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Strategien der Selbstbehauptung

Vergangenheitspolitische Kommunikation an der Universität Göttingen (1945-1965)
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Das akademische Göttingen nach 1945: ein Neuanfang?

Das akademische Göttingen nach 1945 lässt sich als »Laboratorium der Selbstbehauptung« verstehen, in dem die lokale Hochschulelite ungeachtet ihrer NS-Belastung am Anspruch auf Weltdeutungskompetenz festhielt. Die Beiträge des Bandes untersuchen die vergangenheitspolitische Kommunikation, mit der zentrale Akteure vor allem aus der Physik und der Geschichtswissenschaft seit der Wiedereröffnung der Universität ihre Rolle im »Dritten Reich« zu überschreiben versuchten.

Aus dem Inhalt:

Bernd Weisbrod: Akademische Schuld und biographische Illusion. Zum universitären Neuanfang 1945

Kerstin Thieler: Gemischtes Doppel. Die Auseinandersetzung des Historikers Percy Ernst Schramm und seiner Frau Ehrengard mit dem NS zwischen Schuld, Verdrängung und Verantwortung

Désirée Schauz: Vergangenheitspolitische Kommunikation im Privaten. Aufzeichnungen und Korrespondenzen des Biochemikers Adolf Windaus (1945-1949)

Jan Renken: Erinnerung als Lebensaufgabe. Versöhnliche Wiederannäherung und politischer Widerspruch der Remigranten Max und Hedwig Born in der Bundesrepublik


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-8353-3836-4
ISBN-Online
978-3-8353-4681-9
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
358
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Strategien der Selbstbehauptung. Vergangenheitspolitische Verwandlungen Göttinger Gelehrter Kein Zugriff Seiten 9 - 37 Petra Terhoeven
  4. Akademische Schuld und biographische Illusion. Zum universitären Neuanfang nach 1945 Kein Zugriff Seiten 38 - 54 Bernd Weisbrod
  5. Gemischtes Doppel. Die Auseinandersetzung des Historikers Percy Ernst Schramm und seiner Frau Ehrengard mit dem Nationalsozialismus zwischen Schuld, Verdrängung und Verantwortung Kein Zugriff Seiten 55 - 99 Kerstin Thieler
  6. »Die Historiker waren Soldaten«. Walther Hubatschs Geschichte vom Kriegsende in Göttingen Kein Zugriff Seiten 100 - 141 Eva-Lotte Kalz
  7. Hermann Heimpel und das »Historische Colloquium«. Selbstentnazifizierung und demokratischer Aufbruch einer »historisch-politischen Arbeitsgemeinschaft« (1947-1965) Kein Zugriff Seiten 142 - 234 Jan Renken
  8. »An odd turn of fate«. James Francks Verbindungen zu Göttingen nach seiner Emigration (1933-1964) Kein Zugriff Seiten 235 - 261 Kerstin Thieler
  9. Erinnerung als Lebensaufgabe. Versöhnliche Wiederannäherung und politischer Widerspruch der Remigranten Max und Hedwig Born in der Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 262 - 309 Jan Renken
  10. Vergangenheitspolitische Kommunikation im Privaten. Aufzeichnungen und Korrespondenzen des Biochemikers Adolf Windaus (1945-1949) Kein Zugriff Seiten 310 - 354 Désirée Schauz
  11. Herausgeber und Beiträger Kein Zugriff Seiten 355 - 357
  12. Impressum Kein Zugriff Seiten 358 - 358

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