
Die Ukraine, Russland und die Deutschen
1990/91 bis heute- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte, Band 21
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine: Historische Einordnung und geschichtspolitische Folgen Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die europäische Sicherheitsarchitektur grundlegend verändert. Zudem berührt er aber auch die Frage, ob sich bestehende Formen des Umgangs mit dem Nationalsozialismus in Deutschland und Europa im Zeichen des Krieges verschieben. Welche Rolle spielt die Erinnerung an die deutsche Besatzungs- und Vernichtungspolitik in Osteuropa überhaupt in diesem Krieg, dessen Vorgeschichte oft noch viel zu wenig berücksichtigt wurde? Die Autorinnen und Autoren des Bandes nähern sich diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven, um sowohl das ukrainisch-russisch-deutsche Beziehungsgeflecht seit den 1990er-Jahren als auch den 24. Februar 2022 als mögliche geschichtspolitische Zäsur zu untersuchen. Beleuchtet werden dadurch etwa der Umgang mit der Massengewalt im 20. Jahrhundert, neue Formen imperialer Politik, zivilgesellschaftliche Initiativen, außenpolitische Interessen und religiöse Legitimationsformen des gegenwärtigen Krieges. Aus dem Inhalt: Martin Aust: Indifferenz, Differenzierung und Neo-Imperialismus. Russland und das Erbe der Imperien seit 1991 Franziska Davies: Verdrängen, erinnern, aufarbeiten. Vom Umgang mit Holodomor und Holocaust in der Ukraine Volkhard Knigge: »Faschismus«, »Vernichtungskrieg«, »Völkermord«. NS-Begrifflichkeiten im Spannungsfeld von Mobilisierung und Erkenntnis.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5508-8
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8623-5
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte
- Band
- 21
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 245
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- »Zeitenwende« in der Geschichtspolitik? Die Ukraine, Russland und die Deutschen. 1990/91 bis heute. Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 20 Sybille Steinbacher, Dietmar Süß
- Offizielles und inoffizielles Gedenken an den sowjetischen Terror in Russland. Die Gesellschaft Memorial im Kontext staatlicher Geschichtspolitik (1989-2022) Kein Zugriff Natalia Kolyagina
- Indifferenz, Differenzierung und Neo-Imperialismus. Russland und das Erbe der Imperien seit 1991 Kein Zugriff Seiten 45 - 60 Martin Aust
- Verdrängen, erinnern, aufarbeiten. Vom Umgang mit Holodomor und Holocaust in der Ukraine Kein Zugriff Seiten 61 - 89 Franziska Davies
- Aufstieg und Fall der prorussländischen Bewegung. Die Krim während und nach dem Zerfall der Sowjetunion Kein Zugriff Seiten 90 - 112 Jan Zofka
- Zwischen Verdammung, Mobilisierung, Erkenntnis und falscher Selbstberuhigung. Zu Triftigkeit und Funktionen von NS-Vergleichen im Kontext von Russlands völkerrechtswidrigem Angriffskrieg gegen die Ukr... Kein Zugriff Seiten 115 - 144 Volkhard Knigge
- Kriegserinnerung in Zeiten des Krieges. Opferrhetorik in der Geschichtspolitik Russlands (2020-2023) Kein Zugriff Seiten 145 - 161 Katja Makhotina
- Radikalisierte Geschichte. Putins Propaganda und der Angriff auf die Ukraine Kein Zugriff Seiten 162 - 184 Timm Schönfelder
- Entmilitarisierung und Entnazifizierung. Putins Kriegsziele in der Ukraine Kein Zugriff Seiten 187 - 204 Joachim von Puttkamer
- Einmarsch der »Russischen Welt«. Die Propaganda der Russisch-Orthodoxen Kirche und die Legitimation von Russlands Krieg gegen die Ukraine Kein Zugriff Seiten 205 - 226 Alena Alshanskaya
- Der 24. Februar 2022: Eine geschichtspolitische Zäsur? Podiumsdiskussion mit Martin Aust, Franziska Davies, Katja Makhotina, Joachim von Puttkamer, Irina Scherbakowa und Dietmar Süß (Moderation) Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff Seiten 239 - 240
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 241 - 242
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 243 - 245




