
Moralische Tatsachen
Warum sie existieren und wie wir sie erkennen können- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
In einer uralten Disziplin wie der Moralphilosophie geschehen mitunter noch Überraschungen. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt erfreut sich neuerdings eine lange vergessene Position großer Beliebtheit: der moralische Realismus. Der Starphilosoph und Bestsellerautor Markus Gabriel zeigt uns in seinem neuen Grundlagenwerk, dass sich daraus eine neuartige Ethik ableiten lässt, die genauso universalistisch wie konkret ist und sich als einzige auf der Höhe unserer Zeit bewegt.
Anhand zahlreicher Beispiele – vom Pazifismus und der Pandemie über den Klimawandel bis zum Moralismus und zur Geopolitik – führt uns Markus Gabriel in den moralischen Realismus ein. Der Hauptgedanke ist so einfach wie revolutionär: Es gibt moralische Tatsachen über das, was wir unbedingt zu tun und zu lassen haben. Wie ganz normale Tatsachen finden wir sie in der Wirklichkeit vor – sofern wir Menschen sind, die ihr Leben im Licht einer Vorstellung davon führen, wer oder was sie sind. Diese Tatsachen handeln von uns als freien geistigen Lebewesen. Deshalb können wir auch gar nicht anders, als in einer moralischen Wirklichkeit zu leben. Markus Gabriel verknüpft auf zugängliche Weise Beobachtungen über das Wesen der Moral mit Beobachtungen über das Wesen des Menschen und wendet diese auf die spezifische, globale Situation der Menschheit im 21. Jahrhundert an. Eine spannende und erkenntnisreiche Lektüre, die sich gleichermaßen an Einsteiger und Experten richtet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-406-83747-0
- ISBN-Online
- 978-3-406-83749-4
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 466
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kein Zugriff
- Titel Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 28
- § 1. Über den Begriff der Tatsache Kein Zugriff
- § 2. Moralische Tatsachen als Zielsystem der Ethik Kein Zugriff
- § 3. Das Begründungsproblem der Ethik, realistisch gelöst Kein Zugriff
- § 4. Die Konsistenz des Guten: Es gibt keine moralischen Dilemmata Kein Zugriff
- § 5. Der ethische Situationismus Kein Zugriff
- § 6. Komplexe moralische Tatsachen Kein Zugriff
- § 7. Wie wir moralische Tatsachen erkennen, Teil I: Das Gewissen Kein Zugriff
- § 8. Das Wir der moralischen Wirklichkeit Kein Zugriff
- § 9. Wie wir moralische Tatsachen erkennen, Teil II: Die gelebte Erfahrung Kein Zugriff
- § 10. Anthropologische Diversität Kein Zugriff
- § 11. Universalisieren Kein Zugriff
- § 12. Konkrete Ethik Kein Zugriff
- § 13. Der Begriff des Fortschritts Kein Zugriff
- § 14. Der Begriff des moralischen Fortschritts Kein Zugriff
- § 15. Der freie Wille Kein Zugriff
- § 16. Nicht-linearer Fortschritt Kein Zugriff
- § 17. Kant und die Neue Aufklärung Kein Zugriff
- § 18. Was ist Neue Aufklärung? Kein Zugriff
- § 19. (Faule) Kompromisse Kein Zugriff
- § 20. Die Unverzichtbarkeit des politischen Liberalismus Kein Zugriff
- § 21. Ethischer vs. autoritärer Kapitalismus: Wem gehört die Zukunft? Kein Zugriff
- § 22. Ökosozialer Liberalismus: Wer wir sind und wer wir sein wollen Kein Zugriff
- § 23. Progressive Politik und rationaler Widerstand Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 465 - 465
- Vita Kein Zugriff Seiten 466 - 466




