick des Buchs Kein Zugriff
- Das Rätsel der supranationalen Integration Kein Zugriff
- Die Bewältigung des Problems kollektiven Handelns Kein Zugriff
- Integration durch Deliberation Kein Zugriff
- Deliberativer Supranationalismus Kein Zugriff
- Gemeinschaftlich geschaffenes Recht Kein Zugriff
- Gerechtigkeit im Sinne von Unparteilichkeit Kein Zugriff
- Gleicher Wert und Nicht-Diskriminierung Kein Zugriff
- Meilensteine der Demokratisierung Kein Zugriff
- Die Forderung nach einer europäischen Demokratie Kein Zugriff
- Kodizes und Einrastmechanismen Kein Zugriff
- Bedingungen für eine angemessene Regierungsführung Kein Zugriff
- Kontestation und Demokratisierung Kein Zugriff
- Das Aufspüren von Inkonsistenzen Kein Zugriff
- Die normative Kraft des Parlamentarismus Kein Zugriff
- Schlussfolgerung Kein Zugriff
- Alternative eins: Die delegative Demokratie Kein Zugriff
- Alternative zwei: Die Audit-Demokratie Kein Zugriff
- Die nationale Demokratie retten? Kein Zugriff
- Jenseits der nationalstaatlichen Demokratie? Kein Zugriff
- Alternative drei: Ein föderales Europa Kein Zugriff
- Komplexität und Heterogenität Kein Zugriff
- Die Zurückweisung des Supranationalismus Kein Zugriff
- Alternative vier: Transnationale Demokratie Kein Zugriff
- Die zurückgewonnene Repräsentation Kein Zugriff
- Schlussfolgerung Kein Zugriff
- Kommandobrücken Kein Zugriff
- Die Fusion konstitutioneller Ordnungen Kein Zugriff
- Wird die Demokratie kompromittiert? Kein Zugriff
- Regierung ohne Staat Kein Zugriff
- Parlamentarische Verflechtung Kein Zugriff
- Ein geschichteter öffentlicher Raum Kein Zugriff
- Das konstituierende Subjekt Kein Zugriff
- Würde als ›Grundnorm‹ Kein Zugriff
- Die politische universitas der EU Kein Zugriff
- Die Moralität der Mit-Gesetzgebung Kein Zugriff
- Die kosmopolitane conditio Kein Zugriff
- Regionaler Kosmopolitanismus Kein Zugriff
- Der Imperativ, der fehlt Kein Zugriff
- Institutionelle Demütigung und abnormale Politik Kein Zugriff
- Integration und die Suche nach Führung Kein Zugriff
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 167 - 184





