
Studien zur Backsteinarchitektur / Hallenumgangschöre in Brandenburg
- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Hallenkirchen mit Chorumgängen finden sich in den meisten Städten der Mittelmark und der Niederlausitz. Die märkischen Städte haben in der Mitte des 14. Jahrhunderts damit begonnen, die kaum ein Jahrhundert alten Gründungsbauten ihrer Pfarrkirchen mit dieser offensichtlich zeitgemäßeren Bauform auszustatten, um nicht zu sagen auszuzeichnen. Und wenn es sich auch bei den Hallenumgangschören in Brandenburg um eine Rezeptionsform, um eine Entlehnung dieser Form von Kirchenarchitektur aus einer anderen Region handelt, so läßt sich doch spätestens mit der weiteren Verbreitung in der Mark Brandenburg eine eigene Entwicklung der Bauform beobachten. Was ist das Besondere an dieser städtischen Pfarrkirchenarchitektur? Hinter der einfachen, kompakt und geschlossen wirkenden Baugestalt mit mächtigem, die Stadt überragendem Dach verbirgt sich eine komplizierte Raumgliederung im Ostteil des Kirchengebäudes: das von Stützen - mehrkantigen oder runden Pfeilern - umgrenzte Sanktuarium und ein um dieses herumgeführter Umgang mit Gewölben in gleicher Höhe. Der so gebildete östliche Teil des Innenraums der Kirche, der mit dem kunst- und architekturgeschichtlichen Begriff "Hallenumgangschor" bezeichnet wird, bildete den Rahmen für unterschiedliche liturgische Bereiche und Handlungen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2017
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-931836-06-1
- ISBN-Online
- 978-3-86732-887-6
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 465
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Studien zur Backsteinarchitektur – zum Geleit Kein Zugriff Seiten 6 - 7
- Hallenumgangschöre in Brandenburg Kein Zugriff Seiten 8 - 17Autor:innen: |
- Zur Entwicklung des Hallenumgangschores Kein Zugriff Seiten 18 - 66Autor:innen:
- Hallenumgangschöre im brandenburgischen Pfarrkirchenbau der Spätgotik Kein Zugriff Seiten 67 - 141Autor:innen:
- Zum Verhältnis von Hallenumgangschören in Süd- und Norddeutschland Kein Zugriff Seiten 142 - 156Autor:innen:
- Die Nikolaikirche in Berlin-Spandau – ein früher brandenburgischer Hallenumgangschor Kein Zugriff Seiten 157 - 204Autor:innen:
- Sankt Marien und Andreas zu Rathenow – ein früher Hallenumgangschor? Kein Zugriff Seiten 205 - 220Autor:innen:
- Frankfurt/Oder – der Hallenumgangschor der Marienkirche Kein Zugriff Seiten 221 - 257Autor:innen:
- St. Nikolai in Frankfurt/Oder – ein bisher übersehener Hallenumgangschor des 14. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 258 - 275Autor:innen:
- Berlin und Königsberg in der Neumark – Stationen des Heinrich Brunsberg? Kein Zugriff Seiten 276 - 306Autor:innen:
- St. Gotthardt in Brandenburg-Altstadt – die Umbauung des Vorgängers und das »middelwerck desses chores« Kein Zugriff Seiten 307 - 351Autor:innen:
- Beeskow – der Hallenumgangschor der Marienkirche Kein Zugriff Seiten 352 - 370Autor:innen:
- Zur Datierung der Stadtpfarrkirche in Fürstenberg an der Oder Kein Zugriff Seiten 371 - 382Autor:innen: |
- Die Stadtkirche in Lieberose – die jüngste Hallenumgangschoranlage in Brandenburg Kein Zugriff Seiten 383 - 406Autor:innen:
- Hallenumgangschöre der Mark Brandenburg (Karte) Kein Zugriff
- Brandenburgische und ausgewählte andere Kirchen mit Hallenumgangschören (Grundrisse) Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Ortsregister Kein Zugriff
- Die Autoren Kein Zugriff





