Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Wie kommt es, dass mit ökofeministischen Perspektiven gegenwärtig eine Denkrichtung wieder eine Renaissance erfährt, die lange als Inbegriff eines problematischen Essentialismus gegolten hatte? Dieser Frage widmet sich der Aufsatz auf der Basis...
Die postkoloniale Kritik radikalisiert bereits früher erhobene Vorwürfe der Nord-Süd-Ungleichheit, indem sie nicht nur ökonomische, gesellschaftliche und politische Polarisierungen beklagt, sondern die Soziologie selbst zum Gegenstand der...
Die Corona-Politik beinhaltete in vielen Demokratien ein Erstarken der Exekutive. Dies legt den Bezug zu Rosanvallons These einer schleichenden Präsidialisierung demokratischer Ordnungen und seinem Konzept der Betätigungsdemokratie nahe. Der...
Im 20. Jahrhundert wurde die Geldschöpfung für Nationalstaaten, aber zunehmend auch für Geschäftsbanken möglich. Die Folgen sind sozioökonomische Fehlallokation und eine Machtkonzentration, die die Prinzipien einer marktwirtschaftlichen...
Repressive Entsublimierung stellt für Marcuse ein Schlüsselelement der fordistischen Regierungsform dar: eine institutionalisierte Triebbefreiung, die der gesellschaftlichen Kontrolle dient. In meinem Beitrag entwerfe ich einen neuen Begriff...