Meister Eckhart: Leben aus dem Grunde des Lebens
Eine Einführung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Meister Eckhart ist beliebt. Vorträge über ihn sind gut besucht. Es gibt zahlreiche interreligiöse Studien über ihn. In der Meditations- und Spiritualitätsbewegung ist er ein viel zitierter Autor. Er wird als Zeuge für Erleuchtungserfahrungen aufgerufen, oder er wird als aristotelisch-arabischer Philosoph vorgestellt. Seine Predigten und andere Texte sprechen uns auch nach 700 Jahren noch an, z. B.: »So gewiss der Vater seinen einzigen Sohn in seiner Natur [in der Trinität] gebiert, so gewiss gebiert er ihn in das Innerste des Geistes, und das ist die innere Welt. Hier ist Gottes Grund mein Grund und mein Grund Gottes Grund. Hier lebe ich aus meinem Eigenen, wie Gott aus seinem Eigenen lebt. Wer in diesen Grund jemals nur einen Augenblick geschaut hat, dem sind tausend Mark rote Goldmünzen wie ein falscher Heller. Aus diesem innersten Grunde sollst du alle deine Werke wirken ohne Warum und Wozu« (Predigt 5b). Das Zitat wirft Fragen auf: Was geschieht im Innersten des Geistes? Wie kann Gottes Grund und mein Grund derselbe sein? Welchen Schatz kann ich in diesem Grunde finden? Wie kann ich ohne Absicht handeln? Karl Heinz Witte fasst in dieser Einführung in das Werk Meister Eckharts solche Fragen und Thesen zusammen in die Frage nach dem »Leben aus dem Grunde des Lebens«. Er führt in Eckharts Lehre ein, um sie für unsere Zeit verständlich zu machen, ohne den Philosophen und Theologen des Mittelalters zu aktualisieren oder zu modernisieren. Vielmehr versucht er, Eckharts philosophisches Denken und seine theologische Intention aus seinen Texten und in seinen Begriffen fachgerecht zu erklären.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-451-34941-6
- ISBN-Online
- 978-3-495-86064-9
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 464
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Fachleute und Laien Kein Zugriff
- Herausforderung für unser Selbstverständnis Kein Zugriff
- Ein formaler Hinweis Kein Zugriff
- Religiöse Haltungen Kein Zugriff
- Die guten Christen Kein Zugriff
- Gabe – Gegengabe Kein Zugriff
- Die Wahrheit braucht keinen Handel Kein Zugriff
- Intentionslosigkeit Kein Zugriff
- Das Prinzip der Lebenshaltung Kein Zugriff
- Zur Methode Kein Zugriff
- Lebensphänomenologische Integration Eckharts Kein Zugriff
- »Aktualisierung« Eckharts nach Kurt Flasch Kein Zugriff
- Aneignung Eckharts Kein Zugriff
- Lebemeister – Lesemeister Kein Zugriff
- Eckhart ins Leben holen: ›Schwester Katrei‹ Kein Zugriff
- Eckhart für heutige Menschen? Kein Zugriff
- Eckharts Wahrheitsverständnis Kein Zugriff
- Wie von Gott reden? Kein Zugriff
- Gottes und des Menschen Wille Kein Zugriff
- Exkurs: Aspekte einer Phänomenologie des Willens Kein Zugriff
- Eckharts Rede von Gott Kein Zugriff
- Eckharts erste Vorbemerkung: Die Erstbestimmungen Kein Zugriff
- Eckharts zweite Vorbemerkung: Das Obere im Niederen Kein Zugriff
- Eckharts dritte Vorbemerkung: Kein Sachverständnis ohne Prinzipienerkenntnis Kein Zugriff
- Die Grundsatzerklärung Eckharts zur ›Verteidigungsschrift‹ Kein Zugriff
- Alles Seiende ist in Gott Leben Kein Zugriff
- Geistiges Sein – ens in anima Kein Zugriff
- Die in sich aufwallende, rückbezügliche Lebensbewegung: »Ich bin der ich bin.« Kein Zugriff
- Logoslehre – In principio erat verbum Kein Zugriff
- Die Analogie bei Thomas von Aquin und bei Eckhart Kein Zugriff
- Sein und Seiendes Kein Zugriff
- Innere Prozesse Kein Zugriff
- Gott ist das Innere der Dinge – innerkeit Kein Zugriff
- Nichts und Sein Kein Zugriff
- Die ontologische Fundierung der Gottesgeburtslehre Kein Zugriff
- Gottesgeburt und Seelenfünklein in den Kölner Predigten Kein Zugriff
- Ein Wendepunkt in der Gottesgeburtslehre Kein Zugriff
- Empfängnis – Dankbarkeit der Gabe – Einzig Eines (Predigt 2) Kein Zugriff
- Das Liebenswerte der Dinge Kein Zugriff
- Eckharts revolutionäres Verständnis des Menschseins: Was ist der Mensch? – Über Aristoteles hinaus Kein Zugriff
- Wer bin ich? – Über Platon hinaus Kein Zugriff
- Allgemeine Menschheit oder individuelles Menschsein? Kein Zugriff
- Eckharts Rede vom Ich Kein Zugriff
- Eckharts Rede von sich Kein Zugriff
- Armutspredigt Kein Zugriff
- Wie leben? – Er gebirt mich sich und sich mich. Kein Zugriff
- Eckharts Gerechtigkeitsbegriff auf dem Hintergrund der Tradition Kein Zugriff
- Eckharts »Gerechtigkeit«: Lebensgerecht leben Kein Zugriff
- Das Wirken der Gerechtigkeit im Subjekt Kein Zugriff
- In geburt wîse Kein Zugriff
- Eckharts Beispiel: Affiziert von der Rechtheit Kein Zugriff
- Der Durchgang zur Gottesgeburt durch das Nichts der abegescheidenheit Kein Zugriff
- Nachdenken über die Menschenwürde Kein Zugriff
- Das Nichts in der Welt Kein Zugriff
- Eckharts ›spiritueller Nihilismus‹ Kein Zugriff
- Mangel und Sünde Kein Zugriff
- Sünde und Hölle: die Qual des Nichts Kein Zugriff
- Neudefinition der Demut Kein Zugriff
- Hinab statt hinauf Kein Zugriff
- Die Unausweichlichkeit der Herabkunft Gottes Kein Zugriff
- Demut als Gottesverbindung – Der Kern der Demutslehre Kein Zugriff
- Der enthöhte Gott Kein Zugriff
- Demut als Verwandlung der Transzendenz Kein Zugriff
- Einssein in der unbegriffenen Finsternis Kein Zugriff
- Die Übung des Lassens, Gelassenheit und Abgeschiedenheit Kein Zugriff
- ›Rede der underscheidunge‹&ga;: Übung des Lassens Kein Zugriff
- Der ›Gottesgeburtszyklus‹. Das verborgene Empfangen Kein Zugriff
- Wie ist die Gottesgeburt zu erfahren? Kein Zugriff
- Welche Haltungen des Menschen entsprechen der Gottesgeburt? Kein Zugriff
- Was tut Gott in der Gottesgeburt? Kein Zugriff
- Die phänomenale Ausgestaltung der eckhartschen Gottesgeburtslehre Kein Zugriff
- Das Aufbegehren, die natürliche Strebekraft des Menschen Kein Zugriff
- Die Geburtlichkeit unserer inneren Erfahrung Kein Zugriff
- Passibilität (enpfenclicheit) im Ur-Sein des Ich Kein Zugriff
- Mystische Theologie Kein Zugriff
- Mystik als eine bestimmte Weise der Wahr-Nehmung Kein Zugriff
- Mystikäquivalent in der Psychoanalyse Kein Zugriff
- Hervorgang in geburt wîse Kein Zugriff
- Mystik als Kulturform – Lebensphänomenologie Kein Zugriff
- Eckharts Mystik Kein Zugriff
- Mystik »bei den Dingen«: Martha und Maria Kein Zugriff
- In der Welt – aus dem Grunde des Lebens Kein Zugriff
- Zeittafel Kein Zugriff
- Allgemeine Abkürzungen Kein Zugriff
- Abgekürzte Schriften Eckharts Kein Zugriff
- Konkordanz Deutsche Werke – Quint PT Kein Zugriff
- Konkordanz Quint PT – Deutsche Werke Kein Zugriff
- Die deutschen Werke Kein Zugriff
- Die lateinischen Werke Kein Zugriff
- Quellen antiker und mittelalterlicher Autoren Kein Zugriff
- Neuere Autoren und Forschungsliteratur Kein Zugriff
- Personen- und Sachverzeichnis Kein Zugriff





