
Politische Philosophie und die Herausforderung der Offenbarungsreligion
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Die Offenbarungsreligion fordert die Philosophie theologisch und politisch heraus. Ihr Wahrheitsanspruch und ihre Gehorsamsforderung widerstreiten dem Recht und der Notwendigkeit der Philosophie, die auf freies, rückhaltloses Fragen gegründet ist. Sowenig der Autor die Philosophie als eine akademische Disziplin begreift, so wenig versteht er die Politische Philosophie als ein Feld im Garten der Philosophie. Sie ist vielmehr, so lautet seine These, eine besondere Wendung, eine Änderung der Blick- und Fragerichtung, die einen Unterschied im Ganzen macht. Denn die Philosophie bedarf zu ihrer rationalen Begründung und politischen Verteidigung der Besinnung auf die Bedingungen ihrer Existenz und der Auseinandersetzung mit ihrer anspruchsvollsten Alternative.
Heinrich Meier, einer der besten Kenner von Jean-Jacques Rousseau und Leo Strauss, entfaltet den Streit, von dem dieses Buch handelt, in exemplarischen Auslegungen zweier Meisterwerke der Politischen Philosophie: Im Dialog mit Gedanken über Machiavelli, dem komplexesten und kontroversesten Traktat von Strauss, und in einer neuen Deutung der berühmtesten Schrift Rousseaus, Vom gesellschaftlichen Vertrag, des modernen Gegenentwurfs zur Theokratie in allen ihren Erscheinungsformen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2013
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-406-65474-9
- ISBN-Online
- 978-3-406-65475-6
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 240
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 8 - 11
- I. Warum Politische Philosophie? Kein Zugriff Seiten 12 - 39
- II. Die Erneuerung der Philosophie und die Herausforderung der Offenbarungsreligion Zur Intention von Leo Strauss’ Thoughts on Machiavelli Kein Zugriff Seiten 40 - 149
- III. Das Recht der Politik und die Erkenntnis des Philosophen Zur Intention von Jean-Jacques Rousseaus Du contrat social Kein Zugriff Seiten 150 - 235
- Namenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 236 - 239
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 240 - 240




