
Theater und pluralistische Gesellschaften
Potenziale der „Kopräsenz“- Herausgeber:innen:
- | |
- Reihe:
- Saarbrücker Beiträge zur Europaforschung, Band 8
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Kopräsenz als gleichzeitige Anwesenheit von Darstellenden und Zusehenden definiert das Theater. Der Band weitet den Begriff aus, um gesellschaftliche Interaktionen und Überlagerungen des Verschiedenen neu zu fassen, und untersucht, wie Theater gesellschaftliche Kopräsenz künstlerisch bearbeitet. Er fragt innovativ, wie die Medienspezifik des Theaters genutzt werden kann, um virulente Fragen in von Pluralität bestimmten Gesellschaften zu verhandeln. Der Band vereint Beiträge von Literatur- und Theaterwissenschaftler:innen und Akteuren der Theater- und Kulturpraxis. Vom deutschsprachigen Gegenwartstheater ausgehend, wird der Blick auf mehrsprachiges Theater, Kopräsenz im digitalen Zeitalter und historische Vergleiche erweitert.
Mit Beiträgen von Emmanuel Béhague | Johannes Birgfeld | Andrea Dassing | Barbara Engelhardt | Johann Emilian Horras | Koku G. Nonoa | Elena Polledri | Kevin Rittberger | Heinrich Schlange-Schöningen | Cosmea Spelleken | Marie Urban | Anna Volkland | Romana Weiershausen | Daniel Wetzel | Thomas Wortmann Dieser Titel erscheint auch Open Access.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-3738-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-6751-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Saarbrücker Beiträge zur Europaforschung
- Band
- 8
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 236
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Theater und pluralistische Gesellschaften: Potenziale der „Kopräsenz“. EinleitungSeiten 7 - 14Autor:innen: | |Download Kapitel (PDF)
- „Wie es der Brauch Schutzflehender heischt …“. Kopräsenz und Katharsis in ausgewählten Fluchtdramen der griechischen AntikeSeiten 17 - 40Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Intertextualität und Kopräsenzen im Theater über Flucht. Antike-Bezüge in Jelineks Die SchutzbefohlenenSeiten 41 - 54Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Zum Potenzial von Intermedialität und Intertextualität in Theaterarbeiten zu Flucht und MigrationSeiten 55 - 70Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Kopräsenz von Sprachen, Künsten, Gattungen und Kulturen im „Progetto Hölderlin“ der „Lenz Fondazione“ und seine Ursprünge auf dem italienischen Theater bei Bruno Maderna und Cesare und Daniele LieviSeiten 71 - 92Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Kanon und Kopräsenz. Necati Öziri, Heinrich von Kleist und die Verlobung in St. DomingoSeiten 93 - 116Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Milo Raus Europa Trilogie: eine pluralistische Gesellschaft?Seiten 117 - 130Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Zur Potenzialität von Kopräsenz als multifunktionales Interferenzphänomen Seiten 133 - 148Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Potenziale der Kopräsenz. KI und Digitalisierung als Herausforderung des Theaters. Andere Formen der Kopräsenz? Seiten 149 - 166Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Kopräsenz in/durch Theaterkritik. Zum Diskurs über Grenzen im Theater und in der medialen Öffentlichkeit am Beispiel von Elfriede Jelineks Die Schutzbefohlenen am Hamburger Thalia TheaterSeiten 167 - 176Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Gemeinsam einen Raum schaffen. Theater ohne Bühne und das beauftragte PublikumSeiten 177 - 196Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Erfahrungen ‚grenzüberschreitenden‘ Theaters Seiten 199 - 212Autor:innen: | | |Download Kapitel (PDF)
- Die, die es betrifft, und das, was noch passiert. Über Ko/Präsenz und diffraktives TheaterSeiten 213 - 232Autor:innen:Download Kapitel (PDF)
- Beiträger:innenSeiten 233 - 236 Download Kapitel (PDF)




