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Monographie Kein Zugriff

Religion als politischer Faktor?

Eine Untersuchung am Beispiel der Frage des politischen Konfessionalismus in Libanon
Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Die Koexistenz der 19 als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannten politisch-konfessionellen Gemeinschaften Libanons birgt ein großes Konfliktpotential. Um dieses Spannungsverhältnis zu erklären, befasst sich die Autorin in der vorliegenden Untersuchung mit dem komplexen politischen System Libanons. Dieses System – in Libanon als Konfessionalismus bezeichnet und in der politikwissenschaftlichen Literatur als Konkordanzdemokratie charakterisiert – soll eine friedliche Koexistenz der verschiedenen Gemeinschaften regeln. Bringt dieses System tatsächlich eine Überwindung der gesellschaftlichen Spaltungen mit sich, oder führt es vielmehr zu ihrer Zementierung? Und welche Rolle spielt dabei die Religion?


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5360-7
ISBN-Online
978-3-8452-2202-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Religion - Konflikt - Frieden
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
290
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei Kein Zugriff Seiten 2 - 4
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 6
  3. Zur Transkription und Übersetzung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  4. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 12
  5. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 13
  6. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 14 - 14
      1. Fragestellung und Hypothesen Kein Zugriff Seiten 15 - 22
      2. Gliederung der Arbeit Kein Zugriff Seiten 22 - 24
      3. Methodik Kein Zugriff Seiten 24 - 27
      4. Literaturstand Kein Zugriff Seiten 27 - 38
      1. Konfessionalismus Kein Zugriff Seiten 38 - 43
      2. Politisch-konfessionelle Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 43 - 48
    1. Das Libanon-Gebirge Kein Zugriff Seiten 49 - 53
      1. Das Emirat (1528–1842) Kein Zugriff Seiten 53 - 57
      2. Der doppelte Qa’immaqamiya (1842–1860) Kein Zugriff Seiten 57 - 60
      3. Der Mutasarrifiya (1861–1915) Kein Zugriff Seiten 60 - 63
    2. Libanon als französisches Mandatsgebiet (1920–1941) – Groß-Libanon Kein Zugriff Seiten 63 - 68
    1. Geschichtsschreibung seit der Staatsgründung 1920 bis zum Bürgerkriegsausbruch 1975 Kein Zugriff Seiten 69 - 74
    2. Konfessionelles Geschichtsbewusstsein im Bürgerkrieg (1975–1990) Kein Zugriff Seiten 74 - 75
    3. Historiographie nach dem Bürgerkrieg – Neuanfang oder Fortschreiben des politischen Konfessionalismus? Kein Zugriff Seiten 75 - 77
    4. Kamal Salibi – Plädoyer zur Revision der libanesischen Geschichte Kein Zugriff Seiten 77 - 79
      1. Das maronitisch-libanesische Selbstverständnis Kein Zugriff Seiten 80 - 87
      2. Geschichtsbewusstsein und Identitätsempfinden der Maroniten in der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 87 - 88
      1. Die multiple Identität der Drusen Kein Zugriff Seiten 88 - 93
      2. Die Haltung des libanesischen Drusentums zum politischen Konfessionalismus Kein Zugriff Seiten 93 - 98
      1. Die Identität der Schiiten Kein Zugriff Seiten 98 - 100
      2. Die Schiiten im politischen Konfessionalismus-System Libanons Kein Zugriff Seiten 100 - 104
      3. Die Konfessionalisierung des politisch-ideologischen Diskurses der Schiiten Kein Zugriff Seiten 104 - 108
      4. Die Entstehung der Hizbullah Kein Zugriff Seiten 108 - 110
      5. Die Hizbullah heute Kein Zugriff Seiten 110 - 112
      1. Die unfreiwilligen Libanesen Kein Zugriff Seiten 112 - 115
      2. Die Libanonisierung der Sunniten Kein Zugriff Seiten 115 - 118
      1. Die multiple Identität der griechisch-orthodoxen Christen im arabischen Raum Kein Zugriff Seiten 118 - 120
      2. Das Spannungsfeld Arabismus versus Libanonismus Kein Zugriff Seiten 120 - 122
    1. Konstitutionelle Verankerung des politischen Konfessionalismus – Der Nationalpakt Kein Zugriff Seiten 123 - 128
    2. National- oder Konfessionalismus-Pakt? – Der hinkende Kompromiss Kein Zugriff Seiten 128 - 130
    1. Die Volkszählung von 1932 Kein Zugriff Seiten 131 - 134
    2. Schätzungen zur demographischen Entwicklung bis zur Gegenwart Kein Zugriff Seiten 134 - 140
    1. Der Bürgerkrieg von 1958 – Erste Zerreißprobe des politischen Konfessionalismus Kein Zugriff Seiten 141 - 146
    2. Chehabs Ausgleichspolitik – Ansätze zum nichtkonfessionalistischen Staat Kein Zugriff Seiten 146 - 148
    1. Libanon am Vorabend des Bürgerkrieges – Klassen, politisch-konfessionelle Gemeinschaften und sozioökonomische Konflikte Kein Zugriff Seiten 149 - 156
      1. Eskalation und Bürgerkrieg Kein Zugriff Seiten 156 - 164
      2. Zwei Regierungen und der drohende Zerfall des Staates Kein Zugriff Seiten 164 - 167
    2. Konfessionsgebundene Erklärungstheorien – Bürgerkrieg oder Stellvertreterkrieg? Kein Zugriff Seiten 167 - 169
      1. Kritik am Taif-Abkommen Kein Zugriff Seiten 169 - 175
      2. Gewinner und Verlierer des Taif-Abkommens Kein Zugriff Seiten 175 - 176
      3. Die Maroniten und der Staat von Taif Kein Zugriff Seiten 176 - 181
    1. Territorialisierung der politisch-konfessionellen Gemeinschaften Kein Zugriff Seiten 182 - 186
    2. Sicherheit und Staatsmacht unter israelischer Bedrohung und syrischem Einfluss Kein Zugriff Seiten 186 - 192
    3. Konfessionalisierung der Parlamentswahlen als Mittel politischer Kriegsführung Kein Zugriff Seiten 192 - 194
    4. Die Ära Hariri und die Ära Lahoud: Wiederaufbaupläne und Sicherheitsbestrebungen Kein Zugriff Seiten 194 - 200
    1. Die politischen Hintergründe um den Mord Rafiq Al Hariris Kein Zugriff Seiten 201 - 203
    2. Die UN-Resolution 1559 Kein Zugriff Seiten 203 - 206
    3. Der Anschlag und Syriens Beschuldigung Kein Zugriff Seiten 206 - 208
    4. Libanon nach dem syrischen Abzug Kein Zugriff Seiten 208 - 210
    1. Verhandlungsdemokratien – eine begriffliche Differenzierung Kein Zugriff Seiten 211 - 215
    2. Die Bausteine von Verhandlungsdemokratien Kein Zugriff Seiten 215 - 217
    3. Von der Ambivalenz verhandlungsdemokratischer Systeme Kein Zugriff Seiten 217 - 221
      1. Das Inkorporationsmodell der Schweiz versus Libanons ‚differential incorporation’ Kein Zugriff Seiten 221 - 226
      2. Das gescheiterte zypriotische Modell und das libanesische Pendant Kein Zugriff Seiten 226 - 235
        1. Das libanesische Proporzsystem zwischen konfessioneller Vielfalt und nationaler Einheit Kein Zugriff
        2. Die theorieimmanenten Defizite des libanesischen Proporzsystems 241 11.5.3 Zusammenfassung der Wege und Irrwege der Theorien zur Einordnung Libanons Kein Zugriff
    4. Von der Schwierigkeit der Machtverteilung in Libanon – Warum ist Consociationalismus gescheitert? Kein Zugriff Seiten 249 - 259
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 260 - 263
    2. Ausblick Kein Zugriff Seiten 263 - 269
    1. Primärliteratur Kein Zugriff Seiten 270 - 270
    2. Sekundärliteratur: Monographien, Aufsätze, Artikel Kein Zugriff
  7. Anhang Kein Zugriff Seiten 289 - 290

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