
Im Rahmen bleiben
Glasmalerei in der Architektur des 13. Jahrhunderts- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Glasmalerei und Architektur des 13. Jahrhunderts gehören zu den zentralen Themen der Kunstgeschichte, es handelt sich um klassische Gegenstände der Forschung. Analysiert werden sie bis heute getrennt voneinander: Das Fenster in Form und Gefüge zählt zur Architektur, seine Verglasung nicht. Die Schnittstelle zwischen Werkstein und Verglasung gilt mehr als trennend denn als verbindend – eine Auffassung, die der mittelalterlichen Baupraxis diametral gegenüberstehen muss. Das II. Internationale Paul-Frankl-Kolloquium stellte daher 2014 in Halle/S. erstmals die Frage nach der gegenseitigen Abhängigkeit von Architektur und Glasmalerei im 13. Jahrhundert in Mitteleuropa und widmete sich den offenen Fragen zum Verhältnis von Bauhütte und Glasmalereiwerkstatt: Nahm man Rücksicht bei der Rahmenform auf den Bildinhalt? Gab es provisorische Verglasungen? Wie ist das Verhältnis der Farbfassungen von Fensterrahmen und Verglasung? Gibt es auf mittelalterlichen Planzeichnungen Hinweise auf die Berücksichtigung von Glasmalereien? Gibt es überhaupt bauliche Rücksichtnahmen auf die Glasmalerei über die Wiedereinsetzung älterer Fenster in einem Neubau hinaus? Der Tagungsband vereint zwölf Aufsätze, in denen Kunsthistoriker, Bauforscher und Restauratoren aus Deutschland, Polen und der Schweiz hierzu ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorstellen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-86732-244-7
- ISBN-Online
- 978-3-86732-703-9
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 205
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Zur Einführung: Maßwerk, Glasmalerei und Licht Kein Zugriff Seiten 9 - 12Autor:innen:
- Das Verhältnis von Glasmalereiwerkstatt, Bauhütte und Auftraggeber – am Beispiel des Regensburger Domes Kein Zugriff Seiten 13 - 40Autor:innen:
- Glasmalereiwerkstatt und Bauhütte im Mittelalter – Überlegungen zu einem unbekannten Verhältnis Kein Zugriff Seiten 41 - 50Autor:innen:
- Eisenanker und Steinbaukasten. Versatztechniken bei der Errichtung gotischer Maßwerkfenster Kein Zugriff Seiten 51 - 64Autor:innen:
- Maßwerkkonstruktion, Bauablauf und Gestaltung mittelalterlicher Glasmalereien am Beispiel der Divi-Blasii-Kirche in Mühlhausen (Thüringen) Kein Zugriff Seiten 65 - 77Autor:innen:
- Maßwerk aus Glas. Ornamentale Wechselbeziehungen zwischen Architektur und Glasmalerei Kein Zugriff Seiten 78 - 88Autor:innen:
- Architektonischer Rahmen versus Bildprogramm Kein Zugriff Seiten 89 - 105Autor:innen:
- ›Der Rahmen ist das halbe Bild‹ oder: Wie sich die Glasmaler mit den neuartigen Maßwerkfenstern der Marburger Elisabethkirche arrangierten Kein Zugriff Seiten 106 - 123Autor:innen:
- Zur Chorverglasung der ehemaligen Zisterzienserklosterkirche Schulpforte Kein Zugriff Seiten 124 - 134Autor:innen:
- Architekturrahmungen in Eisen, Stein und Glas. Erzähl- und Standfigurenfenster des 13. Jahrhunderts in französischen Kathedralen Kein Zugriff Seiten 135 - 160Autor:innen:
- Schaufassade und Durchlichtung. Architektur und Glas unter Erzbischof Peter von Aspelt und seinen Nachfolgern in Mainz und Oppenheim Kein Zugriff Seiten 161 - 177Autor:innen:
- Die Beziehungen zwischen Maßwerk, Glasmalerei und Bauskulptur in der Dominikanerkirche in Krakau im ausgehenden 13. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 178 - 186Autor:innen:
- Die narrative Einbindung des Chorkapellenfensters von San Francesco in Montefalco Kein Zugriff Seiten 187 - 202Autor:innen:
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 203 - 204





