Bewusstsein, Anschauung und das Unendliche bei Fichte, Schelling und Hegel
Über den unbedingten Grundsatz der Erkenntnis- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Die Untersuchung des »unbedingten« Grundsatzes der Erkenntnis ist – in Verbindung mit den Begriffen des Bewusstseins, der Anschauung und des Unendlichen – der Kern des Deutschen Idealismus von Fichte, Schelling und Hegel. Nach Fichte muss man das »absolut erste« und »unbedingte« Prinzip des gesamten menschlichen Wissens aufsuchen, damit die Philosophie tatsächlich »Wissenschaft der Wissenschaft« oder »Wissenschaftslehre« sein kann. Daher rekonstruiert der Autor zunächst Fichtes kritisch gegen Kant gerichtete Radikalisierung des Konzepts der Subjektivität und die Überschreitung der Grenze zur intellektuellen Anschauung. Im zweiten Teil werden dann neue Perspektiven in der Analyse von Schellings Idealismus vorgeschlagen: Vor dem Hintergrund einer Analyse der intellektuellen, der ästhetischen und der produktiven Anschauung bei Schelling wird das Verhältnis zwischen Naturphilosophie und Transzendentalphilosophie behandelt. Im dritten Teil des Buches werden Hegels Kritik an Fichte und Schelling sowie an Kant (in der Enzyklopädie) und schließlich die Bedeutung der Begriffe des »Selbstbewusstseins« und des »Unendlichen« vom transzendentalen Idealismus bis hin zu Hegels »absolutem Idealismus« untersucht. Der Kulminationspunkt ist dabei die alle Bereiche der theoretischen Philosophie durchziehende Wechselbeziehung zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-48911-6
- ISBN-Online
- 978-3-495-81702-5
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 248
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Einführung Kein Zugriff Seiten 11 - 22
- 1. Das Problem des Dinges an sich und die Noumena als Grenzbegriffe. Ein Vergleich zwischen Kant und Fichte Kein Zugriff
- 2. Der Dualismus zwischen Subjektivität und Objektivität und zwischen Phaenomena und Noumena Kein Zugriff
- 3. Vorstellung, Wechselbestimmung und Synthesis Kein Zugriff
- 4. Logik und Wissenschaftslehre. Fichtes Kritik an Kants Synthesis der transzendentalen Logik Kein Zugriff
- 5. Die Untersuchung des absolut-ersten, schlechthin unbedingten Grundsatzes alles menschlichen Wissens bei Fichte Kein Zugriff
- 6. Die Philosophie der Philosophie und die Wissenschaft der Wissenschaft. Die Form der Form und das Wissen des Wissens Kein Zugriff
- 7. Das Ich und die Subjektivität: das Verhältnis zwischen dem endlichen Ich und dem unendlichen Ich Kein Zugriff
- 8. Die Deduktion des »reellen Bewusstseins«. Endliches Ich und Nicht-Ich: Hemmung, Widerstand, Anstoß und Grenze Kein Zugriff
- 9. Das empirische Ich und das »Ich denke«. Das reine Ich und das absolute Ich Kein Zugriff
- 10. Theoretisches und praktisches Ich Kein Zugriff
- 11. Das Gefühl der Begrenzung. Bedürfnis, Missbehagen und Leere des Ichs Kein Zugriff
- 12. Das Gefühl des Sehnens Kein Zugriff
- 13. Ohne Unendlichkeit keine Begrenzung – ohne Begrenzung keine Unendlichkeit Kein Zugriff
- 14. Produktive Einbildungskraft Kein Zugriff
- 15. Intellektuelle Anschauung und Transzendentalphilosophie Kein Zugriff
- 16. Der Primat der Ethik in der Zweiten Einleitung in die Wissenschaftslehre und das Transzendentale in Fichtes ethischem Idealismus Kein Zugriff
- 17. Philosophie der Freiheit. Fichtes Vorträge in Jena Kein Zugriff
- 18. Religion und Moralphilosophie. Eine ethische Religion der menschlichen Natur Kein Zugriff
- 19. Die Bestimmung des Menschen und die Epochen der Geschichte Kein Zugriff
- 1. Die Fichte’schen Anfänge der Philosophie Schellings: Vom Ich als Prinzip der Philosophie oder Über das Unbedingte im menschlichen Wissen Kein Zugriff
- 2. Die Einheit von Geist und Natur. Die Bedeutung des »Urselbst« Kein Zugriff
- 3. Natur als graduelle Erweiterung der unbewussten Intelligenz Kein Zugriff
- 4. Die Weltseele und die Natur des Menschen. Leben als der »Atem des Universums« Kein Zugriff
- 5. Schellings Naturphilosophie: »Natura naturans« und »Natura naturata« Kein Zugriff
- 6. Die transzendentale Begründung der Naturphilosophie Kein Zugriff
- 7. Die Unterschiede zwischen Naturphilosophie und Transzendentalphilosophie in Von der Weltseele Kein Zugriff
- 8. Der Begriff des Transzendentalen in Schellings Idealismus. Von der Notwendigkeit und Beschaffenheit eines höchsten Prinzips des Wissens Kein Zugriff
- 9. Was heißt anschauen? Empirische Anschauung und intellektuelle Anschauung Kein Zugriff
- 10. Intellektuelle Anschauung, ästhetische Anschauung und produktive Anschauung in Schellings System des transzendentalen Idealismus Kein Zugriff
- 11. Kunst und Philosophie über die Grenzen der Vernunft: Philosophie der Kunst und Philosophie der Offenbarung Kein Zugriff
- 12. Die Aktivität der Kunst und die Wesensart der künstlerischen Schöpfung Kein Zugriff
- 13. Der Unterschied und die Beziehung zwischen Begrenztem und Unbegrenztem Kein Zugriff
- 14. Das Ankämpfen des Ichs gegen die Schranke Kein Zugriff
- 15. Ideelle und reelle Tätigkeit des Ichs. Die Idealität und die Realität der Schranke Kein Zugriff
- 16. Die Deduktion des Absoluten im Akt des Selbstbewusstseins Kein Zugriff
- 17. Das Selbstbewusstsein als ein Streit absolut entgegengesetzter Tätigkeiten Kein Zugriff
- 18. Die Epochen des Selbstbewusstseins Kein Zugriff
- 19. Von der ursprünglichen Empfindung zur produktiven Anschauung Kein Zugriff
- 20. Von der produktiven Anschauung zur Reflexion. Die Begrenzung des inneren Sinns Kein Zugriff
- 21. Reflexion, transzendentale Abstraktion und transzendentaler Schematismus Kein Zugriff
- 22. Die Philosophie der Identität im System der gesamten Philosophie: von der absolut-unendlichen Identität zur differenzierten endlichen Realität Kein Zugriff
- 23. Schellings Kritik an Hegel in der Philosophischen Einleitung in die Philosophie der Mythologie und in der Philosophie der Offenbarung: Negative und positive Philosophie Kein Zugriff
- 1. Transzendentale Anschauung, Reflexion und Subjektivität. Hegels Kritik an Fichte und Schelling in der Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems der Philosophie Kein Zugriff
- 2. Die Wechselbeziehung von Endlichem und Unendlichem Kein Zugriff
- 3. Hegels Kritik an Kant in der Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundriss: Die Natur des Erkennens Kein Zugriff
- 4. Bewusstsein, Erfahrung und Gewissen Kein Zugriff
- 5. Die Bedeutung des »Selbstbewusstseins« im transzendentalen Idealismus und im absoluten Idealismus Kein Zugriff
- 6. Das »unglückliche Bewusstsein« in der Phänomenologie des Geistes Kein Zugriff
- 7. Die Phänomenologie des Geistes: Wissenschaft der Erfahrung des Bewusstseins und Wissenschaft des erscheinenden Wissens Kein Zugriff
- 8. Logik, Naturphilosophie und Philosophie des Geistes Kein Zugriff
- 9. Der Begriff der Natur Kein Zugriff
- 10. Hegels Definition des »Geistes« Kein Zugriff
- 11. Verstand und Vernunft: die Grenzen des Verstandes Kein Zugriff
- 12. Vernunft, Realität und Wirklichkeit Kein Zugriff
- 13. Das Wirkliche, die Wirklichkeit und die Verwirklichung Kein Zugriff
- 14. Was heißt »Idee« in Hegels subjektiver Logik? Der semantische Unterschied zwischen Idee und Begriff Kein Zugriff
- 15. Dialektik und Synthesis. Das Werden der Wirklichkeit und die Bedeutung der »Aufhebung« und des »Aufhebens« Kein Zugriff
- 16. Zum Begriff der Spekulation. Das Aufheben und die Dynamik des spekulativen Satzes Kein Zugriff
- 17. Die dialektische Negation als Überwindung der Grenze in Hegels Wissenschaft der Logik Kein Zugriff
- 18. Die Vernunft und der Weg des »Bewusstseins« zum Wissen: Der absolute Idealismus in Hegels Phänomenologie des Geistes Kein Zugriff
- 19. Subjektiver Geist und objektiver Geist Kein Zugriff
- 20. Der absolute Geist: Kunst, Religion und Philosophie Kein Zugriff
- 1. Quellen und Primärliteratur Kein Zugriff
- 2. Sekundärliteratur Kein Zugriff





