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Monographie Kein Zugriff

Sozialdemokratie, 68er-Bewegung und Gesellschaftlicher Wandel 1959-1969

Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Die in den sechziger Jahren auftretenden politischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse, die ihren eruptiven Ausdruck in den Protestereignissen von 1968 fanden, erschütterten auch die Sozialdemokratische Partei Deutschlands bis ins Mark. Überwunden geglaubte Konflikte über die grundlegende politische Ausrichtung der Partei brachen neu auf, und vielfältige politkulturelle Veränderungen brachen sich in der SPD Bahn. Die Partei reagierte „wie ein Seismograph“ (Willy Brandt) auf die Erschütterungen des gesellschaftlichen Gefüges und wandelte sich dabei grundlegend.

Die Studie analysiert, wie die verschiedenen Gruppierungen in der SPD auf den gesellschaftlichen Wandel und die Herausforderung der 68er-Bewegung reagierten, wie Teile der SPD selbst von der Veränderungsdynamik erfasst wurden und wie die Sozialdemokratie dadurch beeinflusst und verändert wurde.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7342-1
ISBN-Online
978-3-8452-3604-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
499
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    1. Die 60er Jahre als Umbruchzeit: Soziokultureller Wandel, politkultureller Wandel und 68er-Bewegung Kein Zugriff Seiten 13 - 21
    2. Die 68er-Bewegung – historische Einordnung und Begriffsbestimmung Kein Zugriff Seiten 21 - 27
    3. „Alte Linke“ und „Neue Linke“ Kein Zugriff Seiten 27 - 31
    4. Fragestellung und Erkenntnisinteresse, Quellen und Methodik Kein Zugriff Seiten 31 - 40
    5. Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 40 - 44
    1. Die marxistischen Traditionen der SPD Kein Zugriff Seiten 45 - 53
    2. Die Godesberger Wende und die „Gemeinsamkeitspolitik“ in den 60er Jahren Kein Zugriff Seiten 53 - 63
    1. Der Konflikt zwischen der SPD und der Neuen Linken im SDS bis 1961 Kein Zugriff Seiten 64 - 74
      1. Theorien und Gesellschaftskritik Kein Zugriff Seiten 74 - 85
      2. Aktionsstrategien und Aktionsformen Kein Zugriff Seiten 85 - 90
      1. Der SHB als politisch-ideeller und politkultureller Gegenentwurf zum SDS Kein Zugriff Seiten 90 - 105
      2. Anzeichen des beginnenden Wandels Kein Zugriff Seiten 105 - 109
      3. Politisch-ideelle und politkulturelle Umbrüche im SHB – Der Wandel des SHB vom parteifrommen Studentenverband zur kritischen Kraft in der SPD Kein Zugriff Seiten 109 - 128
      4. Notstandsgesetze, Vietnamkrieg, innerparteiliche Demokratie – Der SHB im Zeichen der wachsenden Außerparlamentarischen Opposition Kein Zugriff Seiten 128 - 167
      1. Die „brave“ Parteijugend in den 50er Jahren Kein Zugriff Seiten 167 - 172
      2. Die Jungsozialisten im Zeichen der „Entideologisierung“ – Jusos und Godesberger Wende Kein Zugriff Seiten 172 - 180
      3. Innerparteiliche Opposition bei den Jungsozialisten Hessen-Süd Kein Zugriff Seiten 180 - 201
      4. Politische und politkulturelle Umbrüche bei den Jungsozialisten Kein Zugriff Seiten 201 - 208
    1. Die Bildung der Großen Koalition als Motor der weiteren Entfremdung zwischen der SPD und Außerparlamentarischer Opposition Kein Zugriff Seiten 209 - 214
      1. Jungsozialisten Kein Zugriff Seiten 214 - 219
      2. SHB Kein Zugriff Seiten 219 - 232
    2. Die Ereignisse des 2. Juni 1967 und die Entstehung der 68er-Bewegung Kein Zugriff Seiten 232 - 235
      1. Erste Reaktionen der Parteiführung auf die Entstehung der 68er-Bewegung Kein Zugriff Seiten 235 - 256
      2. Die Kommentierung der 68er-Bewegung in der Parteipresse der SPD Kein Zugriff Seiten 256 - 264
      3. Unruhe an der Parteibasis – Die Auseinandersetzung mit der 68er-Bewegung auf der Bundeskonferenz der SPD im Herbst 1967 Kein Zugriff Seiten 264 - 281
      4. Frühjahr 1968 – Anzeichen wachsender Distanz zur 68er-Bewegung Kein Zugriff Seiten 281 - 287
      5. Der Nürnberger Bundesparteitag der SPD vom März 1968 im Zeichen der Auseinandersetzung mit der 68er-Bewegung Kein Zugriff Seiten 287 - 298
      6. Das Attentat auf Rudi Dutschke, die „Osterunruhen“ und die Reaktionen der Parteiführung der SPD Kein Zugriff Seiten 298 - 309
      7. Die Folgen des Wahldebakels der SPD bei den Baden-Württembergischen Landtagswahlen für das Verhältnis der SPD zur 68er-Bewegung Kein Zugriff Seiten 309 - 312
      8. Der Jugendkongress der SPD und die Angst vor der „Weimarisierung“ der Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 312 - 324
      1. APO und Parteilinke Kein Zugriff Seiten 324 - 333
      2. Unterwanderung der SPD? Die Jungsozialisten als Transmissionsriemen zwischen APO und SPD Kein Zugriff Seiten 333 - 375
      3. Der SHB zwischen außerparlamentarischer und innerparteilicher Opposition Kein Zugriff Seiten 375 - 419
    1. „Mehr Demokratie wagen“ – Die 68er-Bewegung als Katalysator der Reform- und Demokratisierungsbestrebungen der SPD Kein Zugriff Seiten 420 - 435
    2. „Unter den Talaren – Muff von Tausend Jahren“ – Der Einfluss der 68er-Bewegung auf die hochschulpolitische Programmatik der SPD Kein Zugriff Seiten 435 - 449
    3. „Ich protestiere gegen den Krieg der Amerikaner in Vietnam – ich bin SPD-Mitglied!“ – APO, SPD und der Krieg in Vietnam Kein Zugriff Seiten 449 - 455
  3. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 456 - 464
  4. Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 465 - 499

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